Stick To Your Guns 24.11.2017, Skaters Palace, Münster (17.12.2017)

Endlich mal wieder ein Stick To Your Guns Konzert für mich, das letzte ist schon ein paar Jahre her, ich war echt gespannt was mich erwartet. Damals waren sie auf jeden Fall ein Brett. Aber fangen wir mit der ersten Band des Abends an First Blood, ich war ganz schön irritiert, das die Jungs von First Blood hier den Opener machen, eine Band die sich über die Jahre hin richtig gut entwickelt haben und immer eine solide Show ablieferten, genauso wie an diesem Abend. Super Band und echt sympathische Leute. Der Sound war echt gut und das schon bei der ersten Band. Sowas erlebt man bei Shows im Pott oder Köln eher selten. Als zweites gingen Silent Planet auf die Bühne, welche für mich eher den Slot des Openers füllen sollten. Musikalisch war das alles gut, die Leute wissen was sie machen. Aber für mich war das nichts… alles so konstruiert auf den Punkt ohne wirklich Leben oder auch Attitude in der Musik, echt schade…
Jetzt folgten Being As An Ocean, diese Band kenn ich schon, seit ihrem ersten Album und ihrer ersten Europa Tour, quasi der Co-Headliner dieser Tour. Die Entwicklung der Band spricht für sich, diese Band hat etwas besonderes geschaffen, quasi ihren eigenen Stil entwickelt und bringt dieses auf dem Punkt. Hier kann man die Leidenschaft richtig spüren und man merkt, dass sie das alle machen, weil sie das Leben. Auch durch einen waghalsigen Sprung des Frontmannes, der den Pfeiler in der Halle hoch klettert und aus ca 5m einen Stagedive macht.


Die Halle, die mittlerweile brechend voll ist, wartet gespannt auf den Headliner. Die direkt mit dem ersten Song, das Publikum auf ihrer Seite haben. Die ganze Halle sing ihre Lieder mit. Krass… eine Band die es mehr als verdient hat. Ihr Set eine gute Mischung aus allen Album der Band. Wer sich STYG ansieht, weiß warum sie zurecht da in der oberen Liga mitspielen. Auch als Jesse, der Sänger zwei Lieder vor Schluss die Ansage macht, dass er am gleichen Tag beim Arzt war und dieser eine Infektion festgestellt hat und sie eigentlich nicht hätten spielen können, folgten noch seine Worte „ich würde eher auf der Bühne sterben, bevor ich auch nur eine einzige Show absagen würde“ Respekt, sowas würde glaub ich selten eine Band machen, bis dato hatte man nicht gemerkt, dass er angeschlagen war. Doch die letzten beiden Songs sind ihm deutlich schwer gefallen. Aber hey sie haben trotzdem gespielt zwar mit einem verkürzten Set, aber das was sie abgeliefert haben war einfach nur großartig.  David

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