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Category Archives: Reviews J-R (Archiv)

Pogendroblem – Erziehung zur Müdigkeit LP (06.12.2018)

Ich mag es ja, wenn ich mal zur Besprechung das fertige Exemplar bekomme und nicht nur einen Download.Vor allem, wenn die Platte dann so toll aufgemacht ist wie das Pogendroblem Debut „Erziehung zur Müdigkeit“. Neben dem, den Titel gut treffenden Covermotiv, das einen, wahlweise Schul-, Uni oder Gefängnisflur, schön grau in grau zeigt, gibt es ein dickes Booklet mit Fotos und ein Textblatt in Postergröße. So weit haben die vier aus Bergisch Gladbach alles richtig gemacht. Kommen wir zur Musik, minimalistischer „Deutschpunk, straight to the Point. Kurz und knackig, immer direkt ins Gesicht. Ich muss an Bands wie Superfan, Nein Nein Nein, oder Burned Out (wenn die Punk spielen würden) denken, dazu eine Prise 80er, gerade „Scheißwelt“ könnte auch von Daily Terror oder Buttocks sein. Textlich gibt es einen netten Rundumschlag gegen alle Seiten, ob Staatsdiener, Verbindungsstudenten, Lieferservice und noch mehr. So wie diese Platte soll Punk sein, direkt, aggressiv und dabei immer auch ein Augenzwinkern. Willst Du mein Pürierstab sein?JAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!! 1 ROLAND

KALTFRONT INTERVIEW (02.12.2018)

Als am 09.12.1988 Kaltfront ihr letztes Konzert, der damaligen Besetzung spielten, sah es ganz danach aus, als sei es vorbei mit der Band. Es war Zeit Schluss zu machen, um neue Wege zu gehen. Ein kluger Mensch hat das Konzert in “Onkel Toms Hütte” in Cottbus damals mitgeschnitten. Eine Momentaufnahme einer Band, die ein letztes Mal und ohne jeden Ehrgeiz, auf die Bühne ging… Eine Band die noch einmal richtig gut war… besser als je zuvor.

Die Hinterlassenschaft: Ein Tape, das so um die Wendezeit erstmalig kursierte und immer weiter kopiert wurde. Anfangs unter dem Namen “a friday night in San Francisco” vervielfältigt, ist die Aufnahme einer der besten Mitschnitte, einer DDR Punkband, aus dem Zeitalter der untergehenden Republik. Logischerweise, wurde dann um die Jahrtausendwende eine Vinylplatte davon veröffentlicht, später dann auch eine CD Variante. 2018 zum 30 jährigen Jubiläum, gibt es aber zum ersten Mal das komplette Konzert auf einer großen Doppel-Platte.

Ich fragte bei Band noch mal ganz konkret nach… Ich bedanke mich bei Bassist Jörg schon mal für die Beantwortung der Fragen. Gitarrist Blitz, meldete sich auch kurz bei mir… fand aber, das Jörg schon alles dazu gesagt hatte….

(Für alle Cottbuser, sei gesagt, dass am 5.Januar im Checkov, das Jubiläum mit der Band gefeiert wird!)

1. Das Konzert in Onkel Toms Hütte war das vorerst letzte mit Tom als Sänger und Donald als Schlagzeuger. Soweit ich das in Erinnerung habe, sollte es ja auch das letzte von Kaltfront überhaupt sein. Wie war die Bandsituation zu dieser Zeit? Wieso ging es dann doch noch weiter?

Ich glaube, wir waren uns da allgemein nicht mehr so ganz einig. Dieses schlichte Punk-Ding war für uns durch. Wir haben unsere Horizonte erweitert. Blitz hat zu der Zeit mit FdiO angefangen und Tom mit Comic Connection. Im Grunde war Kaltfront nach dem Konzert in Cottbus erstmal tot. Aber im Laufe des nächsten Jahres ergaben sich neue Optionen. Unser erster Sänger Kanne hatte seinen „Dienst“ bei der Spatentruppe der NVA beendet, Blitz brachte den FdiO-Drummer Tom Groß und seinen alten Kumpel Ralf Schweder als zweiten Gitarristen mit in die Band. Dadurch änderte sich die musikalische Richtung bei Kaltfront und es war neue Motivation da. Dass das nur noch ein dreiviertel Jahr weiter gehen würde, konnte am Anfang 1989 keiner ahnen.

