Daily Archives: 5. August 2017

Karoshi – Rabauken und Trompeten LP+DL Code (05.08.2017)

(Rookie Records)
Das erste was mir einfiel als ich das neue Karoshi Album in die Hand bekam, war das ich die vor Ewigkeiten mal live gesehen habe und die band mir da schon recht gut gefallen hat. In der Hand halte ich nun also das 4te Album Rabauken und Trompeten, der 7 köpfigen Ska/Punk Band Karoshi. Beim ersten Hören, hat mir das Album aufgrund seines Abwechslungsreichtums sehr gut gefallen, schöne Melodien und auch der rauhe Gesang wissen zu gefallen. Auf dem Album befinden sich 10 Songs mit einer Gesamtspieldauer von 31 min. Bis auf 3 Songs ist Rabauken und Trompeten komplett auf Englisch gehalten, wonei die Texte leicht verständlich sind und direkt im Ohr bleiben, wie mein Anspieltipp “South of the Border“ . Bei den Stücken “Care about the onions“ und “Long time no see“ hatte ich als musikalischen Vergleich gleich Frau Doktor im Kopf – was sicher kein schlechter Vergleich ist. Ebenfalls gefallen hat mir auch der Instrumental Song “ Monkey Island Shuffle“ was,durch leichte Reggae parts aufgelockert ist, obwohl mir persönlich bei sowas immer der Gesang fehlt. Meanwhile ist durch seine Kölsch Passagen von Royal Eigelstein auch ein Song, der raussticht und zu gefallen weiss. Der einzig komplette Deutsche Song ist Stuntpolizei, gefällt mir auch ganz gut, finde aber die englischen Songs doch besser. Alles in.allem ist Rabauken und Trompeten ein locker, flockiges Ska/Punk Album was auch nach mehreren hören nicht langweilig wird. 2 Eddie Sharp

Hard Wax – Diamond In The Rough CD (05.08.2017)

(Contra Records)
Seventies styled Cover lässt bei Contra Records eher auf Glam als auf Streetpunk schliessen. Dem ist auch so, Hard Wax bewegen sich auf ihrem Longplayer Debut grob in dem musikalischen Dreieck Guida, 45 Adapters und Turbonegro. Dazu kommen (natürlich) noch Einflüsse von Slade und Kiss. Das Ganze kommt nicht so retro und weich rüber wie bei Guida, sondern ist eher die englische Straßenvariante davon. Der Sound ist bei aller Tanzbarkeit härter und viel Oi! lastiger. Auch geben die Jungs hier mehr Gas, der Titeltrack könnte wirklich auch auf einer alten Turbonegro oder Hellacopters Platte stehen, hat aber immer diese fiese, rauhe England Kante. Ergänzt wird das Alles von dezenten Pianoparts und manchmal auch Gebläse. Vom ersten Song „Bootboy Stomp“, bis zum abschliessenden „We`re here to stay“ reiht sich ein Hit an den nächsten. Alle Songs gehen sofort in die Hüfte und schreien nach einem Pint im nächsten Pub. So muss eine gute Partyplatte klingen. Das tolle Werk kommt im stylischen Digipack oder auf rotem Vinyl daher. Sollte man zuschlagen. 2 ROLAND