Preacher – Counterfeit Penitence LP (04.11.2013)

preacher(Digital Release / www.facebook.com/PreacherMetal)
PREACHER (haben nix mit dem ex-Running Wild-Gitarristen zu tun) aus Cardiff (Wales) lärmen sich seit 2010 durchs Metal-Universum und veröffentlichen nun mit “Counterfeit Penitence” ihr Debüt-Album, dessen Artwork mich irgendwie an eine Halford-Platte erinnert. Die sechs Herren spielen klassischen Heavy Metal und machen auch kein Geheimnis aus ihren Einflüssen (Iron Maiden zb. schimmern öfters bei der Gitarrenarbeit durch), was ja auch kein Verbrechen ist. Soviel zur Band, kommen wir zum Album. Musikalisch macht man grundsätzlich alles richtig, allerdings dürften die Songs, für meinen Geschmack, etwas direkter sein. Es gibt viele Tempowechsel, man ist sehr verspielt und der Gesang ist leider sehr theatralisch/tragend (wenngleich ich die etwas rauere Stimme von Sänger Owain Williams durchaus mag). Am überflüssigsten finde ich das Keyboard, dessen Gedudel und Geklimper teilweise wirklich nervt und den Härtegrad der Songs teilweise arg senkt. Ich werde in diesem leben einfach kein Keyboard-Fan mehr. “Counterfeit Penitence” kommt recht sperrig daher und man muss sich wirklich Zeit für die Platte nehmen. Kein Fast-Food Metal für zwischendurch. Soundmäßig geht die Scheibe klar ist kraftvoll produziert und muss sich nicht verstecken. PREACHER werfen hiermit unterm Strich eine durchschnittliche Veröffentlichung auf den Markt. Tut nicht weh, ist aber auch nichts, was in jeder Sammlung stehen muss. 3  Domme

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