Category Archives: Sonstiges

8.11.2015 BRING ME THE HORIZON + PVRIS + BEARTOOTH im Palladium,Köln (24.11.2015)

Wenn ich mich richtig erinnere, liegt mein letztes BRING ME THE HORIZON Konzert schon ein paar Jahre zurück, damals hat sich glaub ich keiner erträumen lassen, dass man diese Band 7 Jahre später in so einer riesigen Halle wie das Palladium in Köln finden wird und diese auch noch ausverkauft ist! Krass einfach nur…

Als ich BMTH kennen gelernt habe, waren sie noch im Deathcore Zuhause, wenn mich heute jemand fragen würde, wo ich sie heute sehe, könnte ich das gar nicht wirklich beantworten… Es gibt kaum eine Band, die sich mit jedem Album was sich raus gebracht hat, immer ein Stück weiter entwickelt hat. Und ich kann aufjedenfall für mich sagen, dass BMTH immer eine Schippe drauf gelegt haben und grandiose Alben veröffentlich haben. Heute würde ich sie wahrscheinlich schon eher zum Pop mit einer leichten Kante Metalcore einordnen. Es ist immer noch großartig was diese Band macht.

Ein ausverkauftes Palladium, als eine „Szene“ Band, dass ist schon mal ne Ansage.
BEARTOOTH haben den Abend eröffnet, nach dem ersten Lied, dachte ich schon wow krass, was ist mit dem Publikum los, diese Band wurde von Anfang an abgefeiert und alle waren sich schon gut am bewegen. Für mich muss ich leider sagen, dass nachdem dritten Lied, für mich alles zu sehr ähnelte und es dann auf Dauer langweilig wurde..

PVRIS eine für mich auch unbekannte Band, spielten dann direkt vor BMTH. Diese Band hat mich mega überzeugt, auch wenn sie viel Elektro Bestandteile in der Musik wieder finden, aber die Sängerin, hatte so eine geniale Stimme und Bühnen Präsens, die einen in den Bann gezogen hat.

Nach einer halben Stunde endlosen Wartens ging es dann endlich mit BRING ME THE HORIZON los, krasse Bühnenshow, mit Nebelwerfen, Pyroshow und und und… Diese Band hat es eindeutig verdient in so einer Halle Zuspielen, auch wenn das Publikum eher Mainstream geworden ist und am Ende des Konzertes, hunderte Eltern auf ihre Kinder vor dem Palladium warteten^^
Aber BMTH hat von vorne rein alles gegeben und einen würdigen Abriss gefeiert, im Vergleich zu 2008 war das echt ein Erlebnis, obwohl ich natürlich die alten Lieder vermisst haben, auch wenn die neuen Lieder ziemlich gut sind, fehlte trotzdem noch was für mich. Teilweise waren es mir auch Zuviel Einspieler/Playbackparts von Chören und diversen anderen Sachen.

Alles im allen, war es eine gelungen Show. Aber ich muss sagen, für mich einfach zu groß…

David

THE BONES, 4 PROMILLE, ROGERS, THE ELECTRIC OVERDRIVE – C-Club (03.10.2015) 11.10.2015

Meine Vorfreude ließ sich kaum in Worte fassen, denn endlich kamen sie wieder nach Deutschland, THE BONES. Viel zu lange hat es gedauert und eine gefühlte Ewigkeit ist seit dem letzten Gig vergangen. Als es dann noch hieß, sie bringen ein paar schicke Gäste mit, stand einem grandiosen Abend eigentlich nichts mehr im Weg.
Also machte ich mich am diesjährigen Tag der Deutschen Zweisamkeit auf den Weg in Richtung C-Club. Obwohl der angesetzte Ticketpreis von knapp 30 € echt teuer war, fand ich bei meiner Ankunft einen sehr gut gefüllten Laden vor. Leider schafften es die Berliner Öffentlichen nicht, mich pünktlich dort anzuliefern und so verpasste ich THE ELECTRIC OVERDRIVE. Hätte ich mir gern mal angeschaut, aber dann halt beim nächsten Mal. Dafür sprangen die Jungs von den ROGERS noch wild über die Bretter und posten was das Zeug hielt. Was soll ich zu der Band sagen? Die einen lieben und die anderen hassen sie und wieder anderen sind sie völlig egal. So Leid es mir tut, aber ich gehöre zur letzten Fraktion. Die Mucke gibt mir einfach nix, da schon tausend Mal gehört und die Bühnenperformance hab ich auch schon besser gesehen. Wie heißt es so schön – „sie waren stets bemüht“. Für Stimmung haben sie aber allemal gesorgt und somit perfekt ihre Aufgabe erfüllt.
Nach relativ kurzer Umbaupause hieß es anschließend dann 4 PROMILLE live. Ich muss zugeben, ich war echt gespannt, da ich die Combo bisher noch nie live gesehen habe. Ich hatte echt keinen blassen Schimmer, was mich erwarten würde und so ging ich völlig unvoreingenommen an die Sache ran. Die ganzen alten Vorwürfe lies ich außen vor und so erlebte ich eine Oi!-Punk-Show der unterhaltsamen Art. Im Vergleich zu den ROGERS ging es natürlich etwas ruhiger zu auf der Bühne, aber die Präsenz von den Vieren war nicht von schlechten Eltern. Die Mucke war zwar nicht so ganz meine Baustelle, aber das Stimmungslevel beim Publikum hielten sie locker aufrecht und steigerten es sogar noch. Spätestens bei „Ich werd‘ mich ändern“ hatten sie dann alle Sympathien auf ihrer Seite.

© Markus Wetzlmayr / @wetphoto / www.wet-photo.at NO USE WITHOUT PRIOR WRITTEN PERMISSION // KEINE VERWENDUNG OHNE VORHERIGE SCHRIFTLICHE ERLAUBNIS.

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NO USE WITHOUT PRIOR WRITTEN PERMISSION // KEINE VERWENDUNG OHNE VORHERIGE SCHRIFTLICHE ERLAUBNIS.

