Category Archives: Kolumnen

Leider Lebenslänglich!!! (16.06.2013)

Neulich bin ich in einem Frauenmagazin über einen Bericht mit der Überschrift „Leider lebenslänglich“ gestolpert. Gespickt mit allgegenwärtigen Voruteilen, regte sich eine Reporterin über die Tinte unter der Haut auf.
Die Message die, die gute Frau vermitteln wollte, war im Grunde, dass jeder der sich was stechen lässt, es sowieso irgendwann bereut…
Nachdem ich den Artikel gelesen hatte, dachte ich mir, mittlerweile sollte doch jeder der sich was stechen lässt, sich im Klaren darüber sein, dass Tattoos für die Ewigkeit sind.
Dass man sich dann nicht aus einer Laune heraus, mal eben nach na durchzechten Nacht auf den Weg macht um sich verschönern zu lassen, sagt doch eigentlich der gesunde Menschenverstand.
Es gibt sicherlich Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer, vielleicht nur weil es gerade modern ist oder weil Tattoos mittlerweile gesellschaftstauglich geworden sind etwas stechen lassen. Doch wenn sich genau jene, dann hinterher über ihre eigene Doofheit beschweren, brauchen sie sich doch nicht wundern, wenn man sie für ziemlich grenzdebil hält.
Ich denke man sollte sich im Voraus Gedanken machen und nicht hinterher rumheulen, weil man unzufrieden ist oder das besagte Bildchen einem nicht mehr gefällt.
Viele Gegner dieser Art von Körperkunst, fragen was denn passiert wenn, man in x Jahren nicht mehr mit dem Bild zufrienden ist. Jede Tattoowierung wird zu einem Teil des Trägers und selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass einem mal eine Tattoowierung nicht mehr gefällt, so gehört sie trotzdem zu einem und dann wird man die Farbe auch nicht bereuen.
Tattoos sind im besten Fall, individuelle Kunst. Man sollte sich schon ausreichend Gedanken darüber machen, WAS man sich denn tattowieren lassen möchte.
Denn wie die Reportin schon richtig erkannt hat, Farbe unter der Haut ist lebenslänglich. Ich würde sagen – glücklicherweise lebenslänglich.

Wie war das noch gleich? (01.05.2013)

Ein Skinhead trägt kleinkarierte Hemden ;) , trinkt Bier geht auf Konzerte, tanzt gerne auf dem ein oder anderen Nighter, hat nicht zwangsläufig was gegen Gewalt und nicht zu vergessen, geht gerne zum Fußball.
Es ist für viele vielleicht nur ein Spiel, das 90 Minuten dauert und in dem n paar Männer einem Ball hinterher rennen, doch für uns Fans ist es mehr. Das Gefühl im Stadion zu stehen und seine Mannschaft anzufeuern , egal ob wir grade 2:0 führen oder 6:0 zurückliegen….Emotionen die man schlecht beschreiben kann. Nun in der Regel ist es doch so, dass man einem Verein seine Liebe geschworen hat und im Gegensatz zu einer Beziehung oder der ein oder anderen Freundschaft hält diese Liebe tatsächlich ein Leben lang. Natürlich ist es vollkommen ok, dass man mit einem anderen Verein vielleicht mehr sympathisiert als mit dem Rest, oder gewisse Vereine einem einfach nur am Arsch vorbei gehen. s ist völlig legitim, einem anderen Verein zu gratulieren, wenn die Leistung entsprechend war, oder mal zu nem Spiel zu gehen, bei dem die eigene Mannschaft nicht spielt und sich dieses aus Interesse, NEUTRAL, anzusehen. Klar kann man sich auch mal untereinander zusammenschließen um beispielsweise gegen einen gemeinsamen Feind, wie den DFB, was zu erreichen.Aber auch hier wird deutlich, jeder steht zu seinem Verein, man schließt sich nur aus Mittel zum Zwecks zusammen….. „ In den Farben getrennt, in der Sache vereint“.
Wir vertreten ja schließlich nicht die Hippiementalität, dass jeder jeden mögen muss und wir alle Händchen haltend durch die Weltgeschichte springen. Also frag ich euch, kann man tatsächlich ein wirklicher Fan von zwei oder mehreren Mannschaften sein?

