Category Archives: Tourberichte

Casper „lang lebe der Tod“ Tour, 10.11.2017 Westfalenhalle Dortmund (28.11.2017)

Los ging es mit etwas Verspätung, durch den Feierabend Verkehr und kurze Schwierigkeiten an der Kasse, leider nach dem Support Akt „fatoni“.
Wir waren aber pünktlich vor dem Hauptacts des Abends in der Halle, welche ziemlich gut gefüllt war, fast 10.000 Menschen haben an dem Abend nach Dortmund in die Westfalenhalle ihren Weg gefunden. Was für eine krasse Kulisse. Obwohl es fast ausverkauft war, hatte man noch genug Platz um sich zu bewegen. Ab ging es, Casper konnte direkt vom ersten Ton an, die Masse mitziehen und zum Mitsingen verführen XD Das Ganze mit einer krassen Bühnen Show, mit Bühnenkomstruktionen die ich so vorher noch nie gesehen habe, sehr geil. In der Mitte des Sets stand er auf einem „fliegenden“ Podest, welches an Drahtseilen hing, von dem er Performte. Mit am Start hatte Casper auch noch zwei Gäste, welche schon auf dem neuen Album „Lang lebe der Tod“ zuhören waren, zum einen performten Casper und Ahzumjot „lass sie gehen“ und der andere Überraschungsgast war Sizarr bei dem Track „Lang lebe der Tod“ mit am Start. Eine Show mit neuen und auch einer Menge alter Songs, wurde uns in fast 2h geboten. Das Ganze noch mit live Band. Es hat sich gelohnt, ein echt sympathischer, nicht abgehobener Künstler, die es heutzutage leider viel zu selten gibt.  David

A DAY TO REMEMBER Oberhausen, 30. JANUAR 2017 mit MOOSE BLOOD & NECK DEEP (06.02.2017)

Wie ich ja Montags Konzerte liebe. Schön nach Überstunden auf der Arbeit, sich schnell fertig gemacht und direkt weiter Richtung Oberhausen. Natürlich wie immer pünktlich vor Beginn der ersten Band, laut Aushang hieß es 19:00 geht’s los mit der ersten Band. Aber auch nach sieben hat die erste Band noch nicht angefangen, keine Ahnung was da los war.

Irgendwann mit ca 40 min Verspätung ging es dann endlich mit MOOSE BLOOD los, ich muss dazu sagen, das sich mich schon mehr auf die Verbands gefreut hab als auf ADTR, welche ich schon öfters gesehen hab, dazu später mehr. MOOSE BLOOD legten auf jeden Fall ein super Set hin, wobei die Band glaub ich in kleineren Locations 1000x geiler rüber kommt als in so einer großen Halle. Die übrigens schon sehr sehr gut gefüllt war. Der Funke wollte aber nicht so aufs Publikum überspringen, die glaube ich zum größten Teil eh nur wegen dem Hauptact da, wie so oft bei so großen Veranstaltung und keiner kennt die Vorbands, auch wenn es sich lohnt!!

Weiter ging es dann, nach kurzer Umbaupause, mit den Jungs von NECK DEEP. Die im übrigen in den USA und ich glaube sogar in den UK auch, riesige Headliner Touren spielen und hier noch ziemlich unbekannt sind. Hier kommt Pop-Punk ala Blink-182, richtig gute Stimmung. Obwohl ich die Stimme ein bisschen schwach fand., aber es war trotzdem mein Highlight des Abends. Diese Band kann einfach überzeugen. Love wie auf Platte für mich einer der besten Bands der aktuellen Zeit. Wer auf Pop-Punk steht ist hier an der richtigen Adresse, auch wenn es diese Band noch nicht wirklich lange gibt, sind sie in so einer kurzen Zeit so krass gewachsen, wie man es von kaum einer anderen Band kennt.

Nach einer etwas längeren Umbaupause und Wartezeit ging es dann endlich mit dem Headliner A DAY TO REMEMBER weiter, die auch die letzten Jahre so ziemlich steil gehen und immer größer werden. Sei es ihnen gegönnt. Super professionelle Band, die richtig gut Stimmung macht und mittlerweile eine Bühnenshow auffährt, die sich sehen lassen kann. Auch wenn ich die Jungs schon viel besser gesehen habe, haben sie trotzdem ordentlich Gas gegeben und konnten mal wieder überzeugen. Für war und ist es immer noch einer der besten Bands ihres Genres.
Was mir aber negativ auffiel, die überteuerten T-shirts für 25€, finde ich schon sehr happig. Aber so ist das halt, wenn sich ein Produkt verkauft… schade eigentlich, aber heutzutage leider normal.

David

Dritte Wahl Konzertbericht (06.11.2016)

Berlin (28./29.10.2016)

Als DRITTE WAHL eine Tour zu ihrem großartigen Album „Nimm drei“ ankündigten, hüpfte mein kleines Punkerherz vor Freude bis an die Decke. Mit dieser Scheibe fing damals für mich alles an. Ich kenne noch jeden einzelnen Song vom ersten bis zum letzten Ton und von der ersten bis zur letzten Zeile in und auswendig. Als es dann noch hieß, es wird zwei Abende in Berlin geben, klang das nach einem super Wochenende, was es im Endeffekt auch wurde. Mit ein paar Wegbieren in der Hand ging es am Freitagabend ab in Richtung Astra, vor dem sich schon einige illustre Gesellen tummelten. Was aber bereits hier auffiel, das Publikum bestand größtenteils aus der älteren Generation. Sicherlich gab es auch genügend Jungpunker, aber es war, im Vergleich zu anderen Konzerten, schon recht auffallend. Den Anheizer übernahmen am ersten Tag RANTANPLAN, die ihren Job mehr als gut erfüllten. Ihre Mischung aus Ska und Punkrock schafft es einfach, Spaß zu verbreiten und das Tanzbein zu lockern. Als dann DRITTE WAHL die Bühne enterten, hatten sie leichtes Spiel. Nach einem kurzen Intro, inklusive Vorhang, legten sie los und brachten die Hütte mit „Rausch“ sofort zum Kochen. Um es interessanter zu gestalten, mischten die Rostocker die „Nimm drei“ Kracher mit Hits aus der jüngeren Vergangenheit und ein paar ganz alten Kamellen. Auf Drängen des Publikums gaben sie auch „Mainzer Straße“ zum Besten, was eigentlich erst am nächsten Tag auf dem Programm stand. Das Schöne an zwei Abenden ist, dass es genug Zeit gab, auch die Bonustracks mit einzubauen, was auch mein Lieblingstrack „Tobias“ beinhaltete. Einzig „Keine Angst vor Deutschland“ gab es an keinem von beiden Tagen zu hören. Fand ich etwas schade. Nach einem mehr als gelungenen ersten Auftritt folgte dann der Samstag. Natürlich wiederholten sich einige unverzichtbare Sachen wie „Greif ein“ oder „So wie ihr seid“, aber damit konnten ich und wohl auch alle anderen, die beiden Konzerten beiwohnten, sehr gut leben. Das sie aber auch relativ viele der eingestreuten Songs wiederholten, war nicht ganz so geschickt, denn es gibt in der Bandgeschichte noch viel mehr großartige Sachen, die es verdient hätten, gespielt zu werden. Nichtsdestotrotz war auch Tag Nummer zwei mehr als gelungen und meine hohen Erwartungen an eine „Nimm drei“ Tour wurden mehr als erfüllt. Als Ausklang eines schönen zweiten Abends gab es noch eine tolle Aftershowparty, bei der das Tanzbein weiter geschwungen wurde bis tief in die Nacht. DRITTE WAHL haben gezeigt, dass es einfach drauf haben und hoffentlich kommt bald neuer Stoff für die Fangemeinde.
East Side Daniel

