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(Neurotic Recordings / Cargo / Community Promotion)
“Constantinople” ist das erste Full-Length Album des US-Amerikanischen Projekts IDES OF GEMINI. Geboten werden neun Songs, die man grob in die Richtung Doom stecken könnte. Damit ist es allerdings nicht wirklich getan. Zwar regieren schleppende und schwere Gitarren-Riffs das Musikalische geschehen, aber der weibliche Gesang kommt schon fast etwas träumerisch daher. Die stimme von Sera Timms ist ziemlich charismatisch, atmosphärisch und kommt nicht ganz so extrem traurig/klagend daher wie die der meisten klassischen Doom – Kapellen. Die Instrumentalisierung ist minimal und entfaltet gerade dadurch auch ihre volle Wirkung. Auf einzelne Songs einzugehen, fällt mir hier etwas schwer, da sich alle Lieder in etwa gleichen und ich das Album dadurch eigentlich eher als Gesamtwerk betrachte. Langweilig wird es dadurch allerdings auch nicht, man sollte aber wissen worauf man sich halt bei Doom-Metal/Rock einlässt. Ein paar Tempowechsel hätte man allerdings einbauen können. So wirkt es manchmal, als ob man den Klängen einer Entspannungs – CD lauschen würde. Schwere, schleppende Klangwelten treffen auf schöne Gesangs-Melodien. Wer mit dieser Art von Musik nichts anfangen kann, wird auch durch IDES OF GEMINI bestimmt kein Doom – Jünger, von daher ist “Constantinople” eher etwas für Hörer die schon bekehrt sind. 3+ Domme