Staatspunkrott – Choral vom Ende CD (14.04.2017)

(People Like You Records)
Staatspunkrott – welch ein genialer Bandname, den man in der Vergangenheit oft gelesen hat, die Musik der Band aber nie gehört hat. Der Name lässt schnell auf typischen Deutschpunk schliessen, aber weit gefehlt, hier gibt es melodischen Punkrock zu hören. Zudem ist ‚Choral vom Ende‘ die Abschlussscheibe einer Trilogie, welche 2005 Ihren Anfang nahm. Da ich die anderen Alben nicht kenne, weiss ich nicht, ob es sich um Konzeptalben handelt. Der Band nach gibt es Melodycore zu hören, die musikalischen Wurzeln sind da in den 90ern zu suchen und zu finden. Da werden im Proberaum der Band in den Anfangstagen wohl Fatwreck und Burning Heart hoch und runter gelaufen sein. Diese Einflüsse sind nicht zu überhören, aber gleich der erste Song ‚Richtung Horizont‘, welcher der beste Song des Albums ist, erinnert doch eher an Donots. Gleich hinterher gibt es mit ‚Monokel für zwei Augen‘ einen sozialkritischen Song, zu dem es ein Video gibt. Die folgenden Songs sind dann nicht mehr so pralle, bevor man mit ‚Choral vom Ende‘ wieder einen guten Song präsentiert. So geht das eigentlich weiter, mal wieder ein sehr durchschnittlicher Song, bevor man dann wieder einen ansprechenderen Song präsentiert. Schade, das man den guten Standard nicht alle Songs über halten konnte. Auch wenn ich die Platte nicht in den Himmel lobe, kann man den Fans von Donots, Rogers oder Massendefekt das Album empfehlen, so wird es auch seine Käufer finden. 3 sickguy77

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