13 Crowes – Young Poets CD/LP/Digital (07.06.2017)

(Homebound Records / www.homebound-records.de)
13 Crowes also. Ich gebe zu, ich habe noch nie von der Band gehört. Und das obwohl wohl schon eine Debut-EP produziert, sowie Touren durch Großbritannien, Belgien und Deutschland absolviert wurden.Die fünf Herren hinter 13 Crowes kommen allesamt aus dem schottischen Dumfries, und zelebrieren den klassischen Punk n´Roll Sound a la Gaslight Anthem und co. Eine deutliche Schlagseite zu Songwritern wie Bruce Springsteen darf da natürlich auch nicht nicht fehlen, und 13 Crowes machen diesen Sound gut, auch wenn das Ganze natürlich kein neuer Schuh ist. Wo ähnliche Bands wie Arliss Nancy und Co. noch versuchen einen eigenen Einfluss hörbar zu machen, scheinen es 13 Crowes erst gar nicht versuchen zu wollen, sondern machen einfach die Musik die sie selber gut finden. Allein ihr Name “13 Crowes” lässt doch starke Assoziationen zu Brian Fallons Seitenprojekt “The horrible Crowes” zu, auch wenn die Band sich inhaltlich am schottischen Poeten Robert Burns zu orientieren versucht.Auf ihrem Debut Full-Length “Young Poets” präsentieren die Herren alles was zu einem Album des Genres wohl dazugehört.Balladen, ruhige, nachdenkliche Stücke mit einer Prise Melancholie, aber auch eher punklastige Nummern die nach vorne gehen. Trotz des harten Kopiefaktors in Richtung “The Gaslight Anthem” finde ich die Scheibe solide und gelungen. Das Rad wird hier nicht neu erfunden, sondern sturmerprobtes Handwerk in Tradition und Begeisterung weitergeführt Runde Sache, mein absoluter Favorit von dem Album ist definitiv: “Nobody knows it” Note 2/gut. Gereon

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