5.-17.04.2016 – Berlin, Astra Kulturhaus – PUNK AND DISORDERLY FESTIVAL (23.04.2016)

Endlich wieder PUNK AND DISORDERLY! Wie jedes Jahr zog es im April „Gesocks“ aus aller Herren Länder nach Berlin, um drei Tage ausgelassen zu feiern und die Umgebung des Astra Kulturhauses unsicher zu machen. Schon bei meiner Anreise erfüllte mich ein Gefühl der Geborgenheit, denn für jemanden der am äußersten Rand Berlins wohnt – nicht gerade bekannt für seine alternative Szene – ist es immer wieder schön in das Nachtleben, mit all seinen Gestalten, einzutauchen.
Eintauchen ist an dieser Stelle leider das richtige Wort, denn als ich aus der S-Bahn stieg, fing es dermaßen an zu regnen, dass ich bis auf die Knochen nass war. SCHEISSE! Also machte ich mich schnell auf den Weg ins Astra, in der Hoffnung, dass dort die „Heizung“ an war. An der Tür hieß es allerdings erst einmal anstellen – brrr! Hatte ich von den letzten Jahren gar nicht so in Erinnerung, aber was soll’s. Drinnen in der Halle strömte dann tatsächlich von irgendwoher warme Luft und bei einsetzender Trocknung des Körpers schmeckte das erste Bier umso besser.

 
Anschließend war dann Händeschütteln an der Reihe und das Austauschen von News. Da aber bereits die ersten beiden Bands zu dieser Zeit gespielt hatten, musste ich auch mal einen Blick ins Innere riskieren. Da waren gerade die ACIDEZ am Werkeln. Hatte ich noch nie gehört und nach ein paar Songs für uninteressant eingestuft. Also fix wieder raus und weiter quatschen, denn hier und da tummelten sich bekannte Gesichter. Zu meinem Bedauern muss ich gestehen, dass ich keine der darauffolgenden Bands wirklich intensiv angeschaut habe und mir zu THE LAST RESORT, ANTI PASTI, BOOZE & GLORY und STOMPER 98 kein richtiges Urteil anmaßen möchte. Es klang alles sehr nett und mal mehr und mal weniger spannend. Drinnen war jedenfalls immer ordentlich was los, was für die Bands spricht. Der Heimweg gestaltete sich als unproblematisch und mein Bettchen freute sich schon auf mich.

 
Der Vorsatz für Tag 2 lautete: Mehr Bands, mehr Bier, weniger quasseln und POGO! Trotzdem verpasste ich, dank den „überaus zuverlässigen“ Berliner Verkehrsbetrieben, die ersten Bands. Leider auch die RAZORS, die ich liebend gern wieder mal gesehen hätte. LION’S LAW ließ ich mir dann aber um keinen Preis entgehen und genau wie letztes Jahr konnten sie auf ganzer Linie überzeugen. Gute Band, großartiges erstes Album und ein gutes Aufwärmprogramm für das, was da noch kommen sollte. Danach kam eine der Bands, auf die ich mich im Vorfeld am meisten gefreut hatte – THE MEMBERS. Bei den alten Combos gibt es meist nur die zwei Extreme, absolut beschissen oder richtig klasse. Auf die MEMBERS trifft definitiv zweiteres zu. Alleine schon für „Solitary Confinement“ und „The Sound of the Suburbs“ muss man diese Band feiern und als sie die Songs live super rübergebracht hatten, war mein kleines Punkerherz zufrieden. Auf das erste Highlight folgte dann gleich ein Tiefpunkt, denn zu DISCIPLINE spar ich mich jeglichen Kommentar. Das Gute daran war, dass man noch mal Bier nachtanken konnte, um fit zu sein, für den Höhepunkt des Festivals – COCK SPARRER. Sie sind einfach eine sichere Bank und es gibt nur wenige, die ihnen das Wasser reichen können. Wenn diese Jungs die Bühne entern, gibt es kein Halten mehr. Sie sind sofort präsent und es folgt ein Klassiker dem anderen. Keine Verschnaufpause für alle Anwesenden und auch ich ließ mich zu einem meiner mittlerweile seltenen Ausflüge in den pogenden Mob hinreißen. Ein perfektes Finale für den zweiten Tag.

 
Der dritte Tag war dann insgesamt etwas entspannter, denn spürbar weniger Leute tummelten sich im Astra. Heute schaffte ich es sogar pünktlich vor Ort zu sein, um die erste Band LUCKY PUNCH zu sehen. Im Nachhinein war das allerdings ein ganz großer Fehler und ich hätte lieber doch ein günstiges Bier vor der Halle trinken sollen. Was für eine Grütze war das denn? Fäkalhumor kann ja manchmal ganz witzig sein und es gibt einige Kollegen, die das super machen, aber die hier haben es ganz sicher nicht drauf. Bitte, bitte, nie wieder einladen, es sei denn als Rausschmeißer, wenn man die Halle leeren will. Direkt darauf folgte dann mit THE BAR STOOL PREACHERS das Kontrastprogramm. Echt guter Ska-Punk, mit einem Sänger, der dem Duracell Hasen Konkurrenz macht. Er hüpfte mit einer Energie über die Bühne, die ansteckend war und Dank einer ebenfalls überzeugenden Band, lieferten sie eine sehr gelungene Show ab. Der Entertainmentfaktor vom Frontmann liegt wohl in den Genen. Danach folgten dann OHL und ich hatte eine schöne Pause zum Trinken und Reden, denn Deutscher W. und seine Mannen gehören für mich zu einer der musikalisch und inhaltlich grausamsten Bands. Die darauf folgenden PIPES & PINTS fand ich dann wieder besser, aber die große Offenbarung waren sie nicht. Dafür freute ich mich auf mein letztes Highlight des PUNK & DISORDERLY 2016, die ANGELIC UPSTARTS. Wie zu erwarten, lieferten sie wieder ein klasse Konzert ab und entließen mich glücklich in den Sonntagabend. (THE PARTISANS schenkte ich mir.)