Wir beschweren uns Ende der Saison immer wieder über Spieler, die aufgrund der Kohle zu bestimmten Vereinen wechseln. Als Verräter werden sie meist bezeichnet Ok, bei Geld setzt bekanntlich der Verstand aus aber manchmal ist es ja nachvollziehbar, dass ein Spieler wechselt und seien wir mal alle ehrlich zu uns selbst, wer würde nicht auch den gleichen Job in einer anderen Firma machen, wenn man dort mal eben das doppelte an Gehalt bekommt, bessere Karrierechancen, bei gleichem Arbeitsaufwand hat?! …Eben

Aber dies ist ein anderes Thema…kommen wir nochmal zu dem Thema „Fans von heute“ zurück. Da gibt es die Erfolgsfans, die einem Verein nur dann die Daumen drücken, wenn dieser ein Spiel nach dem anderen gewinnt, welche aber niemals zu einem Spiel gehen würden, sollte der Verein absteigen. Oder die Modefans, die nur jubeln, weil es grad modern ist, sich für Fußball zu interessieren. Schlimm auch die Leute, die nur für die neue Liebschaft, plötzlich einem, vorher verhassten ,Verein die Daumen drücken, man sollte doch meinen, dass eine Beziehung nicht an verschiedenen Vereinen scheitert, oder? Wenn doch, dann ist sie es in meinen Augen gar nicht erst wert eingegangen zu werden!
Erschütternd ist es dann mit anzusehen, dass es in letzter Zeit immer mehr Leute, leider auch aus unseren Reihen gibt, die sich dazu bekennen, Fans von verschiedenen Vereinen zu sein. Und das obwohl auf der anderen Seite „ Tradition not Trend“ gerufen wird?! Tradition, bezogen auf Fußball, ist für mich, dass es nur einen Verein gibt, hinter dem man 100 % steht.
Ich denke jeder sollte im Endeffekt für sich entscheiden, zu welcher „Kategorie Fan“, er gehören möchte, sich aber dann nicht darüber beschweren, wenn man denjenigen dann nicht mehr Ernst nimmt, wenn es um Fußballkompetenz geht! In diesem Sinne: Eine Liebe ein Verein!- oder wie war das noch gleich?

OI! PUNKROCK GERMANY / PRESSEINFORMATION / 27.11.2011

PRESSEINFORMATION

 

OI! PUNKROCK GERMANY

facebook.com/oipunkrockgermany

beinhaltet:

Information rund ums Thema Oi! & Punkrock

Links zu  Fanzines, Shop’s, Label, Festivals…

gliedert sich wie folgt:

Pinnwand:  Musikbeiträge momentan ca. 500

Information:  Wissenswertes reichhaltig

Tracklist:  Alphabetisch geordnet

Die Wahrhaftigkeit ist die größte List.

Georg Christoph Lichtenberg

BESCHREIBUNG

Beweggründe der Betreiber diese Seite auf die Menschheit loszulassen.

Auf die Idee die Seite zu erstellen kam ich Anfang September diesen Jahres.

Wohl einer der ausschlaggebenden Gründe dafür war das sich bei meinen Recherchen, im ach so umfangreichen und alles an Information beherbergenden Internetnetzes, zum Thema „oi punk“ nirgendwo eine umfangreiche Informationssammlung finden ließ! Sicher fand sich hier und da auch einiges interessantes sowie unzählige sogenannter Threads zum Thema die aber für meinen Geschmack alle sehr fade daher kamen und die teilweise in den üblichen niveaulosen Debatten endeten! Auch wurde ich zunehmend verärgerter darüber das mehr und mehr Seiten im Wahnsinn auftauchten die der unseren Bewegung nicht gerecht wurden ja teilweise sogar wissentlich realitätsferne Sachverhalte ja sogar wissentlich Lügen verbreiteten!