Danach hieß es dann wieder Umbaupause und ungeduldig warteten alle auf die Dinge die da kommen. Als dann endlich das Licht ausging und das Intro ertönte, konnte man die Spannung förmlich greifen und alle warteten auf die ersten Töne, um total durchzudrehen. Wie man es gewohnt ist, kamen die Jungs wie ein nicht aufzuhaltender Schwerlasttransporter auf die Bühne, um alles niederzurollen. Um ein kleines Haar in der Suppe zu finden, muss ich allerdings dazu sagen, dass anstelle eines 40 Tonners dieses Mal „nur“ ein 30 Tonnen schwerer Truck über einen drüberwalzte. Zum komplett Ausrasten fehlte eine winzige Kleinigkeit. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber es fühlte sich leicht gebremst an. Danach kamen die BONES dafür umso mehr in Fahrt. Ein Hit nach dem anderen hauten sie raus und ließen wirklich keine Wünsche offen. Auch die Songs der neuen Platte – nebenbei gemerkt, wieder einmal ein großartiges Album! – wurden ordentlich abgefeiert und sorgten für keinen Spannungsabfall. Nachdem sie mir am Ende des regulären Sets meinen absoluten Lieblingstrack „Until I Die“ schenkten, hieß es für mich ab in den letzten Nachtbus und nach Hause.
Am Ende des Tages, haben die Schweden wieder einmal gezeigt, warum sie zu einer der aktuell besten Livebands zählen und stampften ihr Publikum in Grund und Boden. Bleibt also nur zu hoffen, dass es bis zur nächsten Stippvisite nicht wieder so lange dauert. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, die BONES wieder live zu sehen!
East Side Daniel

Besten Dank an Markus Wetzlmayr (www.wet-photo.at),der uns dieses Foto zur Verfügung stellte.

ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN; FAT BELLY – Bi Nuu am 10.09.2015 (04.10.2015)

Das Problem, wenn man Konzertberichte eine relativ lange Zeit vor sich herschiebt, ist, dass die Erinnerungen immer mehr verschwimmen. Wenn man dann auch noch reichlich Fusel konsumiert hat, wird die Sache nicht gerade einfacher. Andererseits hat das auch seine gute Seite, denn was wirklich von einem Gig hängenbleibt und woran man sich auch noch Wochen / Jahre später erinnert, sind die schönen Momente. Bei den ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN brauch ich nicht lange in meinem Oberstübchen zu suchen, denn das Konzert war, wieder einmal, der Hammer! Nachdem die TAUBEN vor einiger Zeit bereits auf der „Festival der Volxmusik“ Tour waren, statteten sie diesmal Berlin ihren ersten Solobesuch ab. Und angesichts der Tatsache, dass sie eine der Bands sind, mit denen ich aufgewachsen bin, freute ich mich wieder tierisch auf den Abend.
Los ging’s aber erst einmal mit FAT BELLY, einer Formation aus Hannover. Sehr spektakulär kamen sie zwar nicht rüber, aber ich hab schon viele, viel schlechtere Supportbands gesehen. Ihren Sound variierten sie einige Male und so verwundert es nicht, dass sie Mal nach BAD RELIGION, mal nach BLINK 182 oder auch nach den H-BLOCKX klangen. Das KASSIERER Cover wollte angesichts der Vergleiche zwar nicht recht ins Bild passen, aber „Besoffen sein“ zu spielen, kommt fast überall an. Einzig die Eltern vor mir, mit ihrem noch jungen Töchterchen schienen kurz an ihren Erziehungsmethoden zu zweifeln. Als dann aber noch HELENE FISCHER gecovert wurde, war für mich die Schmerzgrenze erreicht und das, obwohl man den Song eigentlich nicht wirklich erkannte. Noch ein Kritikpunkt war die zu lange Spieldauer, denn eine Vorband soll nur aufwärmen und sich kurz präsentieren, nicht ein eigenes Konzert spielen. Wie dem auch sei, die Stimmung war trotzdem gut und die Jungs hatten ihre Aufgabe ganz ordentlich erfüllt.
Zu meinem Erstaunen, war das Bi Nuu, auch kurz vor Beginn der Hauptband, nicht sonderlich gut gefüllt. Klar waren genügend Leute da, um eine schöne Sause zu feiern, aber es hätten durchaus noch einige Besucher reingepasst. Die, die da waren, ließen sich davon aber nicht beeindrucken und als die beiden BRIEFTAUBEN die Bühne enterten, kochte der Club förmlich über. Ob jung, ob alt, alle grölten textsicher alle Songs mit, meiner einer natürlich eingeschlossen. Wieder einmal war ich erstaunt, wie unpeinlich die teilweise sehr pubertären Texte rübergebracht wurden, denn schließlich ist Micro nicht mehr der Jüngste. Ein Hit jagte jedenfalls den nächsten und es wäre müßig sie alle aufzuzählen. Das Repertoire ist schier endlos und so wurde gepogt, gesungen, getrunken und gefeiert. Habe ich bei FAT BELLY die Spielzeit noch kritisiert, fand ich diese bei den ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN zu wenig. Zwar ging die im Großen und Ganzen in Ordnung, es hätten aber auch noch ein paar mehr Lieder sein dürfen, wie zum Beispiel der „Love Song“. Ich möchte aber nicht meckern, denn es war einer dieser großartigen Abende, an die man sich noch lange erinnern wird.
Zum Abschluss bleibt nur zu sagen, dass die ABSTRÜZENDEN BRIEFTAUBEN, auch in ihrer neuen Besetzung, live eine sichere Bank sind und jeden Club zum Kochen bringen. Geht also zu den noch anstehenden Gigs und freut euch mit mir auf die angekündigte Platte!
East Side Daniel

Back to Future Fest 2015 (26.07.2015)

11055374_882203348518051_1681137404833911382_nDie Vorfreude stieg schon als wir planten dort dies Jahr hinzufahren und so wurde der Flyer mit neuen Bandbestätigungen immer fein säuberlich überprüft, obwohl man auch dort blind hinfahren kann da es immer ein super Line Up ist! Naja nach 2 Jahren pause wa es auch höchste zeit wieder nach Glaubitz zufahren da es vom ganzen drum herum eins meiner lieblings Festivals ist, vielleicht sogar platzt 1! Da wir es nicht abwarten konnten wurd ich schon von der `Cocktailpunx 4 Life Crew` morgens um 4 in Essen abgeholt und et ging auf in den Wilden Osten! Gegen 11 waren wir dann mit einigen Pausen und Eissuche (für kühle Drinks) aufem Campingplatz und das Camp wurde aufgebaut! Als alles stand ging es direkt in das Waldbad um die Ecke (ca. 10 min zu Fuß). Der Eintritt koste pro Tag 2,50 € und laut Bademeister sind über die Festival Tage alle Regeln außer kraft gesetzt, da sich eh keiner dran hält! Man kann alles wat dat Herz begehrt mitnehmen sodass der Vormittag ganz entspannt im Bad verbracht werden kann. Nach etwas plantschen und ein paar Bier ging es dann auch wieder zurück zu den Zelten und dann ging es auch schon fast Richtung Festivalgelände!