 
Mein Fazit des Festivals fällt wie die Jahre zuvor mehr als positiv aus, denn es war wieder einmal großartig. Danke an MAD Tourbooking!
East Side Daniel

Back to Future Fest 2015 (26.07.2015)

11055374_882203348518051_1681137404833911382_nDie Vorfreude stieg schon als wir planten dort dies Jahr hinzufahren und so wurde der Flyer mit neuen Bandbestätigungen immer fein säuberlich überprüft, obwohl man auch dort blind hinfahren kann da es immer ein super Line Up ist! Naja nach 2 Jahren pause wa es auch höchste zeit wieder nach Glaubitz zufahren da es vom ganzen drum herum eins meiner lieblings Festivals ist, vielleicht sogar platzt 1! Da wir es nicht abwarten konnten wurd ich schon von der `Cocktailpunx 4 Life Crew` morgens um 4 in Essen abgeholt und et ging auf in den Wilden Osten! Gegen 11 waren wir dann mit einigen Pausen und Eissuche (für kühle Drinks) aufem Campingplatz und das Camp wurde aufgebaut! Als alles stand ging es direkt in das Waldbad um die Ecke (ca. 10 min zu Fuß). Der Eintritt koste pro Tag 2,50 € und laut Bademeister sind über die Festival Tage alle Regeln außer kraft gesetzt, da sich eh keiner dran hält! Man kann alles wat dat Herz begehrt mitnehmen sodass der Vormittag ganz entspannt im Bad verbracht werden kann. Nach etwas plantschen und ein paar Bier ging es dann auch wieder zurück zu den Zelten und dann ging es auch schon fast Richtung Festivalgelände!

Den Start Schuß zum Wochenende wurde von der Party Truppe Fightball aus Berlin gegeben. Bei den Jungs wird immer lauter der Vergleich zu Ihren Stadt Bodys von den Beatsteaks! Punk Rock mit viel Pop Einflüßen und vielen Mitsingparts. Da gibt es für die Jungs auf jedenfall schlimmere Vergleiche! Im Anschluß gingen The Tips auf die Bühne und spielten Ihren sehr Sublime lastigen Punk, Reaggae … Mir persönlich gefällt es sehr, obwohl ich in dieser Musikrichtung nicht oft unterwegs bin. Beim Dicken Polizist und Rezurex wurd die Zeit dann genutzt viele alte bekannte Gesichter zu begrüßen und in Erinnerungen zu schwelgen.

11694974_882202935184759_8322041053761547059_nHier nochmal nen schönen Gruß an die hübschen Bengels von der Contra Crew! Es ist immer wieder löblich zu erwähnen wo der verrückte Haufen sich überall blicken läßt! Sie unterstützen auf dem ganzen Kontinent Ihre Freunde und Label Bands! Das sind die Leute die die Scene am leben halten und verstecken sich nicht hintern PC Bildschirm oder machen einen auf dicke Hose! Unterstützt die Ganoven wo Ihr nur könnt ! So schluß mit der Werbung und weiter geht’s mit Anti – Flag! Schon lang nicht mehr gesehen haben aber richtig Spaß gemacht! Teilweise typischer Ami Punk aber gut rüber gebracht! Zum Ende der Show wurd dat Schlagzeug mit in die menge genommen und dort weiter gespielt. Am nächsten Tag wurd man dann von durch Nass – Geschwitzter Kleidung geweckt da im Zelt gefühlte 60 Grad waren! Der erste Gedanke wurd dann auch befolgt und es ging wieder ins Waldbad! Bei herrlicher Temperatur wurd geschwommen und die Frisbee durch die Luft geschleudert. Nach den sportlichen Aktivitäten ging et wieder zum Gelände um Faz Waltz so sehen. Am Gelände angekommen sah man das der komplette Nachmittag verschoben wurde da Jaya the Cat aus Krankheitsgründen kurzfristig absagten (nix neues beim BTF)!

Kurz bei Faz Waltz reingehört wa ganz nett hat mich aber nicht gepackt dat ich dort geblieben bin. Wieder der Rückmarsch zum Zelt Platz. Etwas erholen da der Abend durch gehend mit guten Bands besetzt wa! Baboon Show und Buster Shuffel sind ja bekann für Ihre gute Live Performance und diese wurd beim Back to Future wieder unter beweiss gestellt! Die Engländer von Buster Shuffle hatten nach kurzen Soundproblemen wieder zu sich gefunden und haben richtig Gas gegeben! Troz dat de hier gefühlt alle 3 Monate im Pott spielen hat ich die auch schon 1-2 Jahre nicht mehr bewust gesehen und ich wurd wieder überzeugt ! Die haben et einfach drauf! An Pascow kann ich mich garnicht mehr so recht erinnern entweder wurden wieder feine Gespräche geführt oder die Cocktails zeigten Ihre Wirkung! Bei Lions Law waren alle Sinne wieder beisammen und et wurd ne unglaubliche Live Show geboten! Mit den ganzen Stagedivern, Crowedsurfern und nen ordentlichen Pit kann so manche Hardcore Show Neidisch auf den Auftritt gucken! Top Typen, top Show, top Stimmung! Danach kam noch die Trink- und Sing Gemeintschaft neues Projekt aus der Oxo 86 Familie! Ganz cool aber für mich zuspät und ich mußte ins Bett! Achja fast vergessen die Katalonen von Secret Army! Eine Band die meiner Meinung viel zu unterschätzt ist! Ich Glaub die müßt ich nochmal in den Pott holen das der feine Leser von umme Ecke sich das Live Spektakel nochmal anschauen und sich selbst überzeugen kann! Dann kommt es schon zum Samstag wie erwartet traf man alle Leute im Waldbad ganz gleich ob Bands, Team, Standbesitzer oder der ´normale´ Pöbel! Hier nochmal erwähnt, es ist echt schön zusehen welche ´Scene Prominenz´sich zum Back to Future privat auf den Weg macht. Da sieht man das es nen Festival von der Scene für die Scene ist! Coole Leute, keine Troublemaker und kein Ballermann – Party – Festival Besucher (wie in den letzten Jahren vermehrt zum Rodeo gelangen)!

11755868_882203885184664_963955487904683377_nDer Samstag Mittag gehörte ganz klar der Karaoke im Schwimmbad! Bomben Stimmung und für jeden was dabei! Viele kennen wohl die Karaoke till Death hier eine mehr als gelungene Alternative und mit na super Set Liste! Gegen Späten Nachmittag ging es auch wieder um bei Abfukk und M.D.C. reinzuschauen! Abfukk gefallen mir im kleinen Laden auf jedenfall besser und M.D.C. hat ich vor Jahren schonma gesehen wa ganz ok aber dat reicht auch wieder für die nächsten 5! Auch am Samstag wurd wieder an dem Zeitplan gedreht da , was ich sehr bedauert hab, Giuda absagten! The Offenders wa schicke Hintergrund Musik um ma die Stände genauer unter die Lupe zunehmen. Evil Conduct trotz große Diskussionen und Hetzte haben gespielt! Ne gute Äußerung wa vom Veranstalter schon im Festival Heftchen zu lesen und so wa der Ring frei. Leider hat man gemerkt das die Proben fehlen und so wurd nur nen mittelprächtiger Auftritt geboten (sorry aber dat könnt Ihr besser).

Zu Ihrer 2. Heimat nach Mülheim haben die Lokalmatadore Ihr Heim Spiel im Osten bestritten und es ist nen Traum! Wenn sie nicht aus Mülheim kämmen dann definitive aus Glaubitz! Der letzte Große Headliner war dann Terrorgruppe und den Namen haben se alle Ehre gemacht! Mega gute Songs gespielt und echt viel aus der ´guten, alten´Zeit mit am Start gehabt. Als letztes die ich mir angeschaut hab waren Angelic Upstertsgute aylte Herren Musik die Leute hatte Spaß die zusehen! Dann ging es auch wieder ins Bett da ich der auserkorende Fahrer wa! Der Rückblick über das Fest ist einfach nur Positiv immer wieder gerne!

