Combat 77 – China Tour

09.-23. Februar 2009

Montag, 09. Februar

Oh man, was für eine beschissene letzte Nacht auf der Arbeit. Ich bin völlig übermüdet. Meine Leute, in dem psychiatrischen Wohnheim in dem ich arbeite, haben mich ganz schön auf Trapp gehalten.
Nun schnell nach Hause, es gilt keine Zeit zu verlieren, in fünf Stunden geht’s los zum Flughafen und es ist noch nicht ein Koffer gepackt.
Nach dem letztjährigem Trip mit Riot Company nach Indonesien, steht wieder eine Tour durch die unbekannten Weiten Asiens auf dem Programm. Diesmal geht’s mit meiner anderen Band Combat 77 in das Land des Lächelns, nach China.

Möglich wurde diese Tour durch unsere Zusammenarbeit mit Kids Union Records & Booking in Person von Gao und Ray.
So hat Kids Union die Rechte an unserem ersten Album erworben, um dieses in China zu veröffentlichen. Was lag da näher als eine Promotiontour!
In kürzester Zeit wurden für uns 10 Shows in 11 Tagen gebucht. Einmal quer durch das ganze riesige Land, von Peking (Beijing) im Norden bis in den Süden, ins subtropische Hongkong.
Wieder eine Tour ins Ungewisse, wieder ein großes Abenteuer. Ich freue mich riesig und meine Müdigkeit ist plötzlich wie weggeblasen.

Gegen 12:30 Uhr schlägt Hannes bei mir auf und meine Mutter bringt uns freundlicher Weise zum Hannover Airport. Wir fliegen mit Air France und unsere Route führt über Paris Charles de Gaulles nach Peking.
Nach dem Abschied von meiner Mutter beschließen wir im Flughafenpub bei einem letzten einheimischen Bier, auf die Anderen zu warten.
Kaum sind die Gläser geleert, sind auch Kirsten, Björn, Noppi und Uli eingetroffen.
Letzterer begleitet uns auf der gesamten Tour. Als Asienfan kennt er sich schon etwas im Land aus und es ist schön ihn dabei zu haben.
Hannes (ebenfalls Indonesien mit Riot Company) und Björn (Japan mit Recharge) verfügen ebenfalls schon über Erfahrungen mit Reisen nach Ostasien. Unser neuer Gitarrist Noppi dagegen ist kalkweiß und völlig von der Rolle, was sich aber mit der Zeit legen sollte.

Da wir noch eine halbe Stunde Zeit haben gehen wir noch einmal geschlossen in den Flughafenkiosk um Bier zu kaufen. Um Zeit zu sparen, beschließe ich alle Dosen zusammen zu bezahlen, doch die Kassiererin wird skeptisch und schaut mich musternd an. „Den Personalausweis, bitte!“ Ich bin völlig fassungslos. Hat die mich gerade nach meinem Perso gefragt? Mich? Gejohle um mich herum. Doch liebenswürdig wie ich nun einmal bin, zücke ich meine Papiere und deute freundlich auf mein Geburtsdatum und sage: „Junge Frau, ich werde dieses Jahr noch 30!“ Ach war das schön. Zwar werde ich häufig jünger eingeschätzt, aber so etwas?!?!?! Nun gut, man hört es ja gern.

