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Monthly Archives: Dezember 2018

Pogendroblem – Erziehung zur Müdigkeit LP (06.12.2018)

Ich mag es ja, wenn ich mal zur Besprechung das fertige Exemplar bekomme und nicht nur einen Download.Vor allem, wenn die Platte dann so toll aufgemacht ist wie das Pogendroblem Debut „Erziehung zur Müdigkeit“. Neben dem, den Titel gut treffenden Covermotiv, das einen, wahlweise Schul-, Uni oder Gefängnisflur, schön grau in grau zeigt, gibt es ein dickes Booklet mit Fotos und ein Textblatt in Postergröße. So weit haben die vier aus Bergisch Gladbach alles richtig gemacht. Kommen wir zur Musik, minimalistischer „Deutschpunk, straight to the Point. Kurz und knackig, immer direkt ins Gesicht. Ich muss an Bands wie Superfan, Nein Nein Nein, oder Burned Out (wenn die Punk spielen würden) denken, dazu eine Prise 80er, gerade „Scheißwelt“ könnte auch von Daily Terror oder Buttocks sein. Textlich gibt es einen netten Rundumschlag gegen alle Seiten, ob Staatsdiener, Verbindungsstudenten, Lieferservice und noch mehr. So wie diese Platte soll Punk sein, direkt, aggressiv und dabei immer auch ein Augenzwinkern. Willst Du mein Pürierstab sein?JAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!! 1 ROLAND

Topnovil – Out Of Order CD (03.12.2018)

(Contra Records)
Out of Order war ich bei der Platte bisher wohl auch. Sie wollte einfach nicht zünden, obwohl die Band eigentlich alles richtig macht. 14 Songs astreiner Streepunk und der Opener gibt alleine schon mit seinem Titel „Step on the Gas“ die Richtung vor. Dann habe ich die Band auch noch beim Sound of Revolution Festival in Eindhoven gesehen und es gefiel mir immer noch nicht. Kein Ahnung, was ich gegen die Jungs habe. Letzte Woche dann nochmal mit einem Bekannten über die Platte gesprochen und gedacht, eine letzte Chance bekommt die Band noch. Intensiv wurde das Teil als die nächsten Tage während diverser Zug- und Busfahrten durchgenudelt und tatsächlich machte es irgendwann „klick“. Kommen wir also zum Review. Los geht die Platte vom bereits erwähnten „Step on the Gas“ und darauf folgen mit „Electric“ und „Battered and Bruised“ zwei weitere Top Hits. Immer schön Vollgas und Refrains zum mitbrüllen. Dann kommt mit „Nadine“ der Song, der für mich immer der Downer war. Der ist mir einfach zu schunkelig, aber passt schon, weil es anschliessend mit „Die 2 Ride“ wieder den von mir ersehnten Tritt ins Gesicht. Ich mag die schnellen Songs der Band einfach am meisten. „Ghettoblaster“ und „All over“ klingen verdammt nach frühen Rancid, laden zum Mitsingen ein. Passt schon. „Jenny Jukebox“ ist auch so eine Hymne, die die Kalifornier geschrieben haben könnten, ist ein gottverdammter Hit! „Killer“ und „Ghosts“ zeigen eher die rockige Seite der Band, jetzt auch mal mit Hammondorgel. Geht, aber meine Songs sind es nicht. Zum Abschluss gibt es noch ein tanzbares Double, „No Comprimise“ und „True to the End“ sind 77er Hits. Also, „Out of Order“ ist ein abwechslungsreciches Album geworden, das jedem Street- und Nietenpunk absolute Qualitätsware bietet. Hits sind definitv genug am Start. Für mich ist nur „Nadine“ ein Ausfall. Die Produktion ist auch gelungen. Muss man reinhören! 2 ROLAND

KALTFRONT INTERVIEW (02.12.2018)

Als am 09.12.1988 Kaltfront ihr letztes Konzert, der damaligen Besetzung spielten, sah es ganz danach aus, als sei es vorbei mit der Band. Es war Zeit Schluss zu machen, um neue Wege zu gehen. Ein kluger Mensch hat das Konzert in “Onkel Toms Hütte” in Cottbus damals mitgeschnitten. Eine Momentaufnahme einer Band, die ein letztes Mal und ohne jeden Ehrgeiz, auf die Bühne ging… Eine Band die noch einmal richtig gut war… besser als je zuvor.