11696467_882206125184440_2418329659874439463_oTop Securites, WC´s waren ok und bei längerer Warte Zeit hat die ´Toileten Oma´ nen schwang aus der Jugend erzählt, dat ganze ding ist mit viel Liebe aufgezogen worden und dat merkt man auch! Ich hoff es wird immer so bleiben und nicht irgendwann immer größer werden und so ´Mainstream ´Bands mit reingezogen! Dann kann man auch zu anderen Festen fahren! BTF Crew mach so weiter Ihr seid auf nem sehr guten weg der mir gefällt. Was ich noch sagen wollte ; ich hab noch nie so gut gespeist auf nem Festival besten Dank an die `Köchin` Unterstüzt das Festival bleibt auf dem laufenden und nen schönen Gruß an alle die es möglich machen freunde und Bekanntschalten die Ich am Wochenend traf und an die Cocktail Punk Crew.

-machtet jut Max –

Alle hier abgebildeten Fotos wurden uns freundlicherweise von Arne Marenda zur Verfügung gestellt.

Vainstream 2015 (17.07.2015)

image1Das 10. Mal Vainstream, ausverkauft und dann auch noch der heißeste Tag des Jahres, was kann es besseres geben? Die Geburtstagssause dieses Mal auf vier Bühnen, anstatt sonst auf drei. Es wurd ordentlich aufgefahren, was der Musik der „härtere“ Musikmarkt so herzugeben hat, mit dabei waren u. a. TERROR, SICK OF IT ALL, PARKWAY DRIVE, DONOTS und und und…
Aber der Reihe nach. Wir sind ca. gegen zwölf Uhr am Festival Gelände angekommen und anders wie erwartet, bzw. wie die Jahre davor ist diesmal die Mega Schlange vor der Bändchenausgabe ausgeblieben. Man hat wohl aus den letzten Jahren gelernt und es lief, meiner Meinung nach super ab.
Erstmal vor Ort, das diesjährige Festival Gelände erkundigen, dieses Jahr wurden extra noch mehr Schattenplätze und sogar Wasserstellen aufgebaut. Was bei diesen Temperaturen von 38 Grad, auch bitter notwendig war und sehr dankend von vielen Festival Besuchern angenommen wurde.
Die Stimmung war von Anfang an sehr angenehm und ausgelassen. Die erste Band, die ich nebenbei mitbekommen habe, war NEAERA eine Metalcore Band aus Münster, die vor der Bühne schon ne ordentlich Menge an Leuten einheizen konnte. Und dies auch mit voller Energie gelang. Direkt im Anschluss folgte dann die SONDASCHULE, die rein musikalisch ja nicht unbedingt, auf ein Festival wie das Vainstream passen, mich aber ein paar Jahre zurück versetzt haben. Super coole Show, irgendwie ging das ganze Publikum, welches schon so früh da war und schön in der Sonne bruzelte, richtig gut mit und bescherten dem Jungs eine großartige Kulisse, dass sogar ein Sanitäter (so um die 40 Jahre alt) sich nicht mehr zu halten
wusste und anfing zu tanzen. Übrigens bringen die Sondaschüler jetzt bald ein neues Album raus, auf welches man sich getrost freuen kann, nach dem was ich bis jetzt gehört hab!! Nahtlos ging es dann über zu SUICIDE SILENCE, krasser Metalcore der guten Anklang gefunden hat, aber mich leider nicht überzeugen konnte, da für mich einfach der original Sänger, der bei einem Motorrad Unfall ums Leben kam, fehlte. Danach ging es für uns erstmal in den Schatten, um uns von der doch heftigen Sonne zu erholen und den Wasserhaushalt im Körper wieder auszugleichen. Dazu muss ich leider sagen, dass ich es oft nicht versteh, warum man für ein einfaches Wasser, ich glaub es war ein 0,5L Becher, 2,50€ nehmen muss… Und das bei so einem Wetter!! Dafür hab ich letztes Jahr auf dem Pfingst Open Air in Essen Werden eine 1L Flasche bekommen und wer das Festival kennt, weiß das es sich hauptsächlich durch den Verkauf von Getränken finanziert… Schade aber kann man leider nichts machen.
image5Um 15 Uhr ging es für uns dann in der Sputnikhalle (Club Stage) mit EXPIRE weiter, auf die ich mich mit am meisten freute. Anfangs war es noch sehr angenehm in der Halle, als noch nichtsoviel los war. Doch das änderte sich ziemlich schnell nach dem EXPIRE angefangen hatte zu spielen. Es war wie zu erwarten für mich das Highlight des Festivals. Und sie haben förmig den Laden abgerissen. Richtig gute Show, mit einer super Stimmung, sodass man nach dem Set, die Halle triefend nass vom eigenen Schweiß verlasen hat xD
Das einzige was mich an der Club Stage gestört hat, war der Wellenbrecher bzw. Graben vor der Bühne, der so ein bisschen die Stimmung genommen hat. Direkt im Anschluss folgte dann MADBALL, wieder draußen in der prallen Sonne. Die wie immer ne ziemlich fette Show abgeliefert haben. Obwohl mir irgendwie so vorkam, dass es irgendwie nicht das richtige Publikum für Old School Hardcore war….Auf der Bühne nebenan machte sich dann FEAR FACTORY bereit, der Sound war ganz cool, das Publikum ging besser mit als bei MADBALL, aber zu mir konnte der Funke nicht überspringen. Im Gegensatz zu TERROR, die danach gespielt haben. Auch ohne ihren Hauptsänger Scott Vogel, der aus gesundheitlichen Gründen die komplette EU Tour nicht mitfahren konnte. Den Gesang hatDavid Wood, der sonst immer Bass bei TERROR spielt und bei DOWN TO NOTHING singt, übernommen. Dadurch hat TERROR zwar nur mit einer Gitarre gespielt, konnten dennoch noch nen fettes Brett LA HC abliefern und ich muss sagen mir hat es fast besser gefallen, als mit Scott Vogel. Die Band strotze vor Energy, dass aber ähnlich wie bei MADBALL leider nicht so beim
Publikum ankam, meiner Meinung nach… Sehr sehr schade. Die Mächtigen KASSIERER eroberten danach die kleine THROW DOWN STAGE, welche vor Andrang der Massen ziemlich überfüllt war und wir selbst kein Platz mit Sicht auf die Bühne ergattern konnte. Die hätten sicherlich auch auf einer der Hauptbühnen super gepasst. Die Stimmung war überragend und was ich mitbekommen habe war es eine rundum solide Show.
Wobei ich mich auch noch gefragt habe, warum man extra ne dritte Open Air Bühne aufstellt, wenn da nur drei Bands spielen?
image3ARCHITECTS eine Band, die für mich locker einen Headliner Charakter haben, hätten meiner Meinung nach ruhig was später noch spielen können. Eine der besten live Bands, die ich seit langen gesehen hab und live teilweise noch viel geiler als auf Platte klingen, haben einfach eine krasse Show abgeliefert, mit der jeder Besucher mehr als zufrieden seien dürfte. Langsam merkte man, wie einem die Hitze zu schaffen machte und man nicht mehr so ganz fit ist, wie Morgens noch.Auf die Architekten folgten dann noch CALLEJON mit ihrem deutschsprachigen Metalcore geballer.
Die ich früher mit ihren ersten Album noch gehört habe, aber mittlerweile einfach nicht mehr somein Ding ist. Legten trotz alle dem ne ziemlich fette Show hin. Bei den DONOTS ging es leider direkt mit einem Kratzen in den Boxen los, sodass es anfangsanstrengend war, zu zuhören. Doch mit der Zeit, ich glaub es waren die letzte vier Lieder oder so,haben die Techniker, den Fehler behoben und die fast Münsteraner Wissen zu überzeugen, auch wenn mir die neuen deutschen Sachen nicht so gefallen wie die Alten. Während nach den DONOTS, SICK OF IT ALL noch mal ordentlich für Dampf kurz vor demMainact sorgten, haben wir noch die letzten Getränke Marken untere Folk gebracht und warteten mit voller Erwartung auf den Headliner PARKWAY DRIVE, welche mit einer absolut unvergleichbaren Bühne Kulisse und Pyroshow Münser nochmal ordentlich Beben ließen. Einfach bei eine ultra Fette Show, die dem 10. Vainstream einen würdigen Abschluss gewährten. Wer PARKWAY DRIVE noch nie live gesehen hat, sollte dies umbedingt nach holen. Bei denen lohnt sich jeder Cent des Eintritts. Mein Fazit für das ausverkaufte 10. Vainstream, geiles Festival, die Organisation ist die letzten Jahre immer besser geworden, es war ultra heiß, egal wo man auch hin ging. Aber es hat sich all der Schweiß gelohnt. Sichtlich geschafft ging es für mich leider vor der Aftershow Party nach Hause, da einem die Sonne und die heißen Temperaturen so zuschaffen gemacht hat, dass irgendwann die Energie raus war. Aber wer sehen uns nächstes Jahr bestimmt wieder!!!
David