Der Flieger nach Paris startet pünktlich. Es ist eine Fokker und damit kleiner als ein Reisebus. Der Flug verläuft ereignislos, zwar merken wir, dass es bei der Landung recht windig ist, messen diesem aber, zu diesem Zeitpunkt, noch keine große Bedeutung zu.
Der Weg über das Rollfeld bis hin zum Gate dauert über eine halbe Stunde. Trotzdem sollten 55 Minuten eigentlich locker ausreichen um den Anschlussflug zu erreichen, schließlich (so sollte man meinen) müsste Gate 2F ja gleich neben 2G liegen. Pustekuchen. Sie sind Kilometer von einander entfernt und wir müssen sogar noch einen Shuttlebus nehmen. Langsam wird es knapp mit der Zeit und wir laufen zum Check in. Zu fünft stehen wir nach einer problemlosen Kontrolle wenig später auf der anderen Seite, doch einer fehlt.
Da sehe ich schon, wie ein Haufen Sicherheitsleute um Björn herum steht und mit den Teilen seiner Fußmaschine rumhantiert.
Dabei war im Vorhinein alles telefonisch angemeldet und bestätigt worden, doch jetzt heißt es „no way“, damit kommst du nicht in den Flieger. Alles muss extra aufgeben werden und die Zeit verstreicht.
So laufe ich mit Uli zum Gate um eventuell noch etwas Zeit herauszuholen. Doch es ist zu spät, das Gate schließt vor unseren Augen. Fuck!
Aber nun gut, alles halb so wild, dann eben mit dem Flieger in vier Stunden, denken wir.
Dann der Schock. Der komplette Flughafen wird dichtgemacht. Unwetter. Der nächste Flug nach Peking in 24 Stunden!!! Uff. Was nun? Wir fragen uns durch, und schließlich erhalten wir Bustickets und Hotelgutscheine. Air France muss 10tausende von Passagieren in der Stadt unterbringen. Wie wir später erfahren, ist es das erste Mal in 30 Jahren, dass der komplette Flughafen dicht gemacht wird. Ganz große Klasse.
Aber wir sind nicht irgendwo untergebracht. Standesgemäß bringt man uns in ein 4 Sterne Hotel im Euro Disney mit Blick auf das Märchenschloss. Wir stürzen uns gleich auf das Buffet, welches absolut fantastisch ist. Die „richtigen“ Gäste sind dagegen weniger erfreut, als plötzlich Horden von Pauschaltouristen in ihr nobles Hotel einfallen und Fressen als gäbe es kein Morgen.
Das Essen und die edlen Zimmer, von denen eines schlappe 400 Euro die Nacht kostet (wir haben drei bekommen), tröstet uns etwas über den verpassten Flug hinweg. Unser geplantes Trinkgelage muss dagegen leider entfallen. Alkohol muss selbst bezahlt werden. Ein kleines Bier acht Euro. Nein danke, dann Gute Nacht.

Dienstag, 14. Februar 2009

Gut ausgeruht erwachen wir, ich schaffe es sogar noch pünktlich zum Frühstück, welches sonst in der Regel, einer weiteren Stunde Schlaf zum Opfer fällt. Es gibt Brötchen, Croissants und alles was man sich wünscht, da lässt sich Air France wirklich einiges kosten um ihre festsitzenden Kunden einigermaßen bei Laune zu halten.
Unser heutiger Flug soll planmäßig um 18:55 starten. Es ist zwar immer noch stürmisch, die Langstreckenflüge sollen jedoch stattfinden. Gegen 13 Uhr sitzen wir also in der Hotellobby und warten auf die Shuttlebusse. In den ersten Bus ist kein hineinkommen. Denkt man doch immer Drängelei und Unfreundlichkeit ist eine Eigenart der Deutschen, so wird man hier eines besseren belehrt. Franzosen und Amerikaner führen einen erbitterten Kampf um die Plätze. Das ist uns einfach zu blöd. Zumal uns gesagt wird, dass noch mindestens 2 weitere Busse kommen. Der nächste lässt eine gute Stunde auf sich warten und wieder kämpfen die genervten Touris, als ob es um Leben und Tot geht, um die Sitzplätze.
Ein dicker Franzose in edlem Zwirn und der Trikolore auf dem Jackett tickt nun völlig aus und schimpft wild um sich, so dass er von mehreren Hotelangestellten gebändigt werden muss.
Als nach weiteren 30 Minuten noch immer kein weiterer Bus eingetroffen ist, gehe ich, zum mittlerweile bestimmt fünften Mal, zur Rezeption and frage wie es nun weitergehen soll. Dieselbe Dame, die vorher meinte es würden noch weitere Busse kommen, teilt mir nun mit, dass es das gewesen wäre. Doch es sitzen noch immer an die 30 ahnungslose Leute in der Lobby, denen man diese Information schlichtweg vorenthalten hat.
Wir fordern, dass man uns ein Taxi ruft, den wir auch bekommen, und teilen den anderen Wartenden mit was Sache ist. Der dicke Franzose ist nun überhaupt nicht mehr zu halten, was dem ganzen dann doch noch einen amüsanten Touch gibt.