Die absolute Krönung dessen ist Zweifels ohne eine hier nicht näher benannte Plattform die alles und jeden an den Pranger stellt wobei man ungeachtet dessen was man munter anprangert, um genau zu sein wirft man dort einfach pauschal nach und nach jedem Rechtsoffenheit vor, nebenher bewirbt man dort jedoch fröhlich regelmäßig alle anstehenden Rechtsrockkonzerte weit über die Landesgrenzen hinaus mit präzisen Termin/Orts-angaben, Line-Ups und bunten Werbeflyern  wer ist da nun bitte Rechtsoffen/er?

„Man schlag dem ganzen Lumpenpack das Maul mit einem Hammer kurz und klein!“  Klaus Kinski

Da ich dies keinesfalls, womit ich offensichtlich nicht alleine dastand, weiter so hinnehmen wollte zog ich mich in mein stilles Kämmerlein zurück und begann zu grübeln wie dem wohl Abhilfe zu schaffen wäre! nach längeren Überlegungen und des in Betracht ziehen verschiedenster Möglichkeiten entschloss ich mich zu dem Schritt ein öffentlich zugängliches Profil in einem sozialen Netzwerk zu kreieren. Auch schöpfte ich hierbei aus bereits gemachten Erfahrungen die ja beinah ein jeder von uns heute hat in diesen bekannteren Netzwerken auch hatte ich bereits für Bands des Genres bereits solche Internetpräsentationen zusammengeschustert was mir nun zu Gute kam.

Also überlegte ich mir ein Konzept welches definitiv die Musik im Vordergrund stehen lassen sollte jedoch nahm ich mir auch von Anfang an vor den Fokus auf Informationen rund um die Bewegung zu richten nun startete am 15.09.2011 das Projekt Oi! Punkrock Germany welches sich ab diesem Zeitpunkt nun den illustren Fans des bunten Genres darbot. Guten Mutes und vom Eifer gepackt ging es also los…die ersten Musikbeiträge waren fix gepostet, der Informationsbereich füllte sich ansehnlich, nicht jedoch sollte der Humor auch zu kurz kommen was denk ich bei näherer Betrachtung ganz gut gelungen ist.

 

KUNTERBUNTKARIERT GEGEN EINFARBIGE MATTE DEVIANZ

 

Bald schon fanden sich die ersten begeisterten Nutzer ein die natürlich geschickt akquiriert waren und von nun an war „Oi! Punkrock Germany“ nicht mehr zu stoppen und verbreitete sich in Windeseile im Internetz auch kann man wohl getrost behaupten das es sich bei dieser Internetpräsentation zu der zum umfangreichsten mutierten Informationssammlung in diesem Genre handelt die sicher hierzulande ihres gleichen sucht.

Schnell wurde klar das hier Verstärkung gebraucht wird also bot ich meinem heutigen Komplicen die Möglichkeit bei der Einstellung von Musikbeiträgen mitzuwirken was dieser begeistert annahm und welches sich als sehr wertvoll erwies da auch der Komplice, den selben Musikgeschmack teilte und darüber hinaus vom zu vorgenannten beste Kenntnisse besaß und die ganze Sache somit enorm bereicherte sowie erleichterte!

Nun schon waren wir zu zweit, was auch für die Zukunft vorerst so bleiben soll, da also wären Lars(34) aus Dortmund & Lars(36) aus München sozusagen von nun an der „Sozial Networkingclass“ zugehörig, was uns auch zu der Entscheidung kommen ließ uns keinesfalls festzulegen wann Musikbeiträge veröffentlicht werden dies geschieht nach gut dünken unsererseits dann und wann, wenn eben die Zeit dies zulässt! Auch möchte ich hier klarstellen das keiner von beiden erst seit gestern dieser Bewegung als Fan beiwohnt, und wie so viele in dieser stets trendiger werden Bewegung herumirren, nein ein jeder von uns beiden ist seit guten 20 Jahren selbiger anhängig! Des Weiteren ist niemand von uns irgendeiner Partei, einer Band oder sonsteiner Organisation zugehörig! Wie wir alle wissen und mitbekommen ist die von uns gelebte und geliebte Bewegung seit vielen Jahren Mode geworden und wächst in rasanten Tempo zu ungeahnten Ausmaßen an, sprich massig Konzerte die niemand mehr alle beehren geschweige denn noch überschauen kann, Festivals die sich zu Megaevents entwickeln, ja ganze Parallelkulturen haben sich bereits aus ihr heraus entwickelt. Sicher kein schöner Zustand, aber nun leider auch nicht mehr mit leichtigkeit zu ändern denke ich!

