SHRINE – Whistlings Of Death CD (21.06.2012)

(Tee Pee / ADA Global)
Ganz so einfach ist es nicht, THE SHRINE und ihre Musik zu beschreiben, aber ich versuche es trotzdem einmal. Was uns die drei Kalifornier auf ihrem Album “Primitive Blast” bieten, ist eine wilde Mischung aus verschiedenen Stilen. Es gibt Doom-, Stoner-, Black Sabbath-Riffs aber dazu eben auch eine gute Prise Geschwindigkeit. Herrlich rauhen Gesang, scheppernde Drums und eine gute Portion Punk. Das kann man alles nicht mixen? Und ob! Alles überhaupt kein Problem, solange dabei eine solch unterhaltsame Platte herrauskommt. Das zzt. viel vom 70er Rock beeinflusste Musik veröffentlicht wird, dürfte sich ja herumgesprochen haben. THE SHRINE passen wunderbar in diese Welle, treten aber mit Songs wie “Zipper Tripper”, “Freak Fighter”, “Run the Night” oder dem Titeltrack etwas mehr Arsch als viele ihrer Kollegen. Man dröhnt halt nicht ein tonnenschweres Riff nach dem anderen runter, sondern schafft es spielerisch pure Rock n Roll-Energie rüberzubringen.  Die Songs gehen gut nach vorne und haben echt Schubkraft. Die Produktion passt auch wunderbar. Klar könnte sie etwas fetter oder Zeitgemäßer sein, aber gerade weil es hier und dort mal richtig scheppert, kommt schon fast eine Art Live-Atmosphäre auf. Das gefällt! Die neun Tracks (33Min. Laufzeit) können sich gut hören lassen und dürften vor allem Leuten mit Hang zu 70er Rock durchaus gefallen. Ein echt kurzweiliges Hörvergnügen. 2  Domme

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