DRITTE WAHL / Berlin – Astra Kulturhaus (27. / 28.02.2015) 17.03.2015

Endlich mal wieder DRITTE WAHL live sehen! Wurde auch Zeit, denn das letzte Mal scheint eine gefühlte Ewigkeit her zu sein. Nach dem die Jungs vor ein paar Wochen ihr neues großartiges Album „Geblitzdingst“ rausgebracht haben, musste das Baby natürlich gebührend gefeiert werden. Nach einem kleinen Gastspiel in Rostock, stieg dann die offizielle Release-Party im Astra Kulturhaus in Berlin. Da sich bereits vor zwei Jahren ein Abend als zu wenig herausgestellt hatte, wurde auch dieses Mal an zwei Abenden gefeiert. Beim letzten Auftritt ließen die Jungs noch ihre Fans entscheiden, welche Songs sie hören wollen und spielten dann jeden zweiten aus dem Ranking. Das Konzept ging wohl nicht ganz auf und auch in meinem Bekanntenkreis stieß es auf ein geteiltes Echo. Das ist aber Vergangenheit und diesmal spielten DRITTE WAHL, neben ein paar gesetzten Songs, größtenteils Material vom neuen Album. Die restliche Setlist wurde flexibel gestaltet, so dass sich auch die Leute nicht langweilten, die an beiden Abenden zugegen waren. Außerdem befanden sich zwei Neuralisatoren auf der Bühne, so dass Teile des Abends oder eben der ganze Abend weggeblitzdingst werden konnten. Sehr elegant auch der Nebel vorn an der Bühne, der in die Luft gepustet wurde. In bester Rockstarmanier standen Gunnar und Stefan da und ließen sich feiern. Vorab schon mal Sorry, wenn ich in meinem kleinen Bericht einige Songs, der Playlist oder Abende durcheinander haue, liegt wahrschein am erhöhten Alkoholspiegel.

Am ersten Abend galt es aber erst einmal 44 Leningrad zu lauschen. Schnell stellte sich bei mir aber die Erkenntnis ein, dass ich die Band aus meinen Jungendtagen viel besser in Erinnerung hatte. Schade eigentlich und daher hielt ich mich mit meinem Bekannten lieber am Tresen auf. Wir beide sehnten uns DRITTE WAHL herbei und die ließen sich auch nicht lange bitten. Stampfend dröhnte „Der Spiegel“ aus den Boxen, Konfetti regnete von der Decke und der Vorgang, der die Sicht auf die Bühne verdeckte, fiel theatralisch zu Boden. KISS hätten es nicht besser machen können. Von der ersten Sekunde an hatten DRITTE WAHL leichtes Spiel und rissen das gesamte Publikum mit. Obwohl Gunnar krankheitsbedingt angeschlagen war, ließ er es sich nicht nehmen, hier und heute auf der Bühne zu stehen. Kann sein, dass ich nur den Eindruck hatte, aber der Rest der Band schien ihm daher gesangstechnisch öfter unter die Arme zu greifen als sonst. Der Stimmung tat dies jedenfalls keinen Abbruch und es wurde gefeiert, getrunken und gepogt. Neben alten Klassikern wie „Mainzer Strasse“ und „So wie ihr seid“ wurden auch die neuen Stücke lauthals vom Publikum mitgesungen und die Jungs schienen es zu genießen. Obwohl DRITTE WAHL seit Ende letzten Jahres einen neuen Mann (Holger) am Keyboard haben, kam auch ihr Rainer-Langhans-Double noch mal vorbei und gab einige Songs mit zum Besten. Ein sehr bewegender Moment war wieder einmal „Auf der Flucht“, denn unterstützt von Teilen von IN EXTREMO war der Song großartig wie lange nicht mehr. Nach einigen Zugaben verabschiedete sich die Band von einem glücklichen Publikum in die Nacht.

Am nächsten Abend ging es wieder auf in Richtung Astra, diesmal allerdings mit einer anderen, viel charmanteren Begleitung. Es versprach ein mehr als gelungener Abend zu werden. Angekommen mussten wir allerdings wieder eine schlechte Vorband über uns ergehen lassen. Auf HANS AM FELSEN hatte ich mich eigentlich gefreut, aber die Darbietung war nach wenigen Songs kaum noch auszuhalten. Lieber dann schon COR, die im Anschluss auf die Bühne kamen. Mit ihrem Intro, dem Video zu „Lampedusa Blues“, hielten sie unserer Gesellschaft den Spiegel vor und jeder sollte es sich auf youtube mal anschauen. Nach dem Friedemann dann das Mikro in die Hand nahm, wurde in gewohnter COR Manier der ganze Laden in Schutt und Asche gerockt. Wenn Hardcore-Punk immer so politisch und gut wäre, es wäre ein Traum. Dann waren aber wieder DRITTE WAHL an der Reihe und wenn die Stimmung am Vorabend schon super war, gab es noch eine Steigerung. Der Laden platzte aus allen Nähten und alle sangen aus voller Brust mit. Nach dem sich auf der letzten Tour „Zeit bleib stehen“ als Favorit herauskristallisiert hatte, lag der Fokus dieses Mal auf „Fliegen“. Es war echt unglaublich, wie lange dieser Song dauerte und das meine ich im positiven Sinn. Der gesamte Saal grölte den Refrain immer und immer wieder. Diese Chance ließen sich Stefan und Gunnar natürlich nicht nehmen und traten die Reise über das Publikum an, bis in die hinteren Reihen. Das Grinsen in ihren Gesichtern sagte mehr als tausend Worte. Anschließend gab es selbstverständlich noch einige Lieder als Zugabe. Auch „Greif ein“ wurde noch einmal zum Besten gegeben, obwohl die Rostocker es am Tag zuvor gespielt hatten und eigentlich nicht auch noch an diesem Abend spielen wollten. Nach Konzertende sah man nur glückliche Gesichter. Nachdem alle Konzertbesucher aus dem Saal befördert waren, wollten wir uns schon auf den Heimweg machen. Da wir allerdings während der Show noch ein paar Bekannte getroffen hatten, hieß es dann bei der Aftershowparty weiterfeiern und einen perfekten Abend ausklingen lassen. Danke DRITTE WAHL und bis zum nächsten Mal!

