Diamond Dogs – Diamond Dogs EP (17.01.2021)

(Rebellion)
„Die niederländische Truppe steht für robust-ungehobelten Oi!-Punk, der immer wieder angenehmst an ganz alte Helden erinnert, aber auch eine souveräne eigene Akzente setzt“. Mit diesen Worten präsentiert die beauftragte Promo-Agentur das Debüt der DIAMOND DOGS. Die „ganz alten Helden“ denkt man sich, den Rest überliest man Gentleman-like. Das Label zitiert als Referenz COMBAT 84, IRON CROSS und STRAW DOGS (UK), was den Nagel auch ganz solide auf den Kopf trifft: Simpel-schroffer Brutalo-Sound ohne Firlefanz, mit eingleisigen Bulldog-Vocals. Kein Blick nach rechts und links, hier wird knurrend zum Angriff übergegangen. Schön frontal, ohne jede Finte. Mit einer klaren Mission: „Die DIAMOND DOGS sind mit ihrer dunklen und antisozialen Haltung gegen diese schwache, moderne Gesellschaft mit vier weltbewegenden Brandstiftern auf Blut aus! (Labelinfo)“. Sehr gekonnt umgesetzt, die vier Songs verhageln jeden Anflug von guter Laune und sorgen umgehend für weiße Knöchel und erhöhten Blutdruck. Mission definitiv geglückt, Zwinger auf! Die beteiligten blutrünstigen Herrschaften haben sich überraschenderweise zuvor in niederländischen HC-Kapellen wie REACHING FORWARD oder MAINSTRIKE ausgetobt, im Alter findet man offensichtlich weiterhin gern zum Gewalttäter Oi!. PS: Ob man sich bei der Namenswahl am gleichnamigen Album von David Bowie, der schwedischen Blues Rock-Formation oder am PLAYSTATION Game „Metal gear“ orientiert hat, bleibt zu bezweifeln. Wir halten den 2007er Film mit Dolph Lundgren für wahrscheinlicher. In der „Uncut Version“ selbstverständlich. PARADISE

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