2. Wie viele Konzerte habt ihr zu dieser Zeit pro Jahr gespielt? Wie war das damals überhaupt … mussten die Bands nicht sogar die komplette PA mitbringen? Hattet ihr sowas wie einen eigenen Techniker?

Wir haben so ca. 20 Konzerte im Jahr gespielt. 1988 waren es sogar 28 Konzerte.
Bis Mitte der 80er Jahre war es üblich, dass die Bands selber eine Gesangsanlage mitbringen mussten. Das waren dann oftmals riesige Boxen Marke Eigenbau und teilweise auch selbstgebaute Endstufen. Alles groß, schwer und mehr oder weniger störanfällig. Ein Lötkolben war immer im Gepäck. Wir hatten von der Gruppe Mustang den „Langen“ (Tontechnik) und den „Kurzen“ (Lichttechnik) abgeworben. Die kamen aus Ortrand und waren ein in der ganzen Gegend bekanntes, skurriles Gespann. Aber im Laufe der Zeit änderte sich das. Später hatten die meisten Klubs eine eigene PA (zumindest in den Städten), oder die Veranstalter kümmerten sich selber darum.

3. Was sind eure Erinnerungen an den Abend? Oder ist das alles zu lange her?
Wer hat den Mitschnitt für euch gemacht? Im Vergleich zu vielen Liveaufnahmen aus dieser Zeit ist der Mitschnitt ja richtig gut und druckvoll.

An das Konzert habe ich nur vage Erinnerungen. Ich glaube, ich war, aus welchen Gründen auch immer, ziemlich angepisst. Habe mich teilweise mit dem Rücken zum Publikum auf eine Monitorbox gesetzt. Das kam zu Recht nicht gut an beim Publikum. Den Mitschnitt hat der Tontechniker gemacht. Wir hatten das nicht angeschoben. Ich glaube, dass er uns die Kassette gleich nach dem Konzert übergeben hat. Im Nachhinein müssen wir im dafür dankbar sein.

4. Für mich hat dieses “live in Onkel Toms Hütte”-Konzert trotz 28 Jahren Dauerrotation (damals noch als Tape) nichts an Magie eingebüßt. Diese Spielfreude schwappt auch nach so vielen Jahren auf mich als Hörer über… Die Songs sind komplett besser als auf den Tapeaufnahmen… Alles klingt wesentlich befreiter….
Empfindet ihr das auch noch so…oder könnt ihr das alles nicht mehr hören?

Kaltfront_1

Normalerweise höre ich mir den alten Kram nicht mehr an. Aber im Vorbereitungsprozess zu der Vinylproduktion, war ich dazu mehr oder weniger gezwungen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich überrascht war, wie kraftvoll dreckig das klingt. Teilweise wildes Chaos. Da haben wir anscheinend so „befreit“ aufgespielt, dass manchmal keiner mehr wusste, was der andere gerade macht. Aber irgendwie kriegen wir immer die Kurve. Es klingt schon sehr authentisch.

5. Auf der Live Platte sind auf der letzten Seite noch mal 4 Songs von 1988 aus Görlitz. Die sind sogar noch mal einen Zacken besser aufgenommen. Was war das für ‘ne Veranstaltung? Wie kam es zu diesem Mitschnitt? Der Ansager war doch ein Moderator von DT64, wenn ich die Stimme so höre. Wer war der Mann an der 2. Gitarre?

Es war eine Veranstaltung von Jugendradio DT64, wo die Amateurbandszene des Bezirks Dresden präsentiert werden sollte und die live im Rundfunk übertragen wurde. Die Songs hat meine Frau zuhause am Radio aufgenommen. Ich weiß nicht wer der Moderator war. Klingt wie auf dem Rummel der Ausrufer am Südseetraum. Die zweite Gitarre hat Andrè von der Band STM gespielt. Die haben damals im benachbarten Proberaum geprobt und wir hatten die eine oder andere Session zusammen gemacht. Mag sein, dass die Aufnahmemöglichkeiten dort besser waren. Aber ich finde, diesem Mitschnitt fehlt das Spontane und Unbekümmerte. Mir klingt das viel zu „rockmäßig“. Eben so, wie ein Tontechniker des DDR-Rundfunks sich vorgestellt hat, wie Rockmusik zu klingen hat. Es ist für mich halt nur ein Zeitdokument.

