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R.A.S. – Pas Le Temps De Regretter CD (10.04.2017)

(Contra Records)
Unveröffentlichtes Material aus der originalen R.A.S.-Phase (1982-84), 5 Songs 2015 erstmals im Studio aufgenommen. Ein französisches „Who is Who“ der Oi! Musike stand dabei unterstützend zur Seite: Carl (KOMINTERN SECT), Mourad (L’INFANTERIE SAUVAGE), Fredo (OUTREAU), Joss (GONNA GET YOURS). Allerdings: Mehr lockerer Freundschaftsdienst als professionelle Korrektur. „Pas Le Temps De Regretter“ ist nicht das überproduzierte Reißbrett-Album mit perfektem Finish, eher eine geglückte Zeitreise in die frühen 80er. Würde mit falscher Datierung problemlos als zeitnahes Follow-Up zum mächtigen „1984“ Longplayer durchgehen. Schroff, authentisch, 100% 80’s Oi!.„Cochennec“ eröffnet wuchtig und flott als Uptempo-Arschtreter, da schwingt eine rohe Dosis (zeitgemäßer) Hardcore mit, in dieselbe Bresche schlägt auch „Ma Force“. „Jeunesse De La Honte“ versprüht endlich dieses heiß ersehnte und ultra-famose „Aus voller Kehle bis zum Anschlag mitgröhlen und anschließend die Kneipe zerlegen“-Feeling. Leidenschaft, Gewalt und Durst. Viele O’s im Refrain.Gesamtwertung … In Anlehnung an den Titel: Es gibt beim Kauf nichts zu bereuen, R.A.S. bleiben ein heißer Griff in die „Take it or leave it“-Schublade. Liebt man oder braucht man nicht.Freunde des digitalen Bierdeckels sowie ordinierte Faulpelze und Mint Vinyl-Fetischisten bekommen bei der CD-Version als Bonus die zehn Cover-Versionen der „Hommages R.A.S. 1982-1984“10“ (2000 auf AUTONOMY Records veröffentlicht) nachgereicht. P 38, TEMPLARS, LES TECKELS, IMPACT, GUNDOG etc. Nichts Neues im Westen, alle Beteiligten blieben dicht am Original bzw. versuchten selbiges. Als Aufstockung logistisch definitiv sinnvoll, zudem digitale Erstgeburt (zuvor Vinyl-only) und musikalisch durchaus interessant.

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