Daily Archives: 6. Oktober 2017

Grandmaster Jay – Was Soll Maximal Schief Gehen? CD (06.10.2017)

Ich lese eigentlich immer ganz gerne ne kurze Labelbeschreibung, damit ich grob weiss was mich erwartet bei mir unbekannten Künstlern. Darauf musste ich bei dem Machwerk von Grandmaster Jay mit dem Titel Was soll maximal schiefgehen diesmal verzichten. Die Cd kommt im Vinyl look daher und Dvd Hülle. Ansonsten findet man keine Informationen was Bandmitglieder bzw Musikrichtung angeht. Auf der Rückseite sind die einzelnen Titel aufgelistet und eine limitierung auf 100 Stück. Musikalisch handelt es sich hier um Oi! Und sehr eingängigen Melodien einziges Manko sind die teils doch sehr stumpfen Texte. Wenn ich es richtig rausgehört habe, kommt ab und zu auch eine Orgel zum Einsatz. Der Gesang gefällt mir eigentlich recht gut da recht roh wenn auch nicht immer ganz tonsicher. Mein persönlicher Anspieltipp ist Rebellion, eigentlich der einzige Song der mir auf Anhieb gefallen hat. Zwischen deine Beine ist überhaupt nicht mein Geschmack und an Stumpfheit kaum zu überbieten… gibt bestimmt genug besoffene Prolls die da gerne mitgröhlen – wie gesagt nicht mein Fall das ganze… Insgesamt befinden sich 14-tracks auf der Cd die eher was für die Ficken, Saufen Stumpf Oi Fraktion ist. Von mir gibt’s ne 4+ für dieses Machwerl Eddie Sharp

Jizzlobbers – You better do what your mama says! LP (06.10.2017)

JIZZLOBBERS aus Köln spielen seit 2006 zusammen. Sie klingen wie DICKIES / RIVERDALES / DWARVES / MASKED INTRUDER / SCREECHING WEASEL…Die einzelnen Musiker von JIZZLOBBERS waren vorher bei Bands wie BACKWOOD CREATURES, PUBLIC TOYS, HAVANNA RAGDOLLS. 3 Jahre musste die Welt auf ein neues Lebenszeichen der Kölner Punkrockformation warten, die sich in der Zwischenzeit mit Arbeit & Familie herum schlagen mussten, ein bekanntes Problem alternder Punkrocker (siehe „All my friends are dad“). Nichtsdestotrotz verlernten sie ihr Handwerk nicht, das Rad neu zu erfinden ist hier nicht der Anspruch, was in diesem Genre ohnehin ein völlig schwachsinniges Unterfangen wäre. Vielmehr besinnt sich die Band auf ihre Stärken und die liegen in Melodie und dem Talent, kurze, prägnante Songs ohne viel Schnickschnack zu schrieben. Alle Musiker wissen hier sich absolut souverän im Terrain des poppigen Punkrocks/Powerpops zu bewegen. Dazu kommt der Luxus, dass die Band über 2 sehr fähige Sänger verfügt, die sich den Gesang aufteilen. Anspieltipps: „All my friends are dad“, „Getting even worse“, „W.W. J.D.“, „Look into my eyes“.