PS: Eine kleine Anmerkung möchte ich der Band allerdings noch mitgeben. Es gibt Songs, da passt das Keyboard hervorragend rein und es gibt Songs, wie bspw. das oben erwähnte „Greif ein“, da passt das Keyboard einfach überhaupt nicht! Bitte beim nächsten Mal weglassen!

East Side Daniel

Festival der Volxmusik & Stiff Little Fingers Konzertberichte

Festival der Volxmusik / Berlin – BiNuu (24.10.2014)
Fast 25 Jahre nach der ersten „Festival der Volxmusik“-Tour machen sich die damaligen Protagonisten, diesmal allerdings ohne SCHLIESSMUSKEL, erneut auf eine Reise durch die Republik. Die MIMMIS und natürlich die ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN wagen es, im gereifteren Zustand noch einmal die Sau rauszulassen. Allerdings besteht die Gefahr, dass es peinlich werden kann, wenn alte Fun-Punk-Bands als „alte Männer“ auf der Bühne über Themen singen, die eigentlich den jüngeren vorbehalten sein sollten. Nichtsdestotrotz machte ich mich an diesem Freitagabend auf den Weg in die Stadt, um mir ein eigenes Bild zu machen. Als ich dort ankam, spielten bereits die ELLYS. Allzu viel konnte ich vorab im Internet nicht rausfinden und in Anbetracht der Tatsache, dass sie mich nicht hinterm Ofen vorlocken konnten, werde ich mir auch keine weitere Mühe geben. Die belanglose Mischung aus Rock und Punk zieht einfach nicht mehr, denn weder Fleisch noch Fisch ist scheisse. Einzig die Ausstrahlung der Sängerin machte die Show erträglich. Recht schnell kamen im Anschluss die MIMMIS auf die Bühne. Ich hab Fabsi und Co. jetzt schon einige Male erlebt und bisher war es immer ein riesen Gaudi. Dementsprechend groß war meine Vorfreude, die Band nach ein paar Jahren endlich wieder live zu sehen. Allerdings verflog meine Freude relativ schnell, denn im Vergleich zu früheren Auftritten war das hier eine lahme Nummer. Entweder waren sie angeschlagen von den bisherigen Konzerten oder sie hatten einfach keinen richtigen Bock. Eher halbherzig wurden die Songs runtergerissen und der Zauber der damaligen Zeit schien völlig verflogen. Die Einlagen, zum Beispiel mit der Gegen Nazis Fahne, sind immer noch dieselben und auch die Ansagen wirken einstudiert. Schade eigentlich, aber vielleicht haben DIE MIMMIS das nächste Mal wieder mehr Spass daran vor ihrem Publikum zu stehen. So wie ich schienen das aber bei weitem nicht alle zu sehen, denn die Stimmung schien recht ausgelassen. Nach einer erneuten kleinen Pause kamen sie dann endlich auf die Bühne, DIE ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN! Nach Jahren der Entbehrung, lechzte das Publikum förmlich nach der Band, bzw. nach Micro. Und obwohl ich die Band erst vor einigen Monaten im Rahmen eines anderen Festivals live gesehen habe, war meine Vorfreude noch größer als damals. Gleich vom ersten Song an hatten die zwei leichtes Spiel, denn ein Klassiker folgte dem anderen. Dabei gelang sogar das Unmögliche. Wirklich jeder in den ersten Reihen, sei er noch so alt, sang lauthals jede einzelne Zeile mit, egal wie stumpfsinnig der Inhalt manchmal auch ist. So viele Männer im gesetzten Alter habe ich lange nicht vor einer Bühne springen sehen. Ich will gar nicht wissen, wie sehr ihnen die Knochen am nächsten Morgen schmerzten. Was soll ich noch weiteres sagen, die BRIEFTAUBEN waren schlicht und ergreifend großartig. Micro schmettert die alten Lieder aus voller Kehle, hopst als wäre er mindestens 20 Jahre jünger und scheint jede Menge Spass dabei zu haben. Die Ängste, dass es eine Veranstaltung zum Fremdschämen ist, die kann ich jedem nehmen. Also schaut sie euch unbedingt an und lasst auch in ein anderes Jahrzehnt Punkrock versetzen! East Side Daniel

Stiff Little Fingers / Berlin – SO36 (13.11.2014)
Nachdem ich das neue Album der STIFF LITTLE FINGERS an anderer Stelle bereits besprochen und für gute befunden hatte, lag es auf der Hand, dass ich ihnen auf der anstehenden Tour einen Besuch abstatten werde. Dass sie eine der wichtigsten frühen Punkbands darstellen, wird wohl niemand bezweifeln, aber ich kann auch diejenigen verstehen, die sich angesichts der musikalischen Entwicklung der Jungs von ihnen abgewandt haben. Jedenfalls scheinen die FINGERS immer noch genügend Anhänger zu haben, auch wenn diese mittlerweile in die Jahre gekommen sind. Dementsprechend lag der Altersdurchschnitt bei gefühlt Mitte 40 oder noch höher. Ab und an erblickte man aber auch Jungvolk. Zunächst mussten aber alle Altersklassen die Vorband überstehen. FIGHTBALL waren zwar nicht wirklich schlecht, aber überzeugend spielen sieht auch anders aus. Das bedeutete aber auch, dass es unmöglich war, eine rauchen zu gehen, denn das kleine Kabuff war angesichts der Massen, die aus dem Saal strömten, hoffnungslos überfüllt. Als der Auftritt der STIFF LITTLE FINGERS nahte, waren spätestens alle wieder im Club vor der Bühne. Als sie auf die Bühne kamen, hatten sie von der ersten Sekunde alle im Griff und recht schnell kam der erste Höhepunkt – „Nobody’s Hero“ dröhnte aus den Boxen und erzeugte Gänsehaut. Die Stimmung stieg und vor der Bühne wurde ausgelassen gepogt. Das weitere Set setzte sich aus alten, mittelalten und neuen Songs zusammen und lief solide durch. Natürlich musste ein Vollpfosten die Nerven von Sänger Jake testen, indem er ein volles Bier auf die Bühne warf. Mittlerweile dürfte sich bei vielen rumgesprochen haben, dass er darauf nun überhaupt nicht steht. Wer provozieren will, soll doch zu Hause bleiben. Nach kurzer Zeit war der kleine Zwischenfall aber vergessen und die Combo spielte mit gleichem Enthusiasmus weiter. Generell schienen alle Bandmitglieder auf der Bühne richtig viel Spass zu haben. Die alten Knochen wurden im Rahmen der Möglichkeiten durch die Luft geschleudert und mit Gitarren gepost. Zum großen Finale schmetterten sie dem Publikum natürlich noch Kracher wie „Suspect Device“ und „Alternative Ulster“ entgegen. Spätestens hier gaben sie noch mal alles. Der Sound stand dem der Platten in nichts nach und alte Männer mussten fast weinen. Wer Angst vor einer Rentnerveranstaltung hat, muss sich bei den STIFF LITTLE FINGERS definitiv keine Sorgen machen und einmal gesehen haben muss man sie! East Side Daniel