Stephan

Als kleine Kostprobe gibt’s hier einen schicken Teaser zum Album:
https://www.youtube.com/watch?v=ut2oUyOlFRQ

Kreftich – niemals stumm CD (01.12.2018)

(Weird Sounds & SN Punx)
KREFTICH gehören mittlerweile auch zum älteren Semester. Das letzte Album „Bis hierhin und dann weiter“ fand ich damals richtig gut und auch „Niemals stumm“ kann über weite Strecken überzeugen. So ganz kommt es allerdings nicht an seinen Vorgänger ran, obwohl einige Songs durchaus Potential haben. Dem flotten Punkrock bleiben sie ebenso treu, wie ihrer Leidenschaft verschiedene musikalische Einflüsse zu nutzen und kleine Experimente zu wagen. So gibt es gleich zu Beginn bei „Gegenwind“ eine schöne Portion Ska, die das Tanzbein zum Schwingen bringt, und später mit „Am Rhein“ auch mal ruhigere Töne. Langweilig wird es hier jedenfalls nicht. Inhaltlich bewegen sich die Jungs zwischen lustig und nachdenklich, was eine sehr schöne Mischung ergibt. Im Vergleich zu den älteren Sachen sind sie politischer geworden, was in den heutigen Zeiten wichtiger ist denn je. Wenn man allerdings die ernsten Seiten besingt, darf man auf keinen Fall das Feiern vergessen, ansonsten würde man ja depressiv werden. Mit „Niemals stumm“ liefern KREFTICH ein gutes, abwechslungsreiches und politisches Punkrockalbum ab. Fans der Band müssen dieses Album kaufen und alle anderen dürfen auch gern mal reinhören. Note: 2- East Side Daniel

Macsat – Badaboom LP/CD/MC & DL) (13.11.2018)

(Ring of Fire Records / www.rof-records.com)
Follow up zum 2017 erschienenen Debut „Schnaps und Liebe“…Wieder üppig ausgestattet in der Luxus 180g Vinyl Edition, wieder ein Haufen illustrer Gäste (diesmal Chad Price von All, Gunnar Schröder von Dritte Wahl, Siggi Katlewski von Eisenpimmel, Dr Ring Ding, Lukas Sherley von the Movement und viele andere,wieder ein Potpoury aus Ska, Reggae, Punk und…sic…(Deutsch-)Rock, wieder is das alles auf den ersten Blick erstmal grosses Kino, super produziert und wie schon beim Vorgänger hört man bei jedem Track mehr als deutlich, dass man es nicht mit irgendwelchen Muckern zu tun hat. Trotzdem werde ich wie schon bei „Schnaps und Liebe“ das Gefühl nicht los, daß die Band im direkten Vergleich zu ihren Musen und Mitstreitern ein wenig hilflos daher kommt und sich schwer tut, so was wie Persönlichkeit zu entwickeln. Statt dessen jede Menge Popzitate aus den 90ern in denen die meisten Protagonisten der Truppe wohl musikalisch sozialisiert wurden. Natürlich kann man hier Styles wie z.B. den von Sublime gut bedienen…aber 20 Jahre später aus der Mittelstandsperspektive in Münster und teilweise auf deutsch (wobei es immer noch ein wenig mangelt an wirklich respektablem Songwriting) ist das einfach ne andere Hausnummer. Losgelöst von der Frage nach der Credibility steckt die Platte wie auch schon ihr Vorgänger voller großer Momente, einfach weil man es mit einem Konglomerat beflissener Musiker zu tun bekommt, die den Geist dessen, was sie da machen mit jeder Faser bedienen können, auch wenn die Texte manchmal dafür sorgen, daß man sich den Kopf am Türbalken blutig schlagen möchte….(ich bin das Humba, Humba, Du das Täterräää)…in der Summe für mich immer noch zu viel von allem…Das Cover von „Freundin“ (Aeronauten und Gus) zeigt hier im Vergleich zum eigenen Material auch nochmal auf, wie sehr es mangelt an identitätsstiftenden Inhalten, wenn die Version, die hier ab der zweiten Strophe ordentlich durch den Wolf gedreht wird auch ordentlich abbildet, wie sehr man bemüht ist es allen Recht zu machen…Macsat ist für mich eine dieser Bands die man eigentlich mögen möchte, die aber zu viele Kompromisse machen…Besser als der Vorgänger, sicher auch kein rausgeworfenes Geld für das Album aber für mich auch nach mehrmaligem Hören nix was wirklich hängen bleibt sondern mich eher an Anderes erinnert….Trotzdem isses objektiv mindestens 2-….so lange Wolfgang Petry versucht Jazzplatten zu machen……Kai