Die Hinterlassenschaft: Ein Tape, das so um die Wendezeit erstmalig kursierte und immer weiter kopiert wurde. Anfangs unter dem Namen “a friday night in San Francisco” vervielfältigt, ist die Aufnahme einer der besten Mitschnitte, einer DDR Punkband, aus dem Zeitalter der untergehenden Republik. Logischerweise, wurde dann um die Jahrtausendwende eine Vinylplatte davon veröffentlicht, später dann auch eine CD Variante. 2018 zum 30 jährigen Jubiläum, gibt es aber zum ersten Mal das komplette Konzert auf einer großen Doppel-Platte.

Ich fragte bei Band noch mal ganz konkret nach… Ich bedanke mich bei Bassist Jörg schon mal für die Beantwortung der Fragen. Gitarrist Blitz, meldete sich auch kurz bei mir… fand aber, das Jörg schon alles dazu gesagt hatte….

(Für alle Cottbuser, sei gesagt, dass am 5.Januar im Checkov, das Jubiläum mit der Band gefeiert wird!)

1. Das Konzert in Onkel Toms Hütte war das vorerst letzte mit Tom als Sänger und Donald als Schlagzeuger. Soweit ich das in Erinnerung habe, sollte es ja auch das letzte von Kaltfront überhaupt sein. Wie war die Bandsituation zu dieser Zeit? Wieso ging es dann doch noch weiter?

Ich glaube, wir waren uns da allgemein nicht mehr so ganz einig. Dieses schlichte Punk-Ding war für uns durch. Wir haben unsere Horizonte erweitert. Blitz hat zu der Zeit mit FdiO angefangen und Tom mit Comic Connection. Im Grunde war Kaltfront nach dem Konzert in Cottbus erstmal tot. Aber im Laufe des nächsten Jahres ergaben sich neue Optionen. Unser erster Sänger Kanne hatte seinen „Dienst“ bei der Spatentruppe der NVA beendet, Blitz brachte den FdiO-Drummer Tom Groß und seinen alten Kumpel Ralf Schweder als zweiten Gitarristen mit in die Band. Dadurch änderte sich die musikalische Richtung bei Kaltfront und es war neue Motivation da. Dass das nur noch ein dreiviertel Jahr weiter gehen würde, konnte am Anfang 1989 keiner ahnen.

2. Wie viele Konzerte habt ihr zu dieser Zeit pro Jahr gespielt? Wie war das damals überhaupt … mussten die Bands nicht sogar die komplette PA mitbringen? Hattet ihr sowas wie einen eigenen Techniker?

Wir haben so ca. 20 Konzerte im Jahr gespielt. 1988 waren es sogar 28 Konzerte.
Bis Mitte der 80er Jahre war es üblich, dass die Bands selber eine Gesangsanlage mitbringen mussten. Das waren dann oftmals riesige Boxen Marke Eigenbau und teilweise auch selbstgebaute Endstufen. Alles groß, schwer und mehr oder weniger störanfällig. Ein Lötkolben war immer im Gepäck. Wir hatten von der Gruppe Mustang den „Langen“ (Tontechnik) und den „Kurzen“ (Lichttechnik) abgeworben. Die kamen aus Ortrand und waren ein in der ganzen Gegend bekanntes, skurriles Gespann. Aber im Laufe der Zeit änderte sich das. Später hatten die meisten Klubs eine eigene PA (zumindest in den Städten), oder die Veranstalter kümmerten sich selber darum.

3. Was sind eure Erinnerungen an den Abend? Oder ist das alles zu lange her?
Wer hat den Mitschnitt für euch gemacht? Im Vergleich zu vielen Liveaufnahmen aus dieser Zeit ist der Mitschnitt ja richtig gut und druckvoll.

An das Konzert habe ich nur vage Erinnerungen. Ich glaube, ich war, aus welchen Gründen auch immer, ziemlich angepisst. Habe mich teilweise mit dem Rücken zum Publikum auf eine Monitorbox gesetzt. Das kam zu Recht nicht gut an beim Publikum. Den Mitschnitt hat der Tontechniker gemacht. Wir hatten das nicht angeschoben. Ich glaube, dass er uns die Kassette gleich nach dem Konzert übergeben hat. Im Nachhinein müssen wir im dafür dankbar sein.