11. – 13.04.14 Berlin / Astra Kulturhaus – Punk And Disorderly (11.05.2014)

Angelic_Upstarts_01Bevor die Open-Air-Festivalsaison eingeläutet wird, gibt es für alle Punks und Skins noch einen Pflichttermin, das PUNK & DISORDERLY. An altbewährter Stelle, dem Astra Kulturhaus in Berlin, ließen sich MAD Tourbooking auch dieses Jahr nicht lumpen und holten das Who is Who der Oi!- und Punkszene in die Hauptstadt. Für die Leber hieß das drei Tage Schwerstarbeit, aber nüchtern sein kann man ja auf Arbeit.
So begab es sich, dass wir uns am Freitagabend in einer kleinen Gruppe auf machten ins Astra, um das Wochenende einzuläuten. Da bis zum späten Nachmittag Maloche angesagt war, verpassten wir „natürlich“ wieder die ersten Bands in Form von FRONTKICK und CRASHED OUT, aber pünktlich zu KLASSE KRIMINALE hatten wir es dann doch geschafft. Die Italiener legten wie gewohnt ein super Set hin und spielten sich durch ihre Platten. Einzig auf das obligatorische „If the kids are united“ Cover wurde diesmal verzichtet. Warum nur? Die Auflösung folgte etwas später. Dafür gab es eine Version von CLASHs „White Riot“, die auch nicht von schlechten Eltern war. Die folgenden TROTSKIDS straften wir ignoranten Säcke mit nicht anwesend sein. Man musste schließlich der Unterhopfung entgegenwirken und mal einen Blick ins Merchandisezelt werfen. Aber dort gab es wenig Interessantes bzw. nur neue Platten zu erstehen. Kaum Second Hand Sachen und für mich nix Interessantes zu kaufen. Ist aber auch nicht schlimm, bleibt mehr Geld für Getränke. So langsam kamen wir auch auf Betriebstemperatur und spielten Niveaulimbo. Ein dummer Spruch jagte den nächsten. So hätten wir fast noch THE CASUALTIES verpasst, schafften es aber gerade noch so. Ich muss allerdings sagen, von den Amerikanern hatte ich mir mehr erhofft. Zu viel Gedresche und zu eintönig. Danach folgte dann das erste richtige Highlight des PUNK & DISORDERLYs, die ANGELIC UPSTARTS.

Casualties_02Das letzte Mal, als ich die Band live gesehen habe, muss inzwischen über 15 Jahre her sein und damals waren sie großartig, so auch an diesem Abend. Die Band zog ihr Ding durch und dank des charismatischen Mensi brodelte das Astra und alle Hits wurden mitgesungen. Erstaunt war ich über die ganz klaren politischen Aussagen der Jungs auf der Bühne. So hatte ich sie gar nicht in Erinnerung. Da hätten mal einige der Vollidioten im Publikum besser hinhören und nach Haus kacken gehen sollen. Ein Onkelz Shirt oder ein Pulli mit dem Aufdruck „Good Night Any Side“ hat auf einem solchen Konzert einfach nichts zu suchen! Aber bevor ich mich wieder künstlich aufrege, weiter im Text, denn als Abschluss des ersten Abends folgten SHAM 69. Nachdem in den letzten Jahren einige Konzerte, u.a. auch beim PUNK & DISORDERLY abgesagt wurden, hat es nun endlich geklappt und das sogar mit olle Jimmy. Darauf hatte ich soooo lange gewartet und offensichtlich auch viele im Publikum, denn als es losging, gab es kein Halten mehr. Als geborener Entertainer wickelte Pursey die Anwesenden spielerisch um den Finger. Natürlich folgte hier Hit auf Hit auf Hit auf Hit… Es wäre müßig alle aufzuzählen. Wer eine der seltenen Gelegenheiten bekommt SHAM live zu erleben, dem sei ans Herz gelegt, NUTZT SIE! So klang der erste Abend aus und alle gingen selig nach Hause.
Die Pogoschlacht der letzten Nacht noch in den Knochen zog es mich am Samstag wieder ins Kulturhaus, allerdings mit dem beruhigenden Wissen, dass es an diesem Tag für mich weniger anstrengend werden würde. Auf gerade Mal eine Band freute ich mich und die enttäuschten mich auch noch. LION’S LAW werden im Moment überall gehypt und auch ich finde die Songs gar nicht so schlecht. Demzufolge war ich auch gespannt, wie die Franzosen sich auf der Bühne schlagen würden. Doch was sie darboten war eher uninspirierend und folgte den typischen Stereotypen einer ach so harten Band. Schade eigentlich. OHL schenkte ich mir dann, denn Deutscher W. ist mir von jeher unsympathisch und wenn man sie einmal gesehen hat, hat man wirklich genug gesehen. BOOZE & GLORY konnten mich ebenfalls nicht überzeugen, aber dafür BUSTER SHUFFLE.