Reuze – Shut Up And Learn To Walk CD (10.11.2018)

(Calyra)
Zweiter Longplayer einer Kapelle aus Halle/Saale mit unkonventionellem Namen und 10 Songs, englisch besungen. Recht wuchtiger Metal-Punk oder Punk-Metal, je nach Preferenz. Klingt größtenteils schwer nach MOTÖRHEAD meets SEPULTURA, partiell aufgehübscht mit einer grimmigen D-Beat Kante bzw. schön rockigen Nummern wie „Love this body“. Hochprofessionell eingezimmert: Hier sind langjährige Musikanten (ex-VLU DRAKH, HEADLESS HORSEMEN, BARRACUDAS etc.) mit reichlich Studio-Erfahrung am Werk, das ist verdammt deutlich zu hören. Runde Sache…Für Freunde dieses Genres definitiv eine Empfehlung. PARADISE

OX # 140 (08.11.2018)

(www.ox-fanzine.de)
Die Solinger Fleißaufgabe geht in die 140. Runde. Oha! Michael „Moses“ Arndt, das ZAP-Rumpelstilzchen von der Saar, wird bei dem Gedanken, das der alte Hate-Spezi „Manfred“ Hiller so unermüdlich auf seinem Posten verbleibt, vermutlich in sein Piercing MG (Typ AK 47) beissen. Gut so! Auf 162 eng-bedruckten Seiten gibt es ein angenehm tiefsinniges Gespräch mit Tony/ADOLESCENTS, historische Abrisse über Gutze Gautschi und BLUT & EISEN, aus der TAZ (!) wurde ein Bericht über Gilles Bertin (CAMERA SILENS) übernommen, das RAMONES-MUSEUM schreibt ein Buch, Vielfalt mit Philipp Boa und THERAPY, Klaus N. Frick setzt seine literarische Endlos-Schleife (einst im ZAP gestartet) unermüdlich fort und und und. Garniert von leckeren Rezepten, zahllosen Reviews ((„Ihre Zahl sei Legion“) von allen Formaten (Vinyl, Buch, Fanzine, DVD etc.), Anzeigen, Kolumnen etc. Die kurzzeitige Oi! Schlagseite wurde korrigiert (frei nach Muir: Sebi out, Triebi in), ansonsten hält man weiterhin stramm Kurs. Weiter so! PARADISE

The Lads – Counterculture CD (06.11.2018)

(Contra Records)
Lads aus Süddeutschland, ich schätze Freiburg. Zum einen findet man am Gesang Konne, der neben den Lads das Heroin Zine rausbringt. Weitere Hinweise deuten auf das Gewohnheitstrinker Shirt und zusätzlich prangert das Logo vom Walfisch aufm Cover. Wer Weichspüler Pop Oi! erwartet, wird hier absolut keine Freude haben. Ganz im Gegenteil, aggressiver und absolut rauer Sound. Der Bass ist extrem tief gestimmt, dazu verzerrte Gitarren und ein kehlig kratziger Gesang. Real Skinhead Sound von der Straße, der keine Gefangenen macht. Ähnlicher Sound machten vor Jahren Blank Generation mit einem kleinen Schuss Voice aus Berlin. In diesem Sinne „To Make Skinhead Great Again“ laut Booklet. -nasty-