Dann sind wir endlich wieder am Flughafen. Björn macht sich gleich auf den Weg um noch einmal sein Glück mit der Stange der Fußmaschine zu suchen, doch ohne Erfolg. Sie soll nachgeschickt werden.
Währendessen stehen wir vor dem Check-in und stoßen endlich mit kaltem Bier auf den baldigen Abflug an.
Das Einchecken verläuft diesmal reibungslos, nur Hannes fragt, warum wir denn plötzlich nach Beijing fliegen und nicht nach Peking! Hehe.

Der Flieger ist OK, zwar bin ich von den letztjährigen Emirates Flügen noch einiges mehr gewöhnt, aber man kann es aushalten.
Kaum gestartet, droht Noppi bereits ein paar Engländern die hinter uns sitzen Schläge an. Er hat wohl etwas Flüssigkeit in den Nacken bekommen. Ob es wirklich die Tommis waren, oder nur ein Tropfen aus der anlaufenden Klimaanlage über ihm, bleibt jedoch ungeklärt.
Der Flug an sich verläuft ruhig. Wir halten die Stewardessen, bzw. Flugbegleiterinnen wie man ja heute sagen muss, schön in Bewegung indem wir ein Bier nach dem anderen ordern und vertreiben uns die Zeit mit dem Entertainmentsystem und etwas Schlaf.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Um 11:40 Uhr Ortszeit landen wir in Peking. Am Gepäckband wird schnell klar, dass Björns Koffer, in dem unter Anderem die Becken sind, und auch das extra aufgegebene Teil der Fußmaschine, fehlen.
Wieder langes Warten und Durchfragen beim Personal. Der Koffer ist noch in Paris! Super!
Wir können es aber nicht ändern und gehen in die Ankunftshalle. Dort sehen wir auch schon Ray mit den Armen wedeln. Er arbeitet für Kids Union, ist unser Tourmanager und begleitet uns die ganzen zwei Wochen. Außerdem ist er als Sänger der Band No Name (in Deutschland bei Contra Records) ein kleiner Star in China, der die Titelseiten diverser Musikmagazine schmückt.

Draußen ist es bewölkt bei 10 Grad. Immerhin wärmer als zu Hause, wo gerade ein Schneesturm wütet. Mit drei Taxen, die hier fast gar nichts kosten, machen wir uns auf den Weg in unser Hotel. Entgegen aller Befürchtungen ist alles recht sauber und gemütlich und wir richten uns für 2 Tage ein.
Nachdem wir uns frisch gemacht haben, lädt uns Ray zu einem traditionellen chinesischen Begrüßungsessen in ein kleines Restaurant ein, was wir gerne annehmen. Es gibt gerade mal zwei Tische und alles sieht nicht besonders Hygienisch aus. Am anderen Tisch sitzen bereits die restlichen Leute von No Name, die uns herzlich begrüßen und es wird Bier bestellt. 0,6 Liter für 35 Cent (wie fasst überall). Halleluja!
Die Speisen auf der Karte sehen ebenfalls recht appetitlich aus und Ray ist ordentlich am bestellen. Auch das fertige Essen auf den Tellern macht einen guten Eindruck und wir beißen herzhaft zu. Doch was ist das? Purer Knorpel und Knochenplatten!!! Reines schwabbeliges Bauchfett!!! Alles gut gewürzt und frittiert und damit lecker aussehend, aber absolut ungenießbar!!! Nun haben wir Ray, der genüsslich am Speisen ist, ja gerade erst kennen gelernt und wollen ihm nicht gleich sagen, dass alles widerlich ist, zumal es als höchst unhöflich gilt, angebotene Dinge abzuschlagen. So quälen wir uns, außer Noppi, der sofort kapituliert, und versuchen das Zeug irgendwie runter zubekommen.
Alles schaffen wir jedoch beim besten Willen nicht, Hunger haben wir aber trotzdem noch.
Nach dem Schock holen wir unsere Instrumente und machen uns auf den Weg in den Club, indem wir heute spielen. Das Mao Live House ist bequem zu Fuß zu erreichen.
Ein gut ausgestatteter moderner Club, wie man ihn sich in Deutschland oft wünschen würde. Überhaupt sind alle Veranstaltungsorte der gesamten Tour sehr gut. Schöne, teils etwas rustikale aber moderne Clubs mit gemütlichen Bars. Da fühlt man sich sofort wohl.
Mit uns zusammen stehen heute No Name und die ja auch in Deutschland recht bekannten Mi San Dao auf der Bühne.
Uli kümmert sich derweil um unsere Getränke und verlangt 10 Bier pro Person. Ray, der davon ausging, dass das für die ganze Band reichen würde, macht da erstmal große Augen. Ja ja, die Asiaten und Alkohol. Nix können sie ab! 