 

Top5 Bands Lars (München)                                                 Top 5 Bands Lars (Dortmund)

 

Toxpack                                                                                     Daily Terror

Bierpatrioten                                                                                     Oxo86

Daily Terror                                                                                 Schusterjungs

KrawallBrüder                                                                              Pöbel & Gesocks

Stomper98                                                                                  Roimungstrupp

 

Top Newcommer                                                                            Top Newcommer

 

Halbstarke Jungs                                                                                 Dörpms

 

BEWEGUNGSANALYSEVERSUCHSANSATZ

Die Oi! Punkrock Bewegung versteht sich als Protestbewegung gegenüber der bürgerlichen Gesellschaft

Ein ganz großes Problem der Neider und nicht freundlich gesinnten scheint jedoch der für mich nicht existente Begriff „unpolitisch“ zu sein. Warum nicht existent? Fragt sich nun sicher der eine oder andere und würde wohl am liebsten heiße Diskussionen lostreten wollen, aber Froinde, mal ganz ehrlich, wenn man mal genauer darüber nachdenkt wird ein jeder feststellen müssen, da bin ich mir ganz sicher sehr wohl ganz klare politische Ansichten haben wird zu verschiedenen Dingen die das Leben uns so bringt. Ja ich weiß schwieriges sensibles Thema was mich lang schon zum Nachdenken animiert.

Also ich bin persönlich der Meinung das unpolitisch eine Fehlinterpretation des Zustands unseres Lebensgefühls zu sein scheint sich aber zum Leidwesen der gesamten Bewegung über nun schon Generationen von Skins und Punkrockern verbreitet hat und tief im inneren der Materie verwurzelt ist, also ich fände es besser diesen Begriff zu entstauben und neu zu interpretieren ich denke das dieses gesamte Materium in dem wir uns bewegen, sprich Gruppierungen, Veranstaltungen eben alles was diese für uns so wundervolle Sache „Oi! Punk“ so ausmacht eben nicht unpolitisch daherkommt sondern treffender als frei von Politik verstanden werden sollte! Ganz sicher ein schwieriges Unterfangen eben wegen des Mangels an eigenständigen Denkprozessen in unserer ach so toleranten und vorbildlichen Gesellschafft!

Unser Fazit:  unpolitisch gibt es nicht, Oi!Punkrock ist frei von Politik…was es denken wir ja auch punktgenau trifft!

Da ich nun schon einmal dabei bin mir hier sprichwörtlich das Maul zu verbrennen möchte ich nun auch nicht innehalten wollen und zum Leid einiger weniger Unbelehrbarer hier nun verkünden:

Antifaschismus ist eine Selbstverständlichkeit!

Da einige auch von der Bedeutung dieses Begriffes keine oder nur unzureichend Ahnung zu scheinen haben, hier nun die Definition dazu:

Antifaschismus bezeichnet die politische Ablehnung des Faschismus und möglicher Entwicklungen dorthin!

Die Musik ehemaliger und jetziger Bands der „Oi!-Punk“-Szene werden oft mit rechter Musik gleichgesetzt, doch diese Meinung fußt oft auf Missverständnisse.

Thomas Leinweber

„Sie [die Wahrheit] wird definiert als Eigenschaft der Aussagen,

mit dem widergespiegelten Sachverhalt übereinzustimmen.“

DANKSAGUNGEN & GRÜSSE

gehen an alle Aktivisten der Oi!Punkrock-Bewegung allen voran an die Fans!, Bands!, Fanzines!, Labels!, Veranstalter! halt an alle die dabei waren, die dabei sind und die dabei sein werden, macht weiter und lasst euch nicht beirren!!!