4. Für mich hat dieses “live in Onkel Toms Hütte”-Konzert trotz 28 Jahren Dauerrotation (damals noch als Tape) nichts an Magie eingebüßt. Diese Spielfreude schwappt auch nach so vielen Jahren auf mich als Hörer über… Die Songs sind komplett besser als auf den Tapeaufnahmen… Alles klingt wesentlich befreiter….
Empfindet ihr das auch noch so…oder könnt ihr das alles nicht mehr hören?

Kaltfront_1

Normalerweise höre ich mir den alten Kram nicht mehr an. Aber im Vorbereitungsprozess zu der Vinylproduktion, war ich dazu mehr oder weniger gezwungen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich überrascht war, wie kraftvoll dreckig das klingt. Teilweise wildes Chaos. Da haben wir anscheinend so „befreit“ aufgespielt, dass manchmal keiner mehr wusste, was der andere gerade macht. Aber irgendwie kriegen wir immer die Kurve. Es klingt schon sehr authentisch.

5. Auf der Live Platte sind auf der letzten Seite noch mal 4 Songs von 1988 aus Görlitz. Die sind sogar noch mal einen Zacken besser aufgenommen. Was war das für ‘ne Veranstaltung? Wie kam es zu diesem Mitschnitt? Der Ansager war doch ein Moderator von DT64, wenn ich die Stimme so höre. Wer war der Mann an der 2. Gitarre?

Es war eine Veranstaltung von Jugendradio DT64, wo die Amateurbandszene des Bezirks Dresden präsentiert werden sollte und die live im Rundfunk übertragen wurde. Die Songs hat meine Frau zuhause am Radio aufgenommen. Ich weiß nicht wer der Moderator war. Klingt wie auf dem Rummel der Ausrufer am Südseetraum. Die zweite Gitarre hat Andrè von der Band STM gespielt. Die haben damals im benachbarten Proberaum geprobt und wir hatten die eine oder andere Session zusammen gemacht. Mag sein, dass die Aufnahmemöglichkeiten dort besser waren. Aber ich finde, diesem Mitschnitt fehlt das Spontane und Unbekümmerte. Mir klingt das viel zu „rockmäßig“. Eben so, wie ein Tontechniker des DDR-Rundfunks sich vorgestellt hat, wie Rockmusik zu klingen hat. Es ist für mich halt nur ein Zeitdokument.

Stephan

Als kleine Kostprobe gibt’s hier einen schicken Teaser zum Album:
https://www.youtube.com/watch?v=ut2oUyOlFRQ

Kreftich – niemals stumm CD (01.12.2018)

(Weird Sounds & SN Punx)
KREFTICH gehören mittlerweile auch zum älteren Semester. Das letzte Album „Bis hierhin und dann weiter“ fand ich damals richtig gut und auch „Niemals stumm“ kann über weite Strecken überzeugen. So ganz kommt es allerdings nicht an seinen Vorgänger ran, obwohl einige Songs durchaus Potential haben. Dem flotten Punkrock bleiben sie ebenso treu, wie ihrer Leidenschaft verschiedene musikalische Einflüsse zu nutzen und kleine Experimente zu wagen. So gibt es gleich zu Beginn bei „Gegenwind“ eine schöne Portion Ska, die das Tanzbein zum Schwingen bringt, und später mit „Am Rhein“ auch mal ruhigere Töne. Langweilig wird es hier jedenfalls nicht. Inhaltlich bewegen sich die Jungs zwischen lustig und nachdenklich, was eine sehr schöne Mischung ergibt. Im Vergleich zu den älteren Sachen sind sie politischer geworden, was in den heutigen Zeiten wichtiger ist denn je. Wenn man allerdings die ernsten Seiten besingt, darf man auf keinen Fall das Feiern vergessen, ansonsten würde man ja depressiv werden. Mit „Niemals stumm“ liefern KREFTICH ein gutes, abwechslungsreiches und politisches Punkrockalbum ab. Fans der Band müssen dieses Album kaufen und alle anderen dürfen auch gern mal reinhören. Note: 2- East Side Daniel