Den Start Schuß zum Wochenende wurde von der Party Truppe Fightball aus Berlin gegeben. Bei den Jungs wird immer lauter der Vergleich zu Ihren Stadt Bodys von den Beatsteaks! Punk Rock mit viel Pop Einflüßen und vielen Mitsingparts. Da gibt es für die Jungs auf jedenfall schlimmere Vergleiche! Im Anschluß gingen The Tips auf die Bühne und spielten Ihren sehr Sublime lastigen Punk, Reaggae … Mir persönlich gefällt es sehr, obwohl ich in dieser Musikrichtung nicht oft unterwegs bin. Beim Dicken Polizist und Rezurex wurd die Zeit dann genutzt viele alte bekannte Gesichter zu begrüßen und in Erinnerungen zu schwelgen.

11694974_882202935184759_8322041053761547059_nHier nochmal nen schönen Gruß an die hübschen Bengels von der Contra Crew! Es ist immer wieder löblich zu erwähnen wo der verrückte Haufen sich überall blicken läßt! Sie unterstützen auf dem ganzen Kontinent Ihre Freunde und Label Bands! Das sind die Leute die die Scene am leben halten und verstecken sich nicht hintern PC Bildschirm oder machen einen auf dicke Hose! Unterstützt die Ganoven wo Ihr nur könnt ! So schluß mit der Werbung und weiter geht’s mit Anti – Flag! Schon lang nicht mehr gesehen haben aber richtig Spaß gemacht! Teilweise typischer Ami Punk aber gut rüber gebracht! Zum Ende der Show wurd dat Schlagzeug mit in die menge genommen und dort weiter gespielt. Am nächsten Tag wurd man dann von durch Nass – Geschwitzter Kleidung geweckt da im Zelt gefühlte 60 Grad waren! Der erste Gedanke wurd dann auch befolgt und es ging wieder ins Waldbad! Bei herrlicher Temperatur wurd geschwommen und die Frisbee durch die Luft geschleudert. Nach den sportlichen Aktivitäten ging et wieder zum Gelände um Faz Waltz so sehen. Am Gelände angekommen sah man das der komplette Nachmittag verschoben wurde da Jaya the Cat aus Krankheitsgründen kurzfristig absagten (nix neues beim BTF)!

Kurz bei Faz Waltz reingehört wa ganz nett hat mich aber nicht gepackt dat ich dort geblieben bin. Wieder der Rückmarsch zum Zelt Platz. Etwas erholen da der Abend durch gehend mit guten Bands besetzt wa! Baboon Show und Buster Shuffel sind ja bekann für Ihre gute Live Performance und diese wurd beim Back to Future wieder unter beweiss gestellt! Die Engländer von Buster Shuffle hatten nach kurzen Soundproblemen wieder zu sich gefunden und haben richtig Gas gegeben! Troz dat de hier gefühlt alle 3 Monate im Pott spielen hat ich die auch schon 1-2 Jahre nicht mehr bewust gesehen und ich wurd wieder überzeugt ! Die haben et einfach drauf! An Pascow kann ich mich garnicht mehr so recht erinnern entweder wurden wieder feine Gespräche geführt oder die Cocktails zeigten Ihre Wirkung! Bei Lions Law waren alle Sinne wieder beisammen und et wurd ne unglaubliche Live Show geboten! Mit den ganzen Stagedivern, Crowedsurfern und nen ordentlichen Pit kann so manche Hardcore Show Neidisch auf den Auftritt gucken! Top Typen, top Show, top Stimmung! Danach kam noch die Trink- und Sing Gemeintschaft neues Projekt aus der Oxo 86 Familie! Ganz cool aber für mich zuspät und ich mußte ins Bett! Achja fast vergessen die Katalonen von Secret Army! Eine Band die meiner Meinung viel zu unterschätzt ist! Ich Glaub die müßt ich nochmal in den Pott holen das der feine Leser von umme Ecke sich das Live Spektakel nochmal anschauen und sich selbst überzeugen kann! Dann kommt es schon zum Samstag wie erwartet traf man alle Leute im Waldbad ganz gleich ob Bands, Team, Standbesitzer oder der ´normale´ Pöbel! Hier nochmal erwähnt, es ist echt schön zusehen welche ´Scene Prominenz´sich zum Back to Future privat auf den Weg macht. Da sieht man das es nen Festival von der Scene für die Scene ist! Coole Leute, keine Troublemaker und kein Ballermann – Party – Festival Besucher (wie in den letzten Jahren vermehrt zum Rodeo gelangen)!

11755868_882203885184664_963955487904683377_nDer Samstag Mittag gehörte ganz klar der Karaoke im Schwimmbad! Bomben Stimmung und für jeden was dabei! Viele kennen wohl die Karaoke till Death hier eine mehr als gelungene Alternative und mit na super Set Liste! Gegen Späten Nachmittag ging es auch wieder um bei Abfukk und M.D.C. reinzuschauen! Abfukk gefallen mir im kleinen Laden auf jedenfall besser und M.D.C. hat ich vor Jahren schonma gesehen wa ganz ok aber dat reicht auch wieder für die nächsten 5! Auch am Samstag wurd wieder an dem Zeitplan gedreht da , was ich sehr bedauert hab, Giuda absagten! The Offenders wa schicke Hintergrund Musik um ma die Stände genauer unter die Lupe zunehmen. Evil Conduct trotz große Diskussionen und Hetzte haben gespielt! Ne gute Äußerung wa vom Veranstalter schon im Festival Heftchen zu lesen und so wa der Ring frei. Leider hat man gemerkt das die Proben fehlen und so wurd nur nen mittelprächtiger Auftritt geboten (sorry aber dat könnt Ihr besser).

Zu Ihrer 2. Heimat nach Mülheim haben die Lokalmatadore Ihr Heim Spiel im Osten bestritten und es ist nen Traum! Wenn sie nicht aus Mülheim kämmen dann definitive aus Glaubitz! Der letzte Große Headliner war dann Terrorgruppe und den Namen haben se alle Ehre gemacht! Mega gute Songs gespielt und echt viel aus der ´guten, alten´Zeit mit am Start gehabt. Als letztes die ich mir angeschaut hab waren Angelic Upstertsgute aylte Herren Musik die Leute hatte Spaß die zusehen! Dann ging es auch wieder ins Bett da ich der auserkorende Fahrer wa! Der Rückblick über das Fest ist einfach nur Positiv immer wieder gerne!