Der Schuppen ist mit über 300 Leuten gut gefüllt und wir feiern eine schöne Party. Nur besonders viele Skinheads lassen sich nicht entdecken. Wir fragen Leijun von Mi San Dao, wo die denn alle wären und er erzählt uns, dass der Hype mittlerweile wieder vorbei sei und es außer der Band eigentlich nur noch eine Hand voll in der gesamten 10 Millionen Metropole geben würde. Schade zu hören, aber auch umso bemerkenswerter, dass die Jungs ihr Ding trotz allem weiterhin allein durchziehen.
Auch die Punkszene steckt noch in den Kinderschuhen, wächst aber stetig. Äußerlich geben sich ebenfalls nur wenige als Punks zu erkennen. Zu groß ist noch die Angst in diesem Land vor Andersdenkenden und so wagen nur weinige diesen Schritt.
Auf dem Konzert tummeln sich auch einige Deutsche, die in Peking leben und sich freuen, Leute aus der Heimat zu treffen. Viel Zeit zum Unterhalten bleibt jedoch nicht, weil wir ständig zum Fotos machen und Autogramme schreiben unterbrochen werden und schließlich wollen wir auch bald ins Bett, weil uns der harte Tag ganz schön in den Knochen liegt.
In der Hotellobby trinken wir noch ein Gute Nacht Bier und entdecken durchs Fenster ein golden Leuchtendes „M“ am Ende der Strasse. Die Rettung, denn der Hunger ist ungebrochen. Also nichts wie los und ein paar Burger besorgt. Unglaublich, dass ich mal so froh sein würde diesen Fraß zu bekommen.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Heute wollten wir uns eigentlich um 10 Uhr morgens treffen um uns vor dem zweiten Auftritt in Peking noch etwas die Stadt anzuschauen. Doch Ray kommt und kommt nicht. Erst mittags steht er zerknittert vor uns. Wie war das mit Asiaten und Alkohol?
Inzwischen ist aber Gott sei Dank Björns Koffer geliefert worden und alle sind guter Dinge. Doch Ray möchte wieder mit uns in das Restaurant von gestern. Entsetzen macht sich breit. Höflich versuchen wir ihm beizubringen, dass wir doch gerne etwas „normales“ essen würden. Zwar begleitet er und zu McDonalds und isst auch etwas, ist aber dennoch ziemlich angepisst, dass uns sein Schlangenfraß nicht so zu schmecken scheint. Egal, da muss er durch. Noch Tage später haben wir den Geschmack des Knorpels und des Fetts im Hals, es geht einfach nicht weg. Zumal einem auch alle paar Meter auf der Strasse ebendieser Geruch aus den unzähligen Essensbuden, in die Nase steigt.