Klasse_Kriminale_04Bisher hatte ich die Band nicht für voll genommen, aber was die Combo auf der Bühne abzieht, ist echt klasse. Dazu noch einen super Sound, der zugegebenermaßen nicht jedermanns Geschmack sein wird, aber mich hat es echt umgehauen. Anschließend war der Samstag für mich gelaufen, denn THE BUSINESS und STOMPER 98 konnte ich mir nicht mehr anschauen. Was ich aber durchaus verschmerzen kann. Für mich ging es in Richtung Alte Kantine zur Best-Of 80ies, 90ies usw. Party. Wenn die Frau Geburtstag feiert, muss man halt auch mal Kompromisse eingehen.
Dafür hieß es am Sonntag wieder volle Dröhnung Oi!-Punk auf die Ohren. Am Eingang dann aber die erste Überraschung, denn DISCHARGE mussten aufgrund gecancelter Flüge kurzfristig absagen. Obwohl bedauerlich, freute ich mich, denn nach zwei kräfteraubenden Tagen, sehnte ich mich nach einer früheren Heimreise. Doch weit gefehlt, denn die Spielzeiten der Bands wurden so verlegt, dass der Abend trotzdem erst um Mitternacht endete. Also von meiner Seite ein Tipp an den Veranstalter, bitte das nächste Mal lieber eher Schluss machen. Aber sei’s drum, denn der letzte Tag versprach noch Mal eine ordentliche Sause. Erstes Highlight waren THE CRACK, die mit ihrem großartigen „My World“ für erste Verzückungen sorgten. Danach enterten die von mir heißgeliebten THE BONES die Bühnenbretter. Leider schien das Publikum ausgelaugt oder ignorant, denn so richtig Stimmung wollte nicht aufkommen. Mehr als bedauernswert, denn die Jungs gaben alles und rockten sich den Arsch ab. Für einen mehr als würdigen Abschluss des PUNK & DISORDERLY 2014 sorgten dann THE ADICTS. Ihre Show in Worte zu fassen ist zu schwer. Wer sie schon mal gesehen hat, weiß was ich meine und wer noch nicht, sollte sie sich dringend anschauen!
Sham_69_10Dass der nächste Arbeitstag nicht unbedingt mein produktivster war, versteht sich wohl von selbst. Aber die blauen Flecken, müden Knochen, schmerzenden Füße und die allgegenwärtige Müdigkeit waren es auf jeden Fall wert. Danke MAD und ich bin echt gespannt, wie sie nächstes Jahr wieder so ein großartiges Festival hinbekommen oder das diesjährige sogar toppen wollen!?
East Side Daniel

10 Jahre PUKE MUSIC / Berlin – K17 (04.05.2014)

An diesem Ostersonntag im Jahr 2014 sollte ein langgehegter Jugendtraum von mir in Erfüllung gehen, denn endlich sollte ich sie live erleben – DIE ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN. Okay, nach dem Tod von Konrad K. sind es zwar nur noch 50%, aber hey, besser als nichts. Ich nehme es meinem Dad nämlich heute noch übel, dass er mich damals nicht mit ins Tommyhaus genommen hat zum letzten Gig der TAUBEN. „Vielen Dank“ noch mal an dieser Stelle! Doch immer eins nach dem anderen.
Am Anfang war das Bier. Diesmal aus dem Zapfhahn des altehrwürdigen Feuermelders. Nach einem kleinen Pläuschchen machten wir uns dann zu viert auf den Weg ins K17, um gemeinsam mit hunderten von Leuten und Bernd von PUKE MUSIC das 10 jährige Bestehen seines Ladens / Mailorders zu feiern. Dank Bernd gab es schon einige geile Konzerte in Berlin, aber zu diesem Anlass ließ er es richtig krachen. Insgesamt 18 Bands auf 3 Bühnen! Da war wirklich für jeden was dabei und man konnte ordentlich feiern. Auch wenn ich eigentlich kein Fan davon bin, Bands parallel spielen zu lassen, muss ich sagen, dass es an diesem Abend gut funktionierte. Ich konnte mir alles anschauen, was ich sehen wollte und noch ein paar neue Bands für mich entdecken. Zunächst stand aber ungläubiges Staunen auf dem Programm. Das K17, wahrscheinlich als einer von wenigen Läden in Berlin, nimmt die Antidrogenpolitik wirklich ernst. Sogar meine Kippenschachtel wurde ganz professionell mit einer Taschenlampe durchleuchtet. Nicht das ich vor hatte Gras oder ähnliches mit reinzunehmen, aber komisch war es schon.
Doch jetzt zum eigentlichen Sinn und Zweck eines Festivals – der Musik. Los ging’s bei mir mit LEFT CULTURE, die mich aber nicht wirklich überzeugen konnten. Punkrock mit Streetpunkanleihen, den man schon tausend Mal gesehen hat. Anschließend ließ es sich Bernd natürlich nicht nehmen, mit seinen „legendären“ BERMONES aufzutreten. Nach einem Intro erwartete die Zuschauer absoluter Trash. Los ging’s mit Vollplayback und aufblasbaren Gitarren. So wie einst HBW, nur etwas unprofessioneller und chaotischer, wenn das überhaupt möglich ist. Aus den Boxen dröhnten dazu Songs wie zum Beispiel „Straßenbahn“, ein Cover von den SKEPTIKERN („Straßenkampf“). Als dann noch ein kleines Mädchen ihre Version von „An Tagen wie diesen“ zum Besten gab, musste ich kapitulieren und den Saal verlassen. Aber immerhin, ihre Version war kein bisschen schlechter als das Original. Zusammenfassend muss ich sagen, dass es eine Erfahrung war, die BERMONES zu sehen, aber ob ich diese Erfahrung noch ein zweites Mal machen muss, weiß ich nicht. Nach einem kleinen Abstecher zu HÖRINFARKT, ging’s direkt weiter zu BOCKWURSCHTBUDE. Perfektes Timing kann ich da bloß sagen, denn pünktlich zu „O.S.T.“ kam ich an der kleinen Bühne an. Einer meiner absoluten Lieblingssongs im Moment, den man zumindest als Ossi kennen muss. Dann folgte die Überraschung des Abends, die MADLOCKS. Guter alter Punkrock, gepaart mit Hardcore und Metal und dazu eine mehr als sympathische Band. Ein druckvolles Soundgewitter dröhnte da aus den Lautsprechern und obwohl ich nur kurz reinschauen wollte, ließen mich die vier nicht vor Ende ihrer Show los. Wenn ihr mal die Gelegenheit habt die Berliner zu sehen, nutzt sie! Direkt darunter auf einem anderen Floor spielten derweil POGOEXPRESS, die laut Aussage von einem meiner Mitstreiter ganz gut gewesen sein sollen. Was für Krach es gewesen sein muss, ließ sich zumindest in den Pausen zwischen den Songs der MADLOCKS erahnen, denn der Boden vibrierte unter den Füßen. Danach ging’s wieder ab in die große Halle zum Heimspiel von NO EXIT. Dass die Jungs das Publikum im Griff haben werden, war abzusehen und so ließen sie sich feiern und feierten ihre Fans. Zu hören gab’s die Klassiker und ich hoffe mal, dass da demnächst was Neues kommen wird. Anschließend brachten die TORNADOS den Saal zum Kochen. Ich hab die Combo seit meiner Jugendzeit nicht mehr gesehen und muss sagen, sie sind nach wie vor echt spitze. Wer hier nicht tanzt ist selber schuld! Und dann war es endlich soweit, die ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN betraten die Bühne. Ohne Instrumentenwechsel ließ Micro einen Hit nach dem anderen ab. Bei einer Spielzeit von ca. 1 Stunde war das angesichts des Backkatalogs der Band, eine leichte Übung. Auch sie hatten die Angereisten spielerisch im Griff und der Saal grölte Klassiker wie „Räubermärchen“, „Das Grauen kehrt zurück“, „Betsy Freitag“ etc. mit. Auch mich zog es wie so viele in den pogenden Mob und das will was heißen. Wenn man über dreißig ist überlegt man sich schließlich, wobei man sich die Knochen versaut. Sie haben es eben noch drauf, also schaut sie euch an! DANKE Bernde, dass du mir einen Traum erfüllt und uns einen schönen Ostersonntag beschert hast. In diesem Sinne Prost und auf die nächsten 10 Jahre! East Side Daniel