11696467_882206125184440_2418329659874439463_oTop Securites, WC´s waren ok und bei längerer Warte Zeit hat die ´Toileten Oma´ nen schwang aus der Jugend erzählt, dat ganze ding ist mit viel Liebe aufgezogen worden und dat merkt man auch! Ich hoff es wird immer so bleiben und nicht irgendwann immer größer werden und so ´Mainstream ´Bands mit reingezogen! Dann kann man auch zu anderen Festen fahren! BTF Crew mach so weiter Ihr seid auf nem sehr guten weg der mir gefällt. Was ich noch sagen wollte ; ich hab noch nie so gut gespeist auf nem Festival besten Dank an die `Köchin` Unterstüzt das Festival bleibt auf dem laufenden und nen schönen Gruß an alle die es möglich machen freunde und Bekanntschalten die Ich am Wochenend traf und an die Cocktail Punk Crew.

-machtet jut Max –

Alle hier abgebildeten Fotos wurden uns freundlicherweise von Arne Marenda zur Verfügung gestellt.

Rude Pride + Curb Stomp 20.07.1015 (26.07.2015)

11406525_842470652506331_99836523770530920_oMal wieder eine Montags Show, die viel verspricht. Die Newcomer aus Madird sind auf ihrer ersten Euro-Tour und machen halt bei uns im Südrock in Essen. Übrigens ein super Laden, mit einer coolen Atmosphäre, nur zu empfehlen, für jeden der noch nicht da war! Und was soll man sagen, es war Ausverkauft und das an einem Montag Abend, hier bei uns im Pott eigentlich schon ein Wunder. So weiter wieder zum Thema, ich war sehr gespannt wieviele es an einem schwülen Montag Abend, für eine doch eher unbekanntere Band aufschlagen werden. 20 Uhr ging es mit Curb Stomp aus Dortmund los, mittlerweile spielen die irgendwie bei jeder zweiten Show hier im Umkreis als Support, aber sei es drum. Wie immer ne solide Show, nichts außergewöhnliches, aber dennoch guter deutscher Oi-Punk. Weiter ging es mit dem Headliner Rude Pride. Von Anfang an war die Stimmung super, die Luft im Südrock sehr heiß, sodass man nur vom rum stehen so schwitze, wie ein Hochleistungssportler. Der Sound war diesmal auch zufriedenstellend, was nicht immer so einfach ist, da nur der Gesang über die PA läuft. Das Publikum brauchte ein bisschen, bis es lockerer wurde und gut mit gingen, aber dann gab es kein halten mehr, der Großteil der Leute war am mitsingen, pogen und tanzen. Die Luft wurde immer dünner, aber das war es mehr als Wert! So eine super Show, erlebt man auch nicht so oft an einem Wochenende! Wer also die Chance noch hat, die Jungs auf ihrer Tour zusehen, sollte es auf keine Fall verpassen. Für jeden der den Sound von Perkele mag, ein muss. Ich denke man wird noch viel von ihnen hören.
David

Vainstream 2015 (17.07.2015)