Nach dem Essen wollen wir etwas von der Stadt sehen. Zu Fuß gehen wir zum Drum Tower und schlendern durch die letzten erhaltenen Strassen der Altstadt von wo aus wir mit dem Taxi zum Platz des himmlischen Friedens fahren. Dort machen wir ein paar Bilder vor dem riesigen Mao Portrait und Hannes wird von allen Seiten bestaunt. So etwas wie einen Psychobilly hat hier noch niemand je zuvor gesehen. Alle Leute zeigen auf ihn und drehen sich nach seinen grünen Haaren um.
Ein älterer Herr kommt mit einem Prospekt zu ihm und zeigt auf einen Pandabären, der einen grünen Hut trägt. Ich kann nicht mehr vor lachen.
Später erfahren wir, dass grün als die Farbe der untreue gilt und untreue Menschen früher als Strafe einen grünen Hut tragen mussten.

Trotz anhaltenden Regens entschließen wir uns die Verbotene Stadt (nein, nicht Braunschweig) zu besuchen. Gigantisch was hier geschaffen wurde. Wir gehen sämtliche Paläste, Thronsäle sowie den Kaiserlichen Garten ab und sind beeindruckt, bevor wir wieder am Olympiastadion vorbei Richtung Hotel fahren. Wir haben noch eine Stunde Zeit um etwas zu schlafen, bevor wir zum Soundcheck aufbrechen müssen.
Vorher schafft es Ray aber doch wieder uns in so ein Restaurant des Grauens zu schleppen. Wir verlangen Reis und Nudeln, was man ja einigermaßen essen kann, aber es gibt dennoch wieder fragwürdige Beilagen. So gibt es zusätzlich noch Kuddeln, nach Schwefel stinkende Eier, irgendein widerliches Tofuzeug und einen Schnaps der umgehend Brechreiz auslöst. Oh Gott.

Der Club befindet sich im Keller eines großen Hotels. Zwar sind nicht so viele Leute da wie am Vortag, aber die Anwesenden feiern dafür umso mehr. Heute spielen neben No Name noch Gum Bleed, die einzige Irokesenband des ganzen Landes.
Die Toilette befindet sich eine Etage weiter unten in der Tiefgarage. Durch meine drei Wochen im indonesischen Dschungel war ich ja schon einiges gewohnt aber an einem dermaßen verdreckten Ort, war ich nun auch noch nicht. Um das Loch im Boden befanden sich kniehohe Haufen mit benutztem Klopapier, was immerhin den Nebeneffekt hatte, die Atemwege wieder frei zu ätzen. Für uns Kerle war es ja schon schlimm genug, aber die arme Kirsten konnte einem schon richtig leid tun, zudem es auch keine Türen gab.
Aber auch interessant zu sehen, dass es Leute gibt, die so schmerzfrei sind und ihre gewaschene Wäsche in fünf Metern Entfernung zu diesem Drecksloch aufhängen.

Das Konzert macht wieder sehr viel Spaß. Ich bin der Meinung, dass ich in meinem Leben noch nie so gut Gitarre gespielt habe, wie an diesem Abend, vielleicht bin ich aber auch einfach immer noch vom Klogestank bedröhnt.
Im Anschluss möchte Björn mit den Jungs von Gum Bleed eine CD tauschen, wird jedoch von Ray zurückgepfiffen. Nach dem Motto die Band sei nicht würdig genug, für so einen Tausch mit uns. Scheiß Statusdenken, wir tauschen trotzdem.
Früh geht es wieder ins Bett, denn um 5 Uhr morgens müssen wir zum Bahnhof. Auf dem Weg zum Hotel hören wir von Ray zum ersten Mal einen Satz, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Tour ziehen wird. „We lost some money“ Da es sich aber immer nur um einstellige Eurobeträge handelt, kümmert uns das weniger.

Freitag, 13. Februar 2009

Ray klopft an die Tür. Es ist mitten in der Nacht. „Quick, quick!“ Wir müssen schnell aufstehen und schnell zum Bahnhof, wo wir dann auch in aller herrgottsfrühe dumm Rumstehen und noch über eine