Stage Of Reality – s/t CD (18.11.2017)

(Rock Avenue U.S.A.)
Harte Kost für meine Ohren bieten Stage of Reality auf ihrem selbstbetitelten Zweitwerk. Ich mag ja Metal wirklich gerne, aber er sollte schnell und dreckig sein. Stage of Reality spielen allerdings eine der langweiligsten Versionen, behäbig , im Midtempo versackend, so vor sich hinstampfend. Einfach nicht meine Welt. Los geht es mit dem Opener „Spectral Drum Down“, der mit seinem Refrain schon unwahrscheinlich nervend ist, eine Textzeile einfach tausendmal zu wiederholen macht einen Song nicht griffiger! Danach stampft die Band weiter durch ihre Songs. Teilweise peppt sie sie mit dezentem Keyboardgepiepe auf oder holt sich, wie in „Warlord“, mit Blaze Bayley (der durfte mal auf zwei Maiden Platten mitmachen) einen Gastsänger hinzu. In „Wake up“ versucht die Band modern und groovy zu klingen, so mit 90er Jahre Sprechgesang und abgehackten Riffs. Klingt aber trotzdem nur nach Baumarkteröffnung, Es geht auch mal in gut, „Never“ ist eine siebenminütge Powerballade, die tatsächlich Spaß macht. Tempiwechsel, gute Soli halten den Song interessant. Bitte in der Richtung weitermachen. Danke. Kommen wir aber nun zum absoulten Tiefpunkt der Scheibe. Oft sind Coverversionen ja Highlights, die einiges rausreißen, aber auch da versagen Stage of Reality für mich auf ganzer Linie. Ok, sich an „Back in Black“ von Amy Winehouse zu versuchen ist auch schon eine heftige Hausnummer. Sollte man auch lieber sein lassen Die Version hier fängt die Atmosphäre des Originals nicht annähernd ein, vom Scheitern am Gesang ganz zu schweigen, da hilft auch die Sirene Amanda Somervill von Avantasia zu verpflichten. Ganz großes Scheitern, eigentlich eher zum kotzen. Liebe Italiener, spielt weiterhin Power Metal, singt über Drachen oder spielt Doom Metal. Das könnt ihr, aber erspart mir so eine Grütze wie diese Platte hier. Weil der Drummer ganz gut ist, noch 4 ROLAND

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