image1Das 10. Mal Vainstream, ausverkauft und dann auch noch der heißeste Tag des Jahres, was kann es besseres geben? Die Geburtstagssause dieses Mal auf vier Bühnen, anstatt sonst auf drei. Es wurd ordentlich aufgefahren, was der Musik der „härtere“ Musikmarkt so herzugeben hat, mit dabei waren u. a. TERROR, SICK OF IT ALL, PARKWAY DRIVE, DONOTS und und und…
Aber der Reihe nach. Wir sind ca. gegen zwölf Uhr am Festival Gelände angekommen und anders wie erwartet, bzw. wie die Jahre davor ist diesmal die Mega Schlange vor der Bändchenausgabe ausgeblieben. Man hat wohl aus den letzten Jahren gelernt und es lief, meiner Meinung nach super ab.
Erstmal vor Ort, das diesjährige Festival Gelände erkundigen, dieses Jahr wurden extra noch mehr Schattenplätze und sogar Wasserstellen aufgebaut. Was bei diesen Temperaturen von 38 Grad, auch bitter notwendig war und sehr dankend von vielen Festival Besuchern angenommen wurde.
Die Stimmung war von Anfang an sehr angenehm und ausgelassen. Die erste Band, die ich nebenbei mitbekommen habe, war NEAERA eine Metalcore Band aus Münster, die vor der Bühne schon ne ordentlich Menge an Leuten einheizen konnte. Und dies auch mit voller Energie gelang. Direkt im Anschluss folgte dann die SONDASCHULE, die rein musikalisch ja nicht unbedingt, auf ein Festival wie das Vainstream passen, mich aber ein paar Jahre zurück versetzt haben. Super coole Show, irgendwie ging das ganze Publikum, welches schon so früh da war und schön in der Sonne bruzelte, richtig gut mit und bescherten dem Jungs eine großartige Kulisse, dass sogar ein Sanitäter (so um die 40 Jahre alt) sich nicht mehr zu halten
wusste und anfing zu tanzen. Übrigens bringen die Sondaschüler jetzt bald ein neues Album raus, auf welches man sich getrost freuen kann, nach dem was ich bis jetzt gehört hab!! Nahtlos ging es dann über zu SUICIDE SILENCE, krasser Metalcore der guten Anklang gefunden hat, aber mich leider nicht überzeugen konnte, da für mich einfach der original Sänger, der bei einem Motorrad Unfall ums Leben kam, fehlte. Danach ging es für uns erstmal in den Schatten, um uns von der doch heftigen Sonne zu erholen und den Wasserhaushalt im Körper wieder auszugleichen. Dazu muss ich leider sagen, dass ich es oft nicht versteh, warum man für ein einfaches Wasser, ich glaub es war ein 0,5L Becher, 2,50€ nehmen muss… Und das bei so einem Wetter!! Dafür hab ich letztes Jahr auf dem Pfingst Open Air in Essen Werden eine 1L Flasche bekommen und wer das Festival kennt, weiß das es sich hauptsächlich durch den Verkauf von Getränken finanziert… Schade aber kann man leider nichts machen.
image5Um 15 Uhr ging es für uns dann in der Sputnikhalle (Club Stage) mit EXPIRE weiter, auf die ich mich mit am meisten freute. Anfangs war es noch sehr angenehm in der Halle, als noch nichtsoviel los war. Doch das änderte sich ziemlich schnell nach dem EXPIRE angefangen hatte zu spielen. Es war wie zu erwarten für mich das Highlight des Festivals. Und sie haben förmig den Laden abgerissen. Richtig gute Show, mit einer super Stimmung, sodass man nach dem Set, die Halle triefend nass vom eigenen Schweiß verlasen hat xD
Das einzige was mich an der Club Stage gestört hat, war der Wellenbrecher bzw. Graben vor der Bühne, der so ein bisschen die Stimmung genommen hat. Direkt im Anschluss folgte dann MADBALL, wieder draußen in der prallen Sonne. Die wie immer ne ziemlich fette Show abgeliefert haben. Obwohl mir irgendwie so vorkam, dass es irgendwie nicht das richtige Publikum für Old School Hardcore war….Auf der Bühne nebenan machte sich dann FEAR FACTORY bereit, der Sound war ganz cool, das Publikum ging besser mit als bei MADBALL, aber zu mir konnte der Funke nicht überspringen. Im Gegensatz zu TERROR, die danach gespielt haben. Auch ohne ihren Hauptsänger Scott Vogel, der aus gesundheitlichen Gründen die komplette EU Tour nicht mitfahren konnte. Den Gesang hatDavid Wood, der sonst immer Bass bei TERROR spielt und bei DOWN TO NOTHING singt, übernommen. Dadurch hat TERROR zwar nur mit einer Gitarre gespielt, konnten dennoch noch nen fettes Brett LA HC abliefern und ich muss sagen mir hat es fast besser gefallen, als mit Scott Vogel. Die Band strotze vor Energy, dass aber ähnlich wie bei MADBALL leider nicht so beim
Publikum ankam, meiner Meinung nach… Sehr sehr schade. Die Mächtigen KASSIERER eroberten danach die kleine THROW DOWN STAGE, welche vor Andrang der Massen ziemlich überfüllt war und wir selbst kein Platz mit Sicht auf die Bühne ergattern konnte. Die hätten sicherlich auch auf einer der Hauptbühnen super gepasst. Die Stimmung war überragend und was ich mitbekommen habe war es eine rundum solide Show.
Wobei ich mich auch noch gefragt habe, warum man extra ne dritte Open Air Bühne aufstellt, wenn da nur drei Bands spielen?
image3ARCHITECTS eine Band, die für mich locker einen Headliner Charakter haben, hätten meiner Meinung nach ruhig was später noch spielen können. Eine der besten live Bands, die ich seit langen gesehen hab und live teilweise noch viel geiler als auf Platte klingen, haben einfach eine krasse Show abgeliefert, mit der jeder Besucher mehr als zufrieden seien dürfte. Langsam merkte man, wie einem die Hitze zu schaffen machte und man nicht mehr so ganz fit ist, wie Morgens noch.Auf die Architekten folgten dann noch CALLEJON mit ihrem deutschsprachigen Metalcore geballer.
Die ich früher mit ihren ersten Album noch gehört habe, aber mittlerweile einfach nicht mehr somein Ding ist. Legten trotz alle dem ne ziemlich fette Show hin. Bei den DONOTS ging es leider direkt mit einem Kratzen in den Boxen los, sodass es anfangsanstrengend war, zu zuhören. Doch mit der Zeit, ich glaub es waren die letzte vier Lieder oder so,haben die Techniker, den Fehler behoben und die fast Münsteraner Wissen zu überzeugen, auch wenn mir die neuen deutschen Sachen nicht so gefallen wie die Alten. Während nach den DONOTS, SICK OF IT ALL noch mal ordentlich für Dampf kurz vor demMainact sorgten, haben wir noch die letzten Getränke Marken untere Folk gebracht und warteten mit voller Erwartung auf den Headliner PARKWAY DRIVE, welche mit einer absolut unvergleichbaren Bühne Kulisse und Pyroshow Münser nochmal ordentlich Beben ließen. Einfach bei eine ultra Fette Show, die dem 10. Vainstream einen würdigen Abschluss gewährten. Wer PARKWAY DRIVE noch nie live gesehen hat, sollte dies umbedingt nach holen. Bei denen lohnt sich jeder Cent des Eintritts. Mein Fazit für das ausverkaufte 10. Vainstream, geiles Festival, die Organisation ist die letzten Jahre immer besser geworden, es war ultra heiß, egal wo man auch hin ging. Aber es hat sich all der Schweiß gelohnt. Sichtlich geschafft ging es für mich leider vor der Aftershow Party nach Hause, da einem die Sonne und die heißen Temperaturen so zuschaffen gemacht hat, dass irgendwann die Energie raus war. Aber wer sehen uns nächstes Jahr bestimmt wieder!!!
David

PUNK & DISORDERLY VORBERICHT (17.03.2015)

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PUNK & DISORDERLY Festival
17.04. – 19.04.2015
Location: ASTRA Kurlturhaus (Revalerstraße 99; 10245 Berlin)
Auch dieses Jahr heißt es wieder PUNK & DISORDERLY! Dass legendäre Festival geht in die nächste Runde und wird auch 2015 wieder hunderte von Punk-, Ska- und Oi!-Fans aus aller herren Länder nach Berlin ziehen. Es ist mittlerweile zur Tradition geworden, im April in die Hauptstadt zu kommen, um gemeinsam zu trinken, zu feiern und zu pogen. Da es in den vergangenen Jahren oft hieß „sold out“ und ich einige geknickte Gesichter am Einlass sehen musste, sollte sich wohl jeder Interessierte dieses Mal ein Ticket im Vorfeld holen, denn an gewohnter Stelle – im Astra Kulturhaus – wird es wieder ein Line-Up geben, das sich gewaschen hat. Neben alten Hasen wie THE EXPLOITED, PETER AND THE TEST TUBE BABIES, THE TOY DOLLS oder DISCHARGE, bekommen auch etwas jüngere und – im Vergleich zu oben genannten – frisch geschlüpfte Bands ihre Chance – DIE TORNADOS, LIONS LAW, BIERPATRIOTEN, STRONG BOW, JENNY WOO, um nur einige zu nennen. Also, man sieht sich!
Das komplette Line-Up sollte keine Wünsche offen lassen und sieht wie folgt aus:

Freitag:
00:00 – 01:00 PETER AND THE TEST TUBE BABIES
22:55 – 23:40 BIERPATRIOTEN
22:00 – 22:40 VARUKERS
21:05 – 21:45 SHATTERED FAITH
20:15 – 20:50 THE VIRUS
19:30 – 20:00 STRONG BOW
18:45 – 19:15 LORD JAMES

Samstag:
00:00 – 01:00 THE EXPLOITED
22:55 – 23:40 ARGY BARGY
22:00 – 22:40 DARKBUSTER
21:05 – 21:45 TORNADOS
20:15 – 20:50 LIONS LAW
19:30 – 20:00 THE BAR STOOL PREACHERS
18:45 – 19:15 JENNY WOO