LAK – …..nichts eingebüßt CD (22.10.2018)

(www.facebook.com/L.A.K.LustAufKunst)
LAK haben mittlerweile schon ein ganz paar Jahre auf dem Buckel und sind auch nicht mehr die allerjüngsten. Manche Bands verlieren im Laufe der Zeit an Energie, Kreativität und dem Spaß an der Freude, nicht so bei LAK. Auf „…nichts eingebüßt“ klingen die Jungs immer noch frisch, unverbraucht und mitreißend. Klar ist ihr rumpliger Deutschpunksound aus Anfangstagen immer rockiger geworden, was ihnen aber gut zu Gesicht steht. Die Soundqualität lässt kaum Wünsche offen und sorgt für ein ordentliches Brett, das aus den Boxen dröhnt – schnörkelloser, druckvoller Punkrock der besseren Sorte! Zu sagen haben LAK auch immer noch eine ganze Menge und beschäftigen sich mit verschiedensten Themen, angefangen bei politischen Problemen bis hin zu persönlichen Inhalten, ist alles dabei. Dabei kommen sie ganz ohne klischeehafte Formulierungen aus und man kann ohne Fremdschämen mitsingen. Das Beste an der neuen Platte sind definitiv die Melodien. Keines ihrer bisherigen Alben konnte mit so vielen echt geilen Ohrwürmern aufwarten. Hier gibt es keine Ausfälle. „…nichts eingebüßt“ ist ein richtig, richtig gutes Punkrockalbum und dafür gibt es von mir eine ganz klare Kaufempfehlung. Jeder, der auf gut gemachten deutschen Punkrock steht, muss hier reinhören! Alle Vinyl-Freunde sollten sich beeilen, die farbige Variante ist bei der Band bereits ausverkauft. Note: 2+ East Side Daniel

Kronstadt Mini LP (13.10.2018)

(UVPR – France)
Und schon wieder eine neue Franzosen Band wird der geneigte Hörer fragen. „Jawoll!“ ist die Antwort. Und sogar ohne Saxophon. Ernsthaft, Kronstadt aus Lille reihen sich nahtlos in die Reihe der neuen Generation französischer Bands wie Coupe Gorge, Syndrome 81 oder den ganzen Parisern aus der Lions Law Blase ein. Eventuell etwas weniger Oi! lastig und auch etwas melodiöser, aber keinen Deut schlechter. Songs wie „Un Seul Sens“ oder „Exil“ sind schon stark. Alles überwiegend im Midtempo gehalten mit leichten Wave Einschlag in der Gitarre, Texte für mich Banausen natürlich unverständlich, aber Spaß macht das Teil auf jeden Fall. Acht Songs, kein Durchhänger. Mehr muss man dazu nicht sagen. Passt. 2- ROLAND

Night Birds – Roll Credits CD (10.10.2018)

(Fat Wreck Chords)
Pünktlich zum 10-jährigen gibt es ein neues 8 Song „Mini“ Album der Jungs aus New Jersey. Als Gast hat man sich Jerry A von Poison Idea ins Studio geholt und Gründungsmitglied Mike Hunchback ist ebenfalls wieder an Board. Roll Credits läuft seit einigen Tagen aufm Weg zur Arbeit rauf und runter, OK ich hab nur ca. 10 min aber egal. Nights Birds machen genau dort weiter, wo vor 3 Jahren ihr letztes Album „Munity At Muscle Beach“ aufgehört hat. Eine verdammt dreckige Mischung aus in die Fresse Punkrock mit Surf Einschlag. Mal etwas surfiger um gleich im nächsten Song wieder mit viel Melodie und Abwechslung durchzustarten, keine Pause zum Luft holen. Genau so MUSS Punkrock klingen. Übrigens gibt es Roll Credits noch als schicke 4*7Inch Box mit den einzelnen Covern, die man auf der CD findet – warum bekommt man diese eigentlich nicht zum besprechen ?… kaufen! -nasty-