Fleshkiller – Awaken CD (16.10.2017)

(Indie Recordings)
Bei einem Bandnamen wie Fleshkiller erwarte ich eigentlich rohen Death Metal oder zumindest derbere Thrash Metal Kost. So einfach machen es Fleshkiller dem Hörer aber auf ihrem Debüt „Awaken“ aber nicht. Zwar liegen die Wurzeln der Norweger klar im skandinavischen Death Metal, aber es werden noch so viele andere Zutaten dazugemengt,dass am Ende eine komplexe Soundbombe dabei herauskommt. Die Songs,die überwiegend im Midtempobereich angesiedelt sind,sind sehr komplex gestaltet und durch öfter eingesetzten Klargesang und sphärische Keyboardsound ergänzt. Die ganze Platte klingt wie eine Mischung aus Dillinger Escape Plan, Devin Townsend und späten Death. Ich kann auch keinen Anspieltipp geben, jeder Song hat so viel zu entdecken, dass er eine Reise für sich darstellt. Als ich die Platte das erste Mal gehört habe, dachte ich erst,was ein Chaos,aber sie wächst mit jedem Durchlauf und man entdeckt immer wieder neue Fazetten dazu. Eine Platte nicht zum nebenbei hören, sondern eher für einen Abend mit Kopfhörern im Sessel. Eine wirkliche Empfehlung für Leute,die sich gerne Musik erarbeiten und bei denen nicht alles beim ersten Mal in den Ohren hängen bleiben muss. 2 ROLAND

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