Sonntag:
23:00 – 00:00 THE TOY DOLLS
21:55 – 22:40 DISCHARGE
21:00 – 21:40 MARK FOGGO
20:05 – 20:45 BISHOPS GREEN
19:15 – 19:50 MAID OF ACE
18:30 – 19:00 LA GACHETTE

DRITTE WAHL / Berlin – Astra Kulturhaus (27. / 28.02.2015) 17.03.2015

Endlich mal wieder DRITTE WAHL live sehen! Wurde auch Zeit, denn das letzte Mal scheint eine gefühlte Ewigkeit her zu sein. Nach dem die Jungs vor ein paar Wochen ihr neues großartiges Album „Geblitzdingst“ rausgebracht haben, musste das Baby natürlich gebührend gefeiert werden. Nach einem kleinen Gastspiel in Rostock, stieg dann die offizielle Release-Party im Astra Kulturhaus in Berlin. Da sich bereits vor zwei Jahren ein Abend als zu wenig herausgestellt hatte, wurde auch dieses Mal an zwei Abenden gefeiert. Beim letzten Auftritt ließen die Jungs noch ihre Fans entscheiden, welche Songs sie hören wollen und spielten dann jeden zweiten aus dem Ranking. Das Konzept ging wohl nicht ganz auf und auch in meinem Bekanntenkreis stieß es auf ein geteiltes Echo. Das ist aber Vergangenheit und diesmal spielten DRITTE WAHL, neben ein paar gesetzten Songs, größtenteils Material vom neuen Album. Die restliche Setlist wurde flexibel gestaltet, so dass sich auch die Leute nicht langweilten, die an beiden Abenden zugegen waren. Außerdem befanden sich zwei Neuralisatoren auf der Bühne, so dass Teile des Abends oder eben der ganze Abend weggeblitzdingst werden konnten. Sehr elegant auch der Nebel vorn an der Bühne, der in die Luft gepustet wurde. In bester Rockstarmanier standen Gunnar und Stefan da und ließen sich feiern. Vorab schon mal Sorry, wenn ich in meinem kleinen Bericht einige Songs, der Playlist oder Abende durcheinander haue, liegt wahrschein am erhöhten Alkoholspiegel.

Am ersten Abend galt es aber erst einmal 44 Leningrad zu lauschen. Schnell stellte sich bei mir aber die Erkenntnis ein, dass ich die Band aus meinen Jungendtagen viel besser in Erinnerung hatte. Schade eigentlich und daher hielt ich mich mit meinem Bekannten lieber am Tresen auf. Wir beide sehnten uns DRITTE WAHL herbei und die ließen sich auch nicht lange bitten. Stampfend dröhnte „Der Spiegel“ aus den Boxen, Konfetti regnete von der Decke und der Vorgang, der die Sicht auf die Bühne verdeckte, fiel theatralisch zu Boden. KISS hätten es nicht besser machen können. Von der ersten Sekunde an hatten DRITTE WAHL leichtes Spiel und rissen das gesamte Publikum mit. Obwohl Gunnar krankheitsbedingt angeschlagen war, ließ er es sich nicht nehmen, hier und heute auf der Bühne zu stehen. Kann sein, dass ich nur den Eindruck hatte, aber der Rest der Band schien ihm daher gesangstechnisch öfter unter die Arme zu greifen als sonst. Der Stimmung tat dies jedenfalls keinen Abbruch und es wurde gefeiert, getrunken und gepogt. Neben alten Klassikern wie „Mainzer Strasse“ und „So wie ihr seid“ wurden auch die neuen Stücke lauthals vom Publikum mitgesungen und die Jungs schienen es zu genießen. Obwohl DRITTE WAHL seit Ende letzten Jahres einen neuen Mann (Holger) am Keyboard haben, kam auch ihr Rainer-Langhans-Double noch mal vorbei und gab einige Songs mit zum Besten. Ein sehr bewegender Moment war wieder einmal „Auf der Flucht“, denn unterstützt von Teilen von IN EXTREMO war der Song großartig wie lange nicht mehr. Nach einigen Zugaben verabschiedete sich die Band von einem glücklichen Publikum in die Nacht.

Am nächsten Abend ging es wieder auf in Richtung Astra, diesmal allerdings mit einer anderen, viel charmanteren Begleitung. Es versprach ein mehr als gelungener Abend zu werden. Angekommen mussten wir allerdings wieder eine schlechte Vorband über uns ergehen lassen. Auf HANS AM FELSEN hatte ich mich eigentlich gefreut, aber die Darbietung war nach wenigen Songs kaum noch auszuhalten. Lieber dann schon COR, die im Anschluss auf die Bühne kamen. Mit ihrem Intro, dem Video zu „Lampedusa Blues“, hielten sie unserer Gesellschaft den Spiegel vor und jeder sollte es sich auf youtube mal anschauen. Nach dem Friedemann dann das Mikro in die Hand nahm, wurde in gewohnter COR Manier der ganze Laden in Schutt und Asche gerockt. Wenn Hardcore-Punk immer so politisch und gut wäre, es wäre ein Traum. Dann waren aber wieder DRITTE WAHL an der Reihe und wenn die Stimmung am Vorabend schon super war, gab es noch eine Steigerung. Der Laden platzte aus allen Nähten und alle sangen aus voller Brust mit. Nach dem sich auf der letzten Tour „Zeit bleib stehen“ als Favorit herauskristallisiert hatte, lag der Fokus dieses Mal auf „Fliegen“. Es war echt unglaublich, wie lange dieser Song dauerte und das meine ich im positiven Sinn. Der gesamte Saal grölte den Refrain immer und immer wieder. Diese Chance ließen sich Stefan und Gunnar natürlich nicht nehmen und traten die Reise über das Publikum an, bis in die hinteren Reihen. Das Grinsen in ihren Gesichtern sagte mehr als tausend Worte. Anschließend gab es selbstverständlich noch einige Lieder als Zugabe. Auch „Greif ein“ wurde noch einmal zum Besten gegeben, obwohl die Rostocker es am Tag zuvor gespielt hatten und eigentlich nicht auch noch an diesem Abend spielen wollten. Nach Konzertende sah man nur glückliche Gesichter. Nachdem alle Konzertbesucher aus dem Saal befördert waren, wollten wir uns schon auf den Heimweg machen. Da wir allerdings während der Show noch ein paar Bekannte getroffen hatten, hieß es dann bei der Aftershowparty weiterfeiern und einen perfekten Abend ausklingen lassen. Danke DRITTE WAHL und bis zum nächsten Mal!

