Jaya The Cat – A Good Day For The Damned CD/LP/Digital (29.11.2017)

(Destiny Records)
Nach fünf Jahren Wartezeit hier nun das von vielen lang erwartete neue Album der Wahlamsterdamer Punk-Rock-Reggae Kapelle. Alles in Allem ist das neue Werk etwas ruhiger geraten als seine Vorgänger – man wird ja auch nicht jünger und richtige Uptempo Nummern wie z.B. „the sickness“ wird man (außer vielleicht mit „just leave me there“) hier nicht finden. Es wird mehr gesungen, weniger geschrien und die Songs sind gesitteter arrangiert – raus aus der Kneipe, rauf auf die großen Bühnen…Die Grundzutaten wurden beibehalten, das Ergebnis ist hier etwas gefälliger, Massenkompatibler und melancholischer geworden, wie sich das in einigen früheren Songs ( z.B. „closing time“) schon ankündigte. Weniger Beastie Boys, mehr 10 CC…vordergründig die hymnischen Refrains und die schweflige, unverkennbare Stimme Geoff Lagadecs erinnern immer wieder daran, dass es sich immer noch um ein Jayathecatalbum handelt. Natürlich lässt sich auch hier ganz hervorragend mit Schunkeln, Skanken, Feiern, Saufen oder einfach nur mitgröhlen. Aber eben alles etwas gesetzter. Ich mag die Platte gerade wegen der vorherrschenden Melancholie wie im Titeltrack – passt ja auch zur Jahreszeit. Musik zum Hangover. Sehr Zeitgeistig – und das ist ja nicht erst seit letzter Woche das Kapital der fetten Katze….von mir 2+…..ganz nah an perfekt….Kai

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