„eine Szene lebt von Leuten die sich auch arrangieren“  (Textzeile Roimungstrupp)

In diesem Sinne ein fröhliches AHOi! an euch von uns Lars & Lars  („Oi! Punkrock Germany!“)

KONTAKTMÖGLICHKEIT FÜR JEDERMAN

Fressekontakt: oipunkrockgermany@googlemail.com

Webseite: http://www.facebook.com/oipunkrockgermany

Egulk Onne – Oi! Punkrock Germany – Dortmund den 26.11.2011

Unterwegs in Duisburgs Kneipen

Was für eine Tristesse in Sachen Trash-Kultur an einem Freitagabend. Den melancholischen und zudem depressiven in die Jahre gekommenen Altpunk zieht es wie so oft wie durch Geisterhand gesteuert in die grandiose Gaststätte „Scheune“ auf der Beekstr. Im Herzen der Duisburger City findet man Freaks, gestrandete Rentner sowie einer Stammgästin welche tapfer schon seit Jahren ihren Korn in sich rein schüttet. Die Wirtin schwärmt indessen immer noch vom legendären Besuch des wahrhaftigen Franz Beckenbauer welcher die Kneipe mal in den höchsten Tönen lobte. Was waren das noch für Zeiten in denen der Laden rammelvoll war und es außerdem die besten Mettbrötchen der Stadt verkaut wurden! Ein Besuch heute lohnt sich allemal. Besonders zu Monatsbeginn wenn die Arge die „Stütze“ an manchem Stammgast bereitwillig auszahlt.

Nach zwei Stunden stolpere ich die Beekstr. hoch und lasse das neu eröffnete Erotik-Kino für Swinger genauso souverän links liegen wie das Cafe Movies und das Hundertmeister am Dellplatz. Die „Dellklause“ erscheint mir da schon interessanter. Jedoch nur um ein „Hommage-Sambuca“ an die ehemalige Wirtin „Renate“ ( RIP ) zu schlürfen welche schon das legendäre „Rendezvous“ auf der Unterstr. Geführt hat. Leider treffe ich hier auf zwei Gäste welche stumm auf ihr Glas Pils schauen. Begleitet wird dies ohne einen einzigen Ton Musik. Nein, dann schon lieber ein paar Meter weiter ins „Cafe Graefen“ wo man natürlich prompt Bekannte aus der Szene trifft. Die Erdnüsse gibt es traditionell immer noch aber leider vermisse ich den Party-Faktor der vergangenen Tage wo die Kellnerinnen noch cool genug waren auf diverse Tanzeinlagen spontan zu reagieren

Ich gehe weiter die Realschulstr. hoch und steuere der verruchten Ecke Duisburgs zu. Im „Harlekin“ regiert seit Gedenken die gleichgeschlechtliche Liebe unter dem Gewand von einem mysteriösen „Lola Loch“. An manchen Tagen ist die Musik schier unerträglich unter strengem, dominantem Kommando einer beleibten Dame welche bei den Stammgästen genauso umstritten ist wie bei den Kollegen. Der Eindruck verschärft sich als ich besoffen, aber höflich, um einen Stilwechsel von Technoschlager in Richtung Oldies bitte. „Ich finde die Musik super. Möchten Sie zahlen?“ war ihr lakonischer Kommentar.

Weiter geht’s ins „Pampus“. Einer echten Duisburger Institution welche souverän ohne Veränderungen von „Mary“ geführt wird. Dort trifft man auf allerhand Individualisten welche zum Teil dem „Mau-Mau“ gnadenlos verfallen sind. Im verrauchten Ambiente lässt man sich dort gern zu später Stunde von Frauen jeglicher Vernunft Geschichten abseits des Mainstreams erzählen. Manchmal wird man auch als „Uschi“ beschimpft was gern hingenommen wird angesichts der unzähligen Küsse der zauberhaften Stammgäste. Leider herrscht dort strenges Schnapsverbot seitdem bekannt geworden ist, dass ich in der nahe gelegenen S/M Bar „Stiletto“ vom Stuhl gefallen bin. Aber dazu an anderer Stelle mehr. Wir sehen uns an der Bar! Roman Romero