PS: Eine kleine Anmerkung möchte ich der Band allerdings noch mitgeben. Es gibt Songs, da passt das Keyboard hervorragend rein und es gibt Songs, wie bspw. das oben erwähnte „Greif ein“, da passt das Keyboard einfach überhaupt nicht! Bitte beim nächsten Mal weglassen!

East Side Daniel

SON OF A BASTARD FESTIVAL VORBERICHT

10486962_838135779587212_4643678297220419716_oAristoteles definiert Freundschaft als eine Tugend, und zwar als eine der für alle Menschen im Leben notwendigsten und schönsten. Freundschaft, Familie, Zusammenhalt – alles wichtige Bestandteile im Leben von jedem von uns. Im Idealfall werden Freunde Teil der eigens ausgesuchten Familie. Ein traditionsbehaftetes Familienfest ist das Son of a Bastard Festival, welches jährlich in Oberhausen stattfindet. So auch dieses Jahr, ich werde euch im Folgenden berichten, was Sunny und Christian diesmal wieder auf die Beine gestellt haben.

Wenn wieder verrückt gekleidete Narren die Straßen unsicher machen, oder Turteltäubchen den Tag der Blumenindustrie feiern, gibt es die Möglichkeit sich diesem Wahnsinn zu entziehen und bei Bier, Musik und guter Laune das Wochenende legendär werden zu lassen. Obwohl das Festival nicht wie in den Jahren an 2 Tagen stattfindet, sondern nur am 14.02.2015 Livemusik geboten wird, gibt es trotzdem die Möglichkeit schon einen Tag vorher in die Turbinenhalle zu kommen, denn es wird am Freitag den 13.02.2015 einen Warm-up Nighter zur Einstimmung auf die große Labelsause am Samstag geben. Das Ganze wird in der Kneipe der Turbinenhalle 2 stattfinden und 5 Euro (inkl. 1 Freischnaps) Eintritt kosten. Die 5 € sind nur für die Unkosten und die DJs. Sobald die Kosten gedeckt sind, wird alles Weitere in Freibier für euch investiert. Saugeiler Zug von den Labelbossen wie ich finde. Der Nighter wird um 21 Uhr beginnen und ab 20:30 Uhr ist Einlass. DJ Emperor aus Berlin und „Supersound of Sleeping Bag“-Mike werden euch mit Ska, Skinhead-Reggae, Oi & Soul und auch ein bisschen Stimmungsmucke ordentlich einheizen. Da sollte für jeden was dabei sein.

Am Samstag den 14.02.2015 steigt dann das eigentliche Festival. Wieso, weshalb und warum das Festival dieses Jahr nur an einem Tag stattfinden wird, haben Sunny und Christian in einem ausführlichen Statement bereits erklärt, darum werd ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen. Eins ist sicher, ihr bekommt dann eben die volle Dröhnung an einem Tag. ;)

Ebenfalls eine kleine Änderung wird es hinsichtlich der Location geben, es bleibt die Turbinenhalle, jedoch wird es diesmal in der kleineren Turbinenhalle 2 stattfinden. Dies ist in keinem Fall ein Nachteil, die Halle ist soundtechnisch super und die Stimmung wird wahrscheinlich sogar besser sein, da sich alles nicht so sehr verlaufen wird wie in der großen Halle. Gerade für die Bands am Nachmittag ist die kleinere Halle ein Vorteil, weil es einfach voller aussieht und so auch viel mehr Spaß macht.

Diesmal wird es „echte“ HARDTICKETS geben, welche auf dem Postweg zu euch gelangen werden.
(Es wird kein Print at home geben.) Außerdem entfallen für Euch diesmal die Vorverkaufsgebühren, weil Sunny und Christian sich dazu entschieden haben nicht mehr über Drittanbieter zu gehen!
Es ist also bei der kleineren Halle ( max.1000 Mann) wirklich ratsam Tickets im VVK zu erwerben. Kohle könnt ihr dadurch auch noch sparen. Der Ticketpreis ist wie auch in den vergangenen Jahren extrem fair, in Anbetracht dessen, was für Kracher auf der Bühne stehen werden. Ab 14 Uhr ist Einlass und die erste Band wird um 14.45 beginnen.VVK ( noch bis zum 08.02.2015) : 22 Euro!!!  HIER geht es zuum Ticketverkauf!!!!

AK wird es geben, kost dann 28 Euro, die 6 Euro kann man auch in eine Platte oder ein paar Bier investieren ;)
Neben der Live-Action haben Sunny und Christian außerdem ein weitere Highlights für Euch geplant:
Es wird wieder einen Tattoostand geben, diesmal von CARLITOS TATTOOS – Carlito hat viele Jahre in Berlin Kreuzberg tätowiert und ist zurzeit im Tattoostudio ASTRAL SIGNS & SENSE in Strausberg. On the Road zwischen Brandenburg und Ruhrpott! Abgesehen von diesem Stand wird es auch in diesem Jahr wieder eine Merchmeile mit Neuheiten und diversen Schnäppchen geben.

Order

Kommen wir nun zum Wichtigsten, den Bands….

PIRATENPAPST – Punkrock, die neue Platter erscheint bei Sunny Bastards

Aggressive – junge Band aus dem Pott, ne Platte am Start….mit einer Mischung aus Streetpunk, Oi und Hardcore, der Name ist Programm
Last Rough Cause – super Sound aus der wunderbaren Stadt Darlington

Rotz & Wasser – Street-Oi-Punk aus Hamburg mit einer Portion Ska

The Crack – über 30 Jahre im Musikgeschäft, lohnt sich allemal!! Ziemlich geile Band aus England

Emscherkurve 77 – eine Band aus dem Herzen des Kohlenpotts, alte Hasen in der Szene und auch die haben bald ne neue Platte raus

Die Tornados – Abwechslung gefällig? Real Life Ska Surf Action!

VJ – hier gibts mit Originalsänger zoni am mikro die alten Oi-Zeiten im Original

Soifass – haben passenderweise ebenfalls ne neue Platte am Start, angucken und die Platte kaufen lohnt in jedem Fall!

Volxsturm – alte Hasen in der Szene, die Nordlichter sind immer eine Garant für gute Musik und eine tosende Party

Booze & Glory – London Skinhead-Crew, wer da wegbleibt ist selber Schuld.

Wie man sieht ist hier auf jeden Fall für alle was dabei. Also nichts wie ran, nutzt die Chance noch Tickets im VVK zu ergattern. Wir sehen uns auf dem Festival!
Cheers, Mira

Festival der Volxmusik & Stiff Little Fingers Konzertberichte

Festival der Volxmusik / Berlin – BiNuu (24.10.2014)
Fast 25 Jahre nach der ersten „Festival der Volxmusik“-Tour machen sich die damaligen Protagonisten, diesmal allerdings ohne SCHLIESSMUSKEL, erneut auf eine Reise durch die Republik. Die MIMMIS und natürlich die ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN wagen es, im gereifteren Zustand noch einmal die Sau rauszulassen. Allerdings besteht die Gefahr, dass es peinlich werden kann, wenn alte Fun-Punk-Bands als „alte Männer“ auf der Bühne über Themen singen, die eigentlich den jüngeren vorbehalten sein sollten. Nichtsdestotrotz machte ich mich an diesem Freitagabend auf den Weg in die Stadt, um mir ein eigenes Bild zu machen. Als ich dort ankam, spielten bereits die ELLYS. Allzu viel konnte ich vorab im Internet nicht rausfinden und in Anbetracht der Tatsache, dass sie mich nicht hinterm Ofen vorlocken konnten, werde ich mir auch keine weitere Mühe geben. Die belanglose Mischung aus Rock und Punk zieht einfach nicht mehr, denn weder Fleisch noch Fisch ist scheisse. Einzig die Ausstrahlung der Sängerin machte die Show erträglich. Recht schnell kamen im Anschluss die MIMMIS auf die Bühne. Ich hab Fabsi und Co. jetzt schon einige Male erlebt und bisher war es immer ein riesen Gaudi. Dementsprechend groß war meine Vorfreude, die Band nach ein paar Jahren endlich wieder live zu sehen. Allerdings verflog meine Freude relativ schnell, denn im Vergleich zu früheren Auftritten war das hier eine lahme Nummer. Entweder waren sie angeschlagen von den bisherigen Konzerten oder sie hatten einfach keinen richtigen Bock. Eher halbherzig wurden die Songs runtergerissen und der Zauber der damaligen Zeit schien völlig verflogen. Die Einlagen, zum Beispiel mit der Gegen Nazis Fahne, sind immer noch dieselben und auch die Ansagen wirken einstudiert. Schade eigentlich, aber vielleicht haben DIE MIMMIS das nächste Mal wieder mehr Spass daran vor ihrem Publikum zu stehen. So wie ich schienen das aber bei weitem nicht alle zu sehen, denn die Stimmung schien recht ausgelassen. Nach einer erneuten kleinen Pause kamen sie dann endlich auf die Bühne, DIE ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN! Nach Jahren der Entbehrung, lechzte das Publikum förmlich nach der Band, bzw. nach Micro. Und obwohl ich die Band erst vor einigen Monaten im Rahmen eines anderen Festivals live gesehen habe, war meine Vorfreude noch größer als damals. Gleich vom ersten Song an hatten die zwei leichtes Spiel, denn ein Klassiker folgte dem anderen. Dabei gelang sogar das Unmögliche. Wirklich jeder in den ersten Reihen, sei er noch so alt, sang lauthals jede einzelne Zeile mit, egal wie stumpfsinnig der Inhalt manchmal auch ist. So viele Männer im gesetzten Alter habe ich lange nicht vor einer Bühne springen sehen. Ich will gar nicht wissen, wie sehr ihnen die Knochen am nächsten Morgen schmerzten. Was soll ich noch weiteres sagen, die BRIEFTAUBEN waren schlicht und ergreifend großartig. Micro schmettert die alten Lieder aus voller Kehle, hopst als wäre er mindestens 20 Jahre jünger und scheint jede Menge Spass dabei zu haben. Die Ängste, dass es eine Veranstaltung zum Fremdschämen ist, die kann ich jedem nehmen. Also schaut sie euch unbedingt an und lasst auch in ein anderes Jahrzehnt Punkrock versetzen! East Side Daniel

Stiff Little Fingers / Berlin – SO36 (13.11.2014)
Nachdem ich das neue Album der STIFF LITTLE FINGERS an anderer Stelle bereits besprochen und für gute befunden hatte, lag es auf der Hand, dass ich ihnen auf der anstehenden Tour einen Besuch abstatten werde. Dass sie eine der wichtigsten frühen Punkbands darstellen, wird wohl niemand bezweifeln, aber ich kann auch diejenigen verstehen, die sich angesichts der musikalischen Entwicklung der Jungs von ihnen abgewandt haben. Jedenfalls scheinen die FINGERS immer noch genügend Anhänger zu haben, auch wenn diese mittlerweile in die Jahre gekommen sind. Dementsprechend lag der Altersdurchschnitt bei gefühlt Mitte 40 oder noch höher. Ab und an erblickte man aber auch Jungvolk. Zunächst mussten aber alle Altersklassen die Vorband überstehen. FIGHTBALL waren zwar nicht wirklich schlecht, aber überzeugend spielen sieht auch anders aus. Das bedeutete aber auch, dass es unmöglich war, eine rauchen zu gehen, denn das kleine Kabuff war angesichts der Massen, die aus dem Saal strömten, hoffnungslos überfüllt. Als der Auftritt der STIFF LITTLE FINGERS nahte, waren spätestens alle wieder im Club vor der Bühne. Als sie auf die Bühne kamen, hatten sie von der ersten Sekunde alle im Griff und recht schnell kam der erste Höhepunkt – „Nobody’s Hero“ dröhnte aus den Boxen und erzeugte Gänsehaut. Die Stimmung stieg und vor der Bühne wurde ausgelassen gepogt. Das weitere Set setzte sich aus alten, mittelalten und neuen Songs zusammen und lief solide durch. Natürlich musste ein Vollpfosten die Nerven von Sänger Jake testen, indem er ein volles Bier auf die Bühne warf. Mittlerweile dürfte sich bei vielen rumgesprochen haben, dass er darauf nun überhaupt nicht steht. Wer provozieren will, soll doch zu Hause bleiben. Nach kurzer Zeit war der kleine Zwischenfall aber vergessen und die Combo spielte mit gleichem Enthusiasmus weiter. Generell schienen alle Bandmitglieder auf der Bühne richtig viel Spass zu haben. Die alten Knochen wurden im Rahmen der Möglichkeiten durch die Luft geschleudert und mit Gitarren gepost. Zum großen Finale schmetterten sie dem Publikum natürlich noch Kracher wie „Suspect Device“ und „Alternative Ulster“ entgegen. Spätestens hier gaben sie noch mal alles. Der Sound stand dem der Platten in nichts nach und alte Männer mussten fast weinen. Wer Angst vor einer Rentnerveranstaltung hat, muss sich bei den STIFF LITTLE FINGERS definitiv keine Sorgen machen und einmal gesehen haben muss man